
Reisende aus Alberta erhalten erstmals eine Nonstop-Verbindung zum Golf: Etihad Airways kündigte am 29. Januar eine Direktverbindung Calgary–Abu Dhabi ab November 2026 an. Die Strecke wird dreimal wöchentlich mit Boeing 787-9 Dreamlinern bedient und ist das Ergebnis monatelanger Verhandlungen zwischen der Fluggesellschaft, dem Calgary International Airport (YYC) und der Provinzregierung.
Premierministerin Danielle Smith bezeichnete das Abkommen als „strategischen Gewinn“, der auf dem Handel zwischen Alberta und den VAE aufbaut, der 2024 ein Volumen von 303 Millionen kanadischen Dollar erreichte. Calgary wird damit nach Toronto das zweite kanadische Drehkreuz von Etihad und bietet westkanadischen Energieunternehmen und Technologieexporteuren eine direkte Verbindung nach Südasien, Afrika und in den Nahen Osten.
Für globale Mobilitätsteams verkürzt die neue Route die Reisezeit nach Abu Dhabi und weiterführende Ziele wie Riad oder Bangalore um bis zu fünf Stunden im Vergleich zu den bisherigen Umsteigeverbindungen über Toronto oder europäische Drehkreuze. Zudem könnte sie den Druck auf den stark frequentierten Flughafen Pearson in Toronto mindern und das Risiko von Flugausfällen im Winter dezentralisieren.
YYC positioniert sich weiterhin als westkanadisches Langstreckendrehkreuz; im vergangenen Jahr sicherte sich der Flughafen die 120-Millionen-Dollar-Motorwartungsanlage von Lufthansa Technik und wirbt um weitere asiatische Fluggesellschaften. Der Einstieg von Etihad könnte zudem Wettbewerbsreaktionen von Emirates oder Qatar Airways auslösen, was die Tarifvielfalt erhöht.
Die Umsetzung der Verbindung hängt jedoch von der Genehmigung zusätzlicher Frequenzen durch Transport Canada im Rahmen des Luftverkehrsabkommens zwischen Kanada und den VAE ab – ein Thema, das die Bundesregierung bislang vorsichtig behandelt. Branchenexperten erwarten eine formelle Änderung noch im Frühjahr.
Premierministerin Danielle Smith bezeichnete das Abkommen als „strategischen Gewinn“, der auf dem Handel zwischen Alberta und den VAE aufbaut, der 2024 ein Volumen von 303 Millionen kanadischen Dollar erreichte. Calgary wird damit nach Toronto das zweite kanadische Drehkreuz von Etihad und bietet westkanadischen Energieunternehmen und Technologieexporteuren eine direkte Verbindung nach Südasien, Afrika und in den Nahen Osten.
Für globale Mobilitätsteams verkürzt die neue Route die Reisezeit nach Abu Dhabi und weiterführende Ziele wie Riad oder Bangalore um bis zu fünf Stunden im Vergleich zu den bisherigen Umsteigeverbindungen über Toronto oder europäische Drehkreuze. Zudem könnte sie den Druck auf den stark frequentierten Flughafen Pearson in Toronto mindern und das Risiko von Flugausfällen im Winter dezentralisieren.
YYC positioniert sich weiterhin als westkanadisches Langstreckendrehkreuz; im vergangenen Jahr sicherte sich der Flughafen die 120-Millionen-Dollar-Motorwartungsanlage von Lufthansa Technik und wirbt um weitere asiatische Fluggesellschaften. Der Einstieg von Etihad könnte zudem Wettbewerbsreaktionen von Emirates oder Qatar Airways auslösen, was die Tarifvielfalt erhöht.
Die Umsetzung der Verbindung hängt jedoch von der Genehmigung zusätzlicher Frequenzen durch Transport Canada im Rahmen des Luftverkehrsabkommens zwischen Kanada und den VAE ab – ein Thema, das die Bundesregierung bislang vorsichtig behandelt. Branchenexperten erwarten eine formelle Änderung noch im Frühjahr.
Quelle: FilmoGaz