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Doppelte britische Staatsbürger gewarnt: Ab 25. Februar UK-Pass mitführen oder 589 £ für Zertifikat zahlen

Feb. 14, 2026
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Doppelte britische Staatsbürger gewarnt: Ab 25. Februar UK-Pass mitführen oder 589 £ für Zertifikat zahlen
Weniger als zwei Wochen vor Inkrafttreten der vollständigen Durchsetzung des Electronic Travel Authorisation (ETA)-Systems warnt das Innenministerium Doppelstaatsbürger eindringlich: Kommen Sie mit einem gültigen britischen Pass, sonst werden Sie wie ein ausländischer Reisender behandelt. Ab dem 25. Februar 2026 verweigern Fluggesellschaften die Beförderung von Doppelstaatsbürgern, die nur ihren Nicht-UK-Pass vorlegen, sofern sie nicht ein kostenpflichtiges Certificate of Entitlement to the Right of Abode im Wert von 589 Pfund besitzen.

Die Änderung schließt eine langjährige Lücke, durch die Doppelstaatsbürger mit den visafreien Privilegien ihrer zweiten Staatsangehörigkeit einreisen konnten. Behörden argumentieren, dass die einheitliche Behandlung aller britischen Staatsbürger die Kontrollen der Fluggesellschaften vereinfacht, sobald ETAs für 85 visafreie Länder verpflichtend sind. Praktisch trifft dies jedoch vor allem im Ausland lebende Briten, deren britischer Pass abgelaufen ist, sowie im Ausland geborene Kinder, die nie einen britischen Pass besaßen.

Doppelte britische Staatsbürger gewarnt: Ab 25. Februar UK-Pass mitführen oder 589 £ für Zertifikat zahlen


Fluggesellschaften haben ihre Systeme zur Vorausmeldung von Passagierdaten (API) bereits aktualisiert, sodass bei britischem Geburtsort zusätzliche Dokumentenkontrollen ausgelöst werden. Global Mobility Manager sollten diese Neuerung an Mitarbeiter mit lokalen Arbeitsverträgen weitergeben, die regelmäßig für Schulungen oder Meetings ins Vereinigte Königreich reisen. Das Fehlen des korrekten Dokuments kann dazu führen, dass Mitarbeiter im Ausland festsitzen und teure Umleitungen notwendig werden.

Lobbygruppen wie The 3million und British in Europe kritisieren die mangelhafte Kommunikation der Regelung und weisen darauf hin, dass besonders Familien mit gemischter Staatsangehörigkeit benachteiligt werden. Sie fordern von den Ministern eine kostengünstige digitale Bescheinigung ähnlich Kanadas eTA für Doppelstaatsbürger, doch Behörden betonen, dass die Gebühr für das Zertifikat einen „maßgeschneiderten manuellen Prozess“ widerspiegelt.

In der Zwischenzeit bereiten sich Konsulate auf einen Ansturm an Notfall-Passanträgen vor. Die Bearbeitungszeit beträgt durchschnittlich sechs Wochen, weshalb Personalabteilungen jetzt gefährdete Reisende identifizieren und ihnen bei der beschleunigten Passverlängerung helfen sollten.
Quelle: The Guardian

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