
Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) hat am 30. Januar 2026 still und heimlich sein Online-Dashboard zur Bearbeitungsdauer aktualisiert und zeigt ein gemischtes Bild für Antragsteller von temporären Aufenthaltsgenehmigungen. Die größten Gewinner sind Besucher aus Indien: Die durchschnittliche Bearbeitungszeit für Besuchervisa sank von 99 auf 83 Tage – die deutlichste Verbesserung unter den zehn erfassten Herkunftsländern. Im Gegensatz dazu müssen Antragsteller für das indische Super-Visum nun mit einer Wartezeit von 214 Tagen rechnen, während sich die Wartezeit für US-Antragsteller beim Super-Visum auf 187 Tage verdoppelt hat.
Die Rückstände bei Arbeitserlaubnissen bleiben für Arbeitgeber ein Problem. Bewerber, die sich bereits in Kanada befinden, warten nun durchschnittlich 241 Tage – drei Wochen länger als Mitte Januar –, während Kandidaten aus den USA mit 10 Wochen Wartezeit rechnen müssen, zuvor waren es sieben. Pakistan ist mit 20 Wochen am stärksten betroffen. Einzig Indien zeigt eine positive Entwicklung und verkürzt die Bearbeitungszeit für externe Arbeitserlaubnisse auf acht Wochen.
Die Service-Standards von IRCC (60 Tage für Arbeitserlaubnisse außerhalb Kanadas, 120 Tage für Bewerber innerhalb Kanadas) bleiben weiterhin ambitioniert. Die Behörden führen die Verzögerungen auf schwankende Nachfrage sowie komplexe medizinische und sicherheitstechnische Prüfungen zurück. Wirtschaftsverbände kritisieren jedoch, dass die Ressourcenverteilung zugunsten politisch sensibler Flüchtlingsanträge erfolgt und wirtschaftliche Bereiche dadurch unterversorgt bleiben.
Für globale Mobilitätsteams bedeutet das Update, dass Reisepläne überdacht werden müssen. Manager, die Führungskräfte für kurze Kundenbesuche nach Kanada schicken, finden Besuchervisa leichter erhältlich, doch längere Einsätze, die arbeitgeberspezifische Arbeitserlaubnisse erfordern, brauchen deutlich mehr Vorlaufzeit – oder alternative Lösungen wie die CUSMA-Geschäftsreisefreistellung. Die Personalabteilungen sollten ihre Onboarding-Zeiträume anpassen und Kandidaten regelmäßig informieren, um Abwanderungsrisiken zu minimieren.
Die Rückstände bei Arbeitserlaubnissen bleiben für Arbeitgeber ein Problem. Bewerber, die sich bereits in Kanada befinden, warten nun durchschnittlich 241 Tage – drei Wochen länger als Mitte Januar –, während Kandidaten aus den USA mit 10 Wochen Wartezeit rechnen müssen, zuvor waren es sieben. Pakistan ist mit 20 Wochen am stärksten betroffen. Einzig Indien zeigt eine positive Entwicklung und verkürzt die Bearbeitungszeit für externe Arbeitserlaubnisse auf acht Wochen.
Die Service-Standards von IRCC (60 Tage für Arbeitserlaubnisse außerhalb Kanadas, 120 Tage für Bewerber innerhalb Kanadas) bleiben weiterhin ambitioniert. Die Behörden führen die Verzögerungen auf schwankende Nachfrage sowie komplexe medizinische und sicherheitstechnische Prüfungen zurück. Wirtschaftsverbände kritisieren jedoch, dass die Ressourcenverteilung zugunsten politisch sensibler Flüchtlingsanträge erfolgt und wirtschaftliche Bereiche dadurch unterversorgt bleiben.
Für globale Mobilitätsteams bedeutet das Update, dass Reisepläne überdacht werden müssen. Manager, die Führungskräfte für kurze Kundenbesuche nach Kanada schicken, finden Besuchervisa leichter erhältlich, doch längere Einsätze, die arbeitgeberspezifische Arbeitserlaubnisse erfordern, brauchen deutlich mehr Vorlaufzeit – oder alternative Lösungen wie die CUSMA-Geschäftsreisefreistellung. Die Personalabteilungen sollten ihre Onboarding-Zeiträume anpassen und Kandidaten regelmäßig informieren, um Abwanderungsrisiken zu minimieren.
Quelle: The Economic Times
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