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EU-Flughäfen beginnen mit Aufhebung des 100-ml-Flüssigkeitsverbots – doch Reisende in Brüssel müssen vorerst weiterhin die alte Regel beachten

Jan. 31, 2026
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EU-Flughäfen beginnen mit Aufhebung des 100-ml-Flüssigkeitsverbots – doch Reisende in Brüssel müssen vorerst weiterhin die alte Regel beachten
Viele europäische Drehkreuze ersetzen die lange verhasste 100-Milliliter-Flüssigkeitsgrenze durch eine deutlich großzügigere Zwei-Liter-Regel, da neue CT-Scanner an den Sicherheitskontrollen eingeführt werden. London Heathrow hat diese Woche als jüngster Flughafen die Beschränkung abgeschafft, und auch Flughäfen in Deutschland, Italien und den nordischen Ländern ziehen schnell nach. Die Änderung, die in einer Übersicht vom 30. Januar 2026 vorgestellt wurde, ist Teil einer EU-weiten Initiative zur Modernisierung der Kabinengepäckkontrollen und zur Harmonisierung der Regeln vor dem Start des Entry/Exit-Systems im April.

Für belgische Geschäftsreisende gibt es jedoch eine wichtige Einschränkung: Der Flughafen Brüssel hat die Umstellung **noch nicht** vollzogen. Die offiziellen Hinweise von Brussels Airlines empfehlen weiterhin, Flüssigkeiten über 100 ml im aufgegebenen Gepäck zu transportieren und Behälter bis zu 100 ml (maximal 1 Liter insgesamt) in einem transparenten Plastikbeutel bei der Sicherheitskontrolle vorzuzeigen. Reisende, die über mehrere Flughäfen umsteigen, sehen sich daher mit einem Flickenteppich konfrontiert – auf einem Streckenabschnitt dürfen sie volle Toilettenartikel mitnehmen, auf dem anderen nicht.

EU-Flughäfen beginnen mit Aufhebung des 100-ml-Flüssigkeitsverbots – doch Reisende in Brüssel müssen vorerst weiterhin die alte Regel beachten


Die Flughafenleitung in Zaventem prüft derzeit Angebote für CT-Geräte und rechnet mit einer schrittweisen Installation in der zweiten Jahreshälfte 2026. Bis alle Kontrollspuren aufgerüstet sind, besteht die Bundesluftpolizei auf der uneingeschränkten Einhaltung der 100-ml-Grenze. Charleroi (CRL) und regionale belgische Flughäfen befinden sich noch in einer früheren Planungsphase, sodass der Status quo noch viele Monate bestehen bleiben könnte.

Firmenmobilitätsteams sollten ihre Mitarbeiter darauf hinweisen, dass die mediale Berichterstattung über die Lockerungen **nicht** automatisch sofortige Regeländerungen an allen Flughäfen bedeutet. Wer von Belgien abfliegt oder über Brüssel zurückkehrt, muss die 100-ml-Grenze einhalten, um Beschlagnahmungen und mögliche Verzögerungen beim Boarding zu vermeiden. Reiseverantwortliche könnten in Erwägung ziehen, konforme Toilettenartikelsets in belgischen Büros bereitzustellen und Vielflieger daran zu erinnern, die jeweiligen Flughafenbestimmungen 48 Stunden vor Abflug zu prüfen.

Langfristig verspricht die Abschaffung der Flüssigkeitsbegrenzung kürzere Warteschlangen an der Sicherheitskontrolle und weniger Probleme beim Gepäckhandling, was die Pünktlichkeit bei engen europäischen Anschlussflügen verbessert. Die Übergangsphase erfordert jedoch eine präzise Kommunikation, damit multinationale Mitarbeiter nicht fälschlicherweise davon ausgehen, dass die großzügige Regelung überall gilt.
Quelle: Euronews

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