
Die Times berichtete am 4. Februar, dass die Europäische Kommission die Gebühr für das European Travel Information and Authorisation System (ETIAS) offiziell auf 20 € festgelegt hat – fast das Dreifache der ursprünglich 2018 vereinbarten 7 €. ETIAS wird für visumfreie Reisende gelten – darunter auch Finnen, die nach Zypern außerhalb des Schengen-Raums oder nach Irland reisen – sowie für Drittstaatsangehörige, die nach Finnland einreisen, sobald das System im letzten Quartal 2026 in Kraft tritt.
Nach den endgültigen Regelungen zahlen Reisende im Alter von 18 bis 70 Jahren die Gebühr; Minderjährige und Senioren sind zwar befreit, müssen aber dennoch eine Genehmigung einholen. Die elektronische Erlaubnis ist drei Jahre lang gültig (oder bis zum Ablauf des Reisepasses) und wird Voraussetzung für das Boarding von Flugzeugen, Fähren oder Bussen in den Schengen-Raum sein. Die meisten Anträge sollen innerhalb von Minuten genehmigt werden, doch bei Sicherheitsbedenken kann eine manuelle Prüfung bis zu 30 Tage dauern.
Für finnische multinationale Unternehmen hat das zwei Auswirkungen: Zum einen müssen Mitarbeiter mit Sitz in Finnland, die häufig zu Meetings nach Dublin oder zu Standorten in den nicht-EU-Staaten des Westbalkans reisen, neue Kosten und längere Bearbeitungszeiten einplanen. Zum anderen müssen Personalabteilungen den ETIAS-Status von Geschäftsreisenden und rotierenden Mitarbeitern aus visumfreien Ländern wie den USA, Japan und Großbritannien im Blick behalten.
Obwohl ETIAS kein Visum ist, arbeitet es parallel zum EES und speist die Reisedaten in EU-Sicherheitsdatenbanken ein. Unternehmen, die auf eine Just-in-Time-Einsatzplanung von Spezialtechnikern angewiesen sind, sollten daher die Vorlaufzeiten von ETIAS in ihre Projektpläne integrieren und sicherstellen, dass Drittanbieter-Reisebuchungssysteme die ETIAS-Nummern nach Ausstellung erfassen.
Die Kommission kündigt eine sechsmonatige Übergangsphase sowie eine anschließende sechsmonatige Schonfrist an, bevor Fluggesellschaften mit Bußgeldern rechnen müssen, wenn sie Passagiere ohne ETIAS befördern. Mobilitätsmanager werden empfohlen, ihre Reisekonzepte zu aktualisieren, das Budget für die neue Gebühr einzuplanen und Vielflieger frühzeitig zu informieren, um unangenehme Überraschungen im Jahr 2027 zu vermeiden.
Nach den endgültigen Regelungen zahlen Reisende im Alter von 18 bis 70 Jahren die Gebühr; Minderjährige und Senioren sind zwar befreit, müssen aber dennoch eine Genehmigung einholen. Die elektronische Erlaubnis ist drei Jahre lang gültig (oder bis zum Ablauf des Reisepasses) und wird Voraussetzung für das Boarding von Flugzeugen, Fähren oder Bussen in den Schengen-Raum sein. Die meisten Anträge sollen innerhalb von Minuten genehmigt werden, doch bei Sicherheitsbedenken kann eine manuelle Prüfung bis zu 30 Tage dauern.
Für finnische multinationale Unternehmen hat das zwei Auswirkungen: Zum einen müssen Mitarbeiter mit Sitz in Finnland, die häufig zu Meetings nach Dublin oder zu Standorten in den nicht-EU-Staaten des Westbalkans reisen, neue Kosten und längere Bearbeitungszeiten einplanen. Zum anderen müssen Personalabteilungen den ETIAS-Status von Geschäftsreisenden und rotierenden Mitarbeitern aus visumfreien Ländern wie den USA, Japan und Großbritannien im Blick behalten.
Obwohl ETIAS kein Visum ist, arbeitet es parallel zum EES und speist die Reisedaten in EU-Sicherheitsdatenbanken ein. Unternehmen, die auf eine Just-in-Time-Einsatzplanung von Spezialtechnikern angewiesen sind, sollten daher die Vorlaufzeiten von ETIAS in ihre Projektpläne integrieren und sicherstellen, dass Drittanbieter-Reisebuchungssysteme die ETIAS-Nummern nach Ausstellung erfassen.
Die Kommission kündigt eine sechsmonatige Übergangsphase sowie eine anschließende sechsmonatige Schonfrist an, bevor Fluggesellschaften mit Bußgeldern rechnen müssen, wenn sie Passagiere ohne ETIAS befördern. Mobilitätsmanager werden empfohlen, ihre Reisekonzepte zu aktualisieren, das Budget für die neue Gebühr einzuplanen und Vielflieger frühzeitig zu informieren, um unangenehme Überraschungen im Jahr 2027 zu vermeiden.
Quelle: The Times
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