
Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) startete die letzte Januarwoche mit einer bedeutenden Ziehung der Canadian Experience Class (CEC), bei der 6.000 Einladungen zur Antragstellung (ITA) für eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung vergeben wurden. Die Runde, die am 21. Januar stattfand, aber erst am 27. Januar von Business Today berichtet wurde, erforderte eine Comprehensive Ranking System (CRS)-Punktzahl von nur 509 – der niedrigste CEC-Schwellenwert im Jahr 2026 und 2 Punkte unter dem vorherigen Ziehungsergebnis.
Dieser Schritt bestätigt Ottawas Strategie, Kandidaten, die sich bereits in Kanada aufhalten – internationale Absolventen und temporäre ausländische Arbeitskräfte – zu priorisieren. Diese können schnell in dauerhafte Positionen wechseln und so den Arbeitskräftemangel lindern, ohne die Zahl der temporären Aufenthaltsberechtigten zu erhöhen. Seit Jahresbeginn hat IRCC nun 15.255 ITAs vergeben, davon 92 Prozent an CEC-Kandidaten. Die Ziehungen des Provincial Nominee Program (PNP) laufen parallel weiter, allerdings mit deutlich geringeren Einladungszahlen (681 ITAs am 20. Januar, Cut-off bei 746 CRS).
Für Arbeitgeber sind die niedrigeren Cut-off-Werte eine gute Nachricht: Arbeitnehmer mit geschlossenen oder auslaufenden Arbeitserlaubnissen haben nun einen klareren Weg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung, was das Compliance-Risiko im Rahmen des Temporary Foreign Worker Program reduziert und die Mitarbeiterbindung verbessert. Mobility-Teams sollten die CRS-Punktzahlen ihrer Mitarbeiter umgehend überprüfen – Kandidaten mit Werten zwischen 500 und 515 haben jetzt realistische Chancen, bei der nächsten Ziehung ausgewählt zu werden. Berater weisen zudem darauf hin, dass sich die Stichtagsregelungen für Gleichstandslösungen nach vorne verschieben (aktuell 29. Oktober 2025), weshalb Kandidaten ihre Profile aktualisieren sollten, um von früheren Zeitstempeln zu profitieren.
Analysten erwarten, dass IRCC im ersten Quartal weiterhin große, berufsübergreifende CEC-Ziehungen durchführt und später im Jahr auf eine kategorieorientierte Auswahl umsteigt, sobald neue Daten zur Aufnahmefähigkeit vorliegen. Allerdings sorgt ein anhaltender Rückstau von etwa einer Million Anträgen in allen Kategorien dafür, dass die Bearbeitungszeiten weiterhin über dem sechsmonatigen Service-Standard liegen könnten. Arbeitgeber sollten daher mit der Beantragung von Bridging Open Work Permits rechnen und die Gültigkeit der medizinischen Untersuchungen sowie polizeilichen Führungszeugnisse ihrer Mitarbeiter im Blick behalten, um Nachforderungen und Verzögerungen bei der endgültigen Genehmigung zu vermeiden.
Blickt man voraus, hat sich der Express Entry-Pool an der Spitze gelichtet: Seit dem 1. Januar haben über 4.600 Kandidaten mit Punktzahlen zwischen 501 und 600 den Pool verlassen, was die Chancen für Kandidaten mit mittleren Profilen verbessert. Trotz Beschränkungen bei Studiengenehmigungen und der Aussetzung neuer Einwanderungen im Geschäftsbereich bleibt Express Entry der wichtigste Weg für die wirtschaftliche Einwanderung nach Kanada, und der Wettbewerb wird zunehmen, wenn die Provinzen im Februar ihre eigenen gezielten Programme starten.
Dieser Schritt bestätigt Ottawas Strategie, Kandidaten, die sich bereits in Kanada aufhalten – internationale Absolventen und temporäre ausländische Arbeitskräfte – zu priorisieren. Diese können schnell in dauerhafte Positionen wechseln und so den Arbeitskräftemangel lindern, ohne die Zahl der temporären Aufenthaltsberechtigten zu erhöhen. Seit Jahresbeginn hat IRCC nun 15.255 ITAs vergeben, davon 92 Prozent an CEC-Kandidaten. Die Ziehungen des Provincial Nominee Program (PNP) laufen parallel weiter, allerdings mit deutlich geringeren Einladungszahlen (681 ITAs am 20. Januar, Cut-off bei 746 CRS).
Für Arbeitgeber sind die niedrigeren Cut-off-Werte eine gute Nachricht: Arbeitnehmer mit geschlossenen oder auslaufenden Arbeitserlaubnissen haben nun einen klareren Weg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung, was das Compliance-Risiko im Rahmen des Temporary Foreign Worker Program reduziert und die Mitarbeiterbindung verbessert. Mobility-Teams sollten die CRS-Punktzahlen ihrer Mitarbeiter umgehend überprüfen – Kandidaten mit Werten zwischen 500 und 515 haben jetzt realistische Chancen, bei der nächsten Ziehung ausgewählt zu werden. Berater weisen zudem darauf hin, dass sich die Stichtagsregelungen für Gleichstandslösungen nach vorne verschieben (aktuell 29. Oktober 2025), weshalb Kandidaten ihre Profile aktualisieren sollten, um von früheren Zeitstempeln zu profitieren.
Analysten erwarten, dass IRCC im ersten Quartal weiterhin große, berufsübergreifende CEC-Ziehungen durchführt und später im Jahr auf eine kategorieorientierte Auswahl umsteigt, sobald neue Daten zur Aufnahmefähigkeit vorliegen. Allerdings sorgt ein anhaltender Rückstau von etwa einer Million Anträgen in allen Kategorien dafür, dass die Bearbeitungszeiten weiterhin über dem sechsmonatigen Service-Standard liegen könnten. Arbeitgeber sollten daher mit der Beantragung von Bridging Open Work Permits rechnen und die Gültigkeit der medizinischen Untersuchungen sowie polizeilichen Führungszeugnisse ihrer Mitarbeiter im Blick behalten, um Nachforderungen und Verzögerungen bei der endgültigen Genehmigung zu vermeiden.
Blickt man voraus, hat sich der Express Entry-Pool an der Spitze gelichtet: Seit dem 1. Januar haben über 4.600 Kandidaten mit Punktzahlen zwischen 501 und 600 den Pool verlassen, was die Chancen für Kandidaten mit mittleren Profilen verbessert. Trotz Beschränkungen bei Studiengenehmigungen und der Aussetzung neuer Einwanderungen im Geschäftsbereich bleibt Express Entry der wichtigste Weg für die wirtschaftliche Einwanderung nach Kanada, und der Wettbewerb wird zunehmen, wenn die Provinzen im Februar ihre eigenen gezielten Programme starten.
Quelle: Business Today