
Der Stadtrat von Barcelona hat schnell gehandelt, um die neue königliche Amnestie Spaniens für undokumentierte Migranten in die Praxis umzusetzen. In einer Plenarsitzung am 30. Januar genehmigte der Rat die Einrichtung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit der Einwanderungsdelegation der Zentralregierung, die ab kommenden Montag ihre Arbeit aufnehmen wird. Die Ad-hoc-Einheit wird städtische Beamte, Nationalpolizei und NGOs des dritten Sektors in einem zentralen Anlaufpunkt zusammenbringen, damit Antragsteller ihre Unterlagen einreichen, sich im örtlichen Padron (Einwohnermelderegister) registrieren und Sozialversicherungsnummern in einem einzigen Besuch erhalten können.
Der stellvertretende Bürgermeister Jordi Valls informierte die Ratsmitglieder, dass mindestens 24.000 ausländische Einwohner der katalanischen Hauptstadt voraussichtlich die Stichtagsregelung des Dekrets vom 31. Dezember 2025 sowie die fünfmonatige Anwesenheitspflicht erfüllen werden. Durch die Bündelung der Dienstleistungen will die Stadt Engpässe vermeiden, wie sie bei der Amnestie 2005 auftraten, als Antragsteller tagelang Schlange standen, nur um wegen fehlender Dokumente abgewiesen zu werden. Die Stadt hat 3 Millionen Euro bereitgestellt, um 120 temporäre Sachbearbeiter einzustellen und die Öffnungszeiten bis in den Abend sowie samstags auszuweiten.
Über humanitäre Gründe hinaus ist die Geschäftswelt Barcelonas daran interessiert, dass die Regularisierung zügig voranschreitet. Gastgewerbegruppen schätzen, dass derzeit 7–10 % ihres Küchen- und Reinigungspersonals keine Papiere besitzen; ein legaler Status ermöglicht es Arbeitgebern, diese Mitarbeiter offiziell anzustellen, Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen und die Vorschriften für entsandte Arbeitnehmer bei Veranstaltungen wie dem Mobile World Congress einzuhalten.
Firmen, die Mitarbeiter umziehen, sollten zwei praktische Vorteile beachten: Erstens erhält der Ausländer mit der *admitido a trámite* genannten Antragsannahme automatisch eine Arbeitserlaubnis für alle Branchen und Regionen – eine Flexibilität, die normale branchenspezifische Genehmigungen nicht bieten. Zweitens erlaubt das Dekret gleichzeitig fünfjährige Aufenthaltstitel für minderjährige Kinder, was Familienumzüge erleichtert.
Einwanderungsanwälte warnen jedoch, dass die Nachfrage in den ersten Wochen die Kapazitäten übersteigen könnte. Arbeitgeber werden geraten, ihren Mitarbeitern vor der Terminvergabe Nachweise über den Wohnsitz – etwa Stromrechnungen, Mietverträge oder städtische Gesundheitskarten – zu besorgen, um den erforderlichen fünfmonatigen Aufenthalt nachzuweisen.
Der stellvertretende Bürgermeister Jordi Valls informierte die Ratsmitglieder, dass mindestens 24.000 ausländische Einwohner der katalanischen Hauptstadt voraussichtlich die Stichtagsregelung des Dekrets vom 31. Dezember 2025 sowie die fünfmonatige Anwesenheitspflicht erfüllen werden. Durch die Bündelung der Dienstleistungen will die Stadt Engpässe vermeiden, wie sie bei der Amnestie 2005 auftraten, als Antragsteller tagelang Schlange standen, nur um wegen fehlender Dokumente abgewiesen zu werden. Die Stadt hat 3 Millionen Euro bereitgestellt, um 120 temporäre Sachbearbeiter einzustellen und die Öffnungszeiten bis in den Abend sowie samstags auszuweiten.
Über humanitäre Gründe hinaus ist die Geschäftswelt Barcelonas daran interessiert, dass die Regularisierung zügig voranschreitet. Gastgewerbegruppen schätzen, dass derzeit 7–10 % ihres Küchen- und Reinigungspersonals keine Papiere besitzen; ein legaler Status ermöglicht es Arbeitgebern, diese Mitarbeiter offiziell anzustellen, Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen und die Vorschriften für entsandte Arbeitnehmer bei Veranstaltungen wie dem Mobile World Congress einzuhalten.
Firmen, die Mitarbeiter umziehen, sollten zwei praktische Vorteile beachten: Erstens erhält der Ausländer mit der *admitido a trámite* genannten Antragsannahme automatisch eine Arbeitserlaubnis für alle Branchen und Regionen – eine Flexibilität, die normale branchenspezifische Genehmigungen nicht bieten. Zweitens erlaubt das Dekret gleichzeitig fünfjährige Aufenthaltstitel für minderjährige Kinder, was Familienumzüge erleichtert.
Einwanderungsanwälte warnen jedoch, dass die Nachfrage in den ersten Wochen die Kapazitäten übersteigen könnte. Arbeitgeber werden geraten, ihren Mitarbeitern vor der Terminvergabe Nachweise über den Wohnsitz – etwa Stromrechnungen, Mietverträge oder städtische Gesundheitskarten – zu besorgen, um den erforderlichen fünfmonatigen Aufenthalt nachzuweisen.
Quelle: La Vanguardia