
Das spanische Arbeitsministerium bestätigte am 29. Januar, dass der Salario Mínimo Interprofesional (SMI) ab dem 1. Januar 2026 um 3,1 % auf 1.221 € bei 14 Zahlungen steigen wird, nachdem eine Einigung mit den Gewerkschaftskonföderationen CCOO und UGT erzielt wurde. Während die Erhöhung national als Maßnahme zur Lebenshaltungskostenanpassung dargestellt wird, hat sie unmittelbare Auswirkungen auf globale Mobilitätsprogramme: Viele Einwanderungsschwellen sind an Vielfache des SMI gekoppelt.
Besonders relevant ist das für das Digital Nomad Visa (DNV) Spaniens, das von Antragstellern verlangt, mindestens 200 % des monatlichen SMI zu verdienen. Da das Einwanderungsministerium die 14-Zahlungs-Basis für Ausländer auf eine 12-Zahlungs-Basis umrechnet, liegt die neue Mindestanforderung bei etwa 2.852 € pro Monat (gegenüber 2.763 € im Jahr 2025). Für Familien gelten höhere Anforderungen: Ehepartner müssen zusätzlich 75 % des SMI (2.139 € jährlich bei 12 Zahlungen) nachweisen, jedes Kind 25 %.
Beratungen im Bereich Remote-Arbeit berichten, dass fast ein Viertel der anhängigen DNV-Anträge Gehaltsaufstockungen oder den Nachweis zusätzlicher Ersparnisse benötigen wird, um die neue Schwelle zu erfüllen. Personalabteilungen, die Mitarbeiter unter der Kategorie „internationaler Telearbeiter“ entsenden – insbesondere Junior-Softwareentwickler oder Gründer von Start-ups mit geringerer Barvergütung – sollten ihre Budgetplanung schnell überprüfen. Gehaltszuschläge oder einmalige Bindungsprämien könnten günstiger sein als eine erneute Ausschreibung wichtiger Positionen.
Die SMI-Erhöhung wirkt sich auch auf die Gehaltsschwellen der EU Blue Card aus (festgelegt auf das 1,5-fache des nationalen Durchschnitts) sowie auf intraunternehmerische Versetzungen für Trainees (verknüpft mit dem 1-fachen SMI). Lohnabrechnungsdienstleister müssen die monatlichen Abzugsberechnungen spätestens mit der Abrechnung im Februar aktualisieren, um Nachzahlungsstrafen zu vermeiden.
Arbeitgeber haben eine kurze Übergangsfrist: Konsulate akzeptieren Einkommensnachweise aus 2025 für DNV-Anträge, die vor dem 28. Februar eingereicht werden. Danach wird die höhere Schwelle verbindlich. Manager für globale Mobilität sollten Kandidaten im Bewerbungsprozess informieren und, wenn möglich, die Anträge vor diesem Datum einreichen.
Besonders relevant ist das für das Digital Nomad Visa (DNV) Spaniens, das von Antragstellern verlangt, mindestens 200 % des monatlichen SMI zu verdienen. Da das Einwanderungsministerium die 14-Zahlungs-Basis für Ausländer auf eine 12-Zahlungs-Basis umrechnet, liegt die neue Mindestanforderung bei etwa 2.852 € pro Monat (gegenüber 2.763 € im Jahr 2025). Für Familien gelten höhere Anforderungen: Ehepartner müssen zusätzlich 75 % des SMI (2.139 € jährlich bei 12 Zahlungen) nachweisen, jedes Kind 25 %.
Beratungen im Bereich Remote-Arbeit berichten, dass fast ein Viertel der anhängigen DNV-Anträge Gehaltsaufstockungen oder den Nachweis zusätzlicher Ersparnisse benötigen wird, um die neue Schwelle zu erfüllen. Personalabteilungen, die Mitarbeiter unter der Kategorie „internationaler Telearbeiter“ entsenden – insbesondere Junior-Softwareentwickler oder Gründer von Start-ups mit geringerer Barvergütung – sollten ihre Budgetplanung schnell überprüfen. Gehaltszuschläge oder einmalige Bindungsprämien könnten günstiger sein als eine erneute Ausschreibung wichtiger Positionen.
Die SMI-Erhöhung wirkt sich auch auf die Gehaltsschwellen der EU Blue Card aus (festgelegt auf das 1,5-fache des nationalen Durchschnitts) sowie auf intraunternehmerische Versetzungen für Trainees (verknüpft mit dem 1-fachen SMI). Lohnabrechnungsdienstleister müssen die monatlichen Abzugsberechnungen spätestens mit der Abrechnung im Februar aktualisieren, um Nachzahlungsstrafen zu vermeiden.
Arbeitgeber haben eine kurze Übergangsfrist: Konsulate akzeptieren Einkommensnachweise aus 2025 für DNV-Anträge, die vor dem 28. Februar eingereicht werden. Danach wird die höhere Schwelle verbindlich. Manager für globale Mobilität sollten Kandidaten im Bewerbungsprozess informieren und, wenn möglich, die Anträge vor diesem Datum einreichen.
Quelle: Vozpópuli