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Emirates fordert mehr Sitzplatzkapazität für Indien, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden

Feb. 9, 2026
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Emirates fordert mehr Sitzplatzkapazität für Indien, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden
Emirates verhandelt über Lockerung der Sitzplatzbeschränkungen auf Indien–VAE-Strecken

Am Rande des World Governments Summit in Dubai bestätigte Adnan Kazim, Chief Commercial Officer von Emirates, dass die Fluggesellschaft aktiv mit den Regulierungsbehörden über eine Lockerung der bilateralen Sitzplatzbeschränkungen auf den Strecken zwischen Indien und den Vereinigten Arabischen Emiraten verhandelt. Trotz eines Anstiegs des Verkehrs in Richtung Indien um 40 Prozent blieb die wöchentliche Sitzplatzkapazität von Emirates im Rahmen des bestehenden Luftverkehrsabkommens seit einem Jahrzehnt weitgehend unverändert.

Emirates fordert mehr Sitzplatzkapazität für Indien, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden


Kazim betonte, dass Indien mittlerweile etwa 11 Prozent des Netzwerkumsatzes von Emirates ausmacht, wobei die Auslastung auf Hauptstrecken wie Dubai–Delhi regelmäßig über 95 Prozent liegt. Die Fluggesellschaft argumentiert, dass eine höhere Kapazität die Flugpreise senken, die wachsende indische Expat-Gemeinschaft in den VAE (über 3,5 Millionen Einwohner) unterstützen und den bilateralen Investitionsaustausch fördern würde – gerade in einer Zeit, in der indische Unternehmen ihre Präsenz im Nahen Osten in den Bereichen Energie, Einzelhandel und Technologie ausbauen.

Für Mobilitätsmanager ist diese Entwicklung von großer Bedeutung. Zusätzliche Sitzplätze oder die Aussicht auf ein neues Open-Skies-Abkommen könnten begehrte Abflugzeiten freigeben, die oft Monate im Voraus ausgebucht sind, und so den Druck auf Projektzeitpläne und kurzfristige Crewwechsel verringern. Reiseverantwortliche sollten die bilateralen Verhandlungen genau verfolgen und frühzeitig Blockbuchungen für das dritte und vierte Quartal sichern, wenn neue Slots verfügbar werden könnten.

Sollten die Gespräche ins Stocken geraten, müssten Unternehmen möglicherweise auf Alternativen wie Etihad mit Sitz in Abu Dhabi oder kostengünstige Verbindungen über Sharjah ausweichen, wobei längere Transferzeiten zu den Geschäftsvierteln in Dubai einkalkuliert werden sollten. In jedem Fall signalisiert die anhaltend hohe Nachfrage, dass die Mobilität zwischen Indien und den VAE weiterhin durch Kapazitätsgrenzen eingeschränkt bleibt, bis die Regulierungsbehörden zusätzliche Rechte gewähren.
Quelle: The Economic Times

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