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Wer hat 2026 noch Anspruch auf eine offene Arbeitserlaubnis in Kanada? Die neuen Regeln erklärt

Jan. 29, 2026
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Wer hat 2026 noch Anspruch auf eine offene Arbeitserlaubnis in Kanada? Die neuen Regeln erklärt
Ein Jahr nachdem Ottawa die Familienberechtigung für offene Arbeitserlaubnisse drastisch verschärft hat, hat Immigration News Canada den ersten umfassenden Leitfaden für 2026 veröffentlicht, der erklärt, wer sich bewerben kann – und wer nicht. Der heute Morgen erschienene Artikel wird bereits von Mobility-Teams in Unternehmen verbreitet, da offene Arbeitserlaubnisse nach wie vor die flexibelste Form der kanadischen Arbeitserlaubnis darstellen.

Der Leitfaden erinnert Arbeitgeber daran, dass die Post-Graduation Work Permit (PGWP) weiterhin der wichtigste Zugang für die meisten internationalen Absolventen ist. Seit Januar 2025 sind offene Arbeitserlaubnisse für Ehepartner jedoch größtenteils auf Partner von Master-, PhD- und ausgewählten beruflichen Studiengängen sowie auf Ehepartner von Arbeitnehmern in TEER 0- oder 1-Berufen (und einigen prioritären TEER 2–3-Berufen) beschränkt. Abhängige Kinder qualifizieren sich nicht mehr für neue offene Familienarbeitserlaubnisse.

Wer hat 2026 noch Anspruch auf eine offene Arbeitserlaubnis in Kanada? Die neuen Regeln erklärt


Für temporäre ausländische Arbeitskräfte betont der Autor, dass Bridging Open Work Permits (BOWPs) weiterhin entscheidend für Beschäftigte sind, die auf Entscheidungen zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung warten. International Experience Canada (IEC) bietet zudem weiterhin länderspezifische Working-Holiday-Permits an, die in der Regel als offene Arbeitserlaubnisse ausgestellt werden. Flüchtlinge, Asylbewerber, schutzbedürftige Arbeitnehmer, die Missbrauch entkommen, sowie sogenannte „bedürftige Studierende“ runden die acht Hauptwege ab, die 2026 noch offenstehen.

Aus Sicht des Mobility-Managements ist die wichtigste Erkenntnis die Genauigkeit bei der Dokumentation. HR-Teams müssen nun nachweisen, dass der National Occupation Classification (NOC)-Code des Hauptarbeitnehmers den TEER-Anforderungen entspricht, eine Heirats- oder Lebenspartnerschaftsbescheinigung vorlegen, die den IRCC-Standards genügt, und sicherstellen, dass die Statusdokumente zum Zeitpunkt der Antragstellung ausreichend gültig sind.

Der Artikel warnt außerdem vor häufigen Fehlern, die zu Ablehnungen führen – etwa die Verwendung von Jobtiteln statt NOC-Codes oder die Annahme, dass jedes Vollzeit-College-Programm eine Arbeitserlaubnis für Ehepartner unterstützt. Angesichts weiterhin schwankender Bearbeitungszeiten wird Unternehmen empfohlen, die Verlängerungsplanung mindestens sechs Monate vor Ablauf der aktuellen Erlaubnis zu beginnen und die Familienarbeitserlaubnis-Strategie bereits bei der Gestaltung der Entsendung zu berücksichtigen – nicht erst nach der Ankunft.
Quelle: Immigration News Canada

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