
Britische Urlauber und grenzüberschreitende Berater berichten von Wartezeiten von bis zu vier Stunden an mehreren europäischen Flughäfen, da das EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) in seine letzte Testphase eintritt. Der in London ansässige Reise-Risiko-Blog *London Business Insider* dokumentierte am 12. und 13. Februar Vorfälle an den Flughäfen Madrid-Barajas, Schiphol und Paris-CDG und machte Ausfälle der biometrischen Terminals sowie Personalmangel bei der französischen Grenzpolizei verantwortlich.
Nach EES müssen Inhaber eines britischen Reisepasses – die nun als „Drittstaatsangehörige“ gelten – bei der ersten Einreise nach dem 1. Oktober 2025 Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto hinterlegen. Die vollständige Umsetzung ist für den 9. April 2026 geplant. Während die meisten britischen Reisenden die Registrierung im Ausland vornehmen, müssen Nutzer von Eurostar oder dem Hafen Dover die Anmeldung vor der Abreise erledigen, was auf britischem Boden zu Engpässen führen kann.
Eurostar gibt an, dass die neuen Kontrollhallen in St Pancras bis zu 1.800 Passagiere pro Stunde abfertigen können – allerdings nur, wenn alle 49 Terminals in Betrieb sind. Reise-Management-Unternehmen raten ihren Firmenkunden, 90 Minuten zusätzliche Zeit in ihre Reisepläne einzukalkulieren und enge Anschlussverbindungen am selben Tag zu vermeiden.
Vielflieger sollten zudem die 90-Tage-Regel im Blick behalten: Die EES-Datenbank zählt automatisch die Tage im Schengen-Raum und kann bei Überschreitung Bußgelder auslösen, wenn das Personal Reisen unter mehreren Pässen nicht korrekt überwacht. Mobility-Manager könnten erwägen, spezielle Tracking-Apps zu testen oder die Überprüfung der Schengen-Aufenthalte an externe Dienstleister auszulagern, bis das System stabil läuft.
Die Europäische Kommission betont, dass die Verzögerungen nur vorübergehend sind und kündigt zusätzlichen Personaleinsatz über die Osterzeit an. Dennoch sollten britische Unternehmen mit zeitkritischen Kundenterminen auf dem Kontinent die neuen Reibungsverluste in ihre Service-Level-Vereinbarungen einplanen.
Nach EES müssen Inhaber eines britischen Reisepasses – die nun als „Drittstaatsangehörige“ gelten – bei der ersten Einreise nach dem 1. Oktober 2025 Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto hinterlegen. Die vollständige Umsetzung ist für den 9. April 2026 geplant. Während die meisten britischen Reisenden die Registrierung im Ausland vornehmen, müssen Nutzer von Eurostar oder dem Hafen Dover die Anmeldung vor der Abreise erledigen, was auf britischem Boden zu Engpässen führen kann.
Eurostar gibt an, dass die neuen Kontrollhallen in St Pancras bis zu 1.800 Passagiere pro Stunde abfertigen können – allerdings nur, wenn alle 49 Terminals in Betrieb sind. Reise-Management-Unternehmen raten ihren Firmenkunden, 90 Minuten zusätzliche Zeit in ihre Reisepläne einzukalkulieren und enge Anschlussverbindungen am selben Tag zu vermeiden.
Vielflieger sollten zudem die 90-Tage-Regel im Blick behalten: Die EES-Datenbank zählt automatisch die Tage im Schengen-Raum und kann bei Überschreitung Bußgelder auslösen, wenn das Personal Reisen unter mehreren Pässen nicht korrekt überwacht. Mobility-Manager könnten erwägen, spezielle Tracking-Apps zu testen oder die Überprüfung der Schengen-Aufenthalte an externe Dienstleister auszulagern, bis das System stabil läuft.
Die Europäische Kommission betont, dass die Verzögerungen nur vorübergehend sind und kündigt zusätzlichen Personaleinsatz über die Osterzeit an. Dennoch sollten britische Unternehmen mit zeitkritischen Kundenterminen auf dem Kontinent die neuen Reibungsverluste in ihre Service-Level-Vereinbarungen einplanen.
Quelle: London Business Insider
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