
Der Brüsseler Nahverkehrsbetreiber STIB-MIVB bestätigte am Freitag, dass die Straßenbahnlinien 25 und 62 ab Samstag wieder regulär verkehren werden – 17 Tage nach einem Kanaleinsturz in der Rue Rogier, der zu einer teilweisen Einstellung beider Linien geführt hatte. Die als Ersatz eingesetzte Buslinie 70 wird eingestellt.
Der Einsturz hatte eine wichtige Ost-West-Verbindung zwischen dem Europäischen Viertel, dem Bahnhof Brüssel-Nord und dem Messegelände Heysel unterbrochen – eine stark frequentierte Achse, die vor allem von Geschäftsreisenden genutzt wird, die Konferenzen im Brüssel Expo besuchen. Während der Sperrung verlängerten sich die Fahrzeiten zwischen dem EU-Viertel und dem Messegelände um bis zu 30 Minuten, was die Reiseplanung für Besucher erschwerte.
Vivaqua, der regionale Wasserversorger, konnte die Notgrabungen und Rohrarbeiten drei Tage vor dem geplanten Termin abschließen. Die Stadt plant nun eine Überprüfung weiterer „risikoreicher“ Kanalsegmente unter den Straßenbahngleisen, nachdem es bereits zu ähnlichen Absackungen auf den Linien 92, 7 und 81 gekommen war. Infrastruktur-Experten warnen, dass jahrzehntealte Ziegelkanäle bei Belastung durch moderne, schwerere Straßenbahnen besonders einsturzgefährdet sind.
Arbeitgeber, die Firmenveranstaltungen in Brüssel organisieren, sollten ihre Teilnehmer darauf hinweisen, dass ab Samstag wieder der reguläre Takt der Straßenbahnen gilt – alle sechs Minuten während der Hauptverkehrszeiten. Koordinatoren für globale Mobilität können sich wieder auf die STIB-Fahrplanauskunft verlassen, ohne zusätzliche Pufferzeiten für Busumstiege einplanen zu müssen.
Der Vorfall hat die Debatte um das seit Jahren stockende „Metro 3“-Projekt in Brüssel neu entfacht. Befürworter argumentieren, dass die neue U-Bahn-Linie die Belastung der oberirdischen Straßenbahnlinien verringern würde. Die Finanzierung ist jedoch weiterhin unklar, und die flämische Handelskammer fordert die Regionalbehörden auf, stattdessen die Modernisierung der Kanäle zu priorisieren.
Der Einsturz hatte eine wichtige Ost-West-Verbindung zwischen dem Europäischen Viertel, dem Bahnhof Brüssel-Nord und dem Messegelände Heysel unterbrochen – eine stark frequentierte Achse, die vor allem von Geschäftsreisenden genutzt wird, die Konferenzen im Brüssel Expo besuchen. Während der Sperrung verlängerten sich die Fahrzeiten zwischen dem EU-Viertel und dem Messegelände um bis zu 30 Minuten, was die Reiseplanung für Besucher erschwerte.
Vivaqua, der regionale Wasserversorger, konnte die Notgrabungen und Rohrarbeiten drei Tage vor dem geplanten Termin abschließen. Die Stadt plant nun eine Überprüfung weiterer „risikoreicher“ Kanalsegmente unter den Straßenbahngleisen, nachdem es bereits zu ähnlichen Absackungen auf den Linien 92, 7 und 81 gekommen war. Infrastruktur-Experten warnen, dass jahrzehntealte Ziegelkanäle bei Belastung durch moderne, schwerere Straßenbahnen besonders einsturzgefährdet sind.
Arbeitgeber, die Firmenveranstaltungen in Brüssel organisieren, sollten ihre Teilnehmer darauf hinweisen, dass ab Samstag wieder der reguläre Takt der Straßenbahnen gilt – alle sechs Minuten während der Hauptverkehrszeiten. Koordinatoren für globale Mobilität können sich wieder auf die STIB-Fahrplanauskunft verlassen, ohne zusätzliche Pufferzeiten für Busumstiege einplanen zu müssen.
Der Vorfall hat die Debatte um das seit Jahren stockende „Metro 3“-Projekt in Brüssel neu entfacht. Befürworter argumentieren, dass die neue U-Bahn-Linie die Belastung der oberirdischen Straßenbahnlinien verringern würde. Die Finanzierung ist jedoch weiterhin unklar, und die flämische Handelskammer fordert die Regionalbehörden auf, stattdessen die Modernisierung der Kanäle zu priorisieren.
Quelle: The Brussels Times
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