
Das Innenministerium hat in letzter Minute eine Mitteilung herausgegeben, die die Reisepläne von Hunderttausenden Briten mit Doppelpass während der Halbjahres- und Osterferien durcheinanderbringen könnte.
Ab dem 25. Februar werden die britischen Grenzkontrollsysteme vollständig digitalisiert. Jeder Reisende benötigt vor dem Check-in eine elektronische Reisegenehmigung (ETA) oder ein verknüpftes eVisum – ausgenommen sind nur britische und irische Staatsbürger. Doppelstaatsbürger, die bisher auf den Pass ihrer zweiten Staatsangehörigkeit vertrauten, werden somit vom ETA-System ausgeschlossen. Fluggesellschaften wurden angewiesen, das Boarding für alle zu verweigern, die keinen gültigen britischen (oder irischen) Pass oder ein „Zertifikat über das Recht auf Aufenthalt“ vorlegen können, das an ihren ausländischen Pass angehängt ist. Dieses Zertifikat kostet 589 Pfund und kann Wochen in Anspruch nehmen.
Der Guardian berichtet von wachsendem Unmut unter in Spanien, Deutschland und anderen Ländern lebenden Briten, die nach dem Brexit ihren britischen Pass nicht erneuert oder nie besessen haben. Ein britisch-italienischer Museumsregistrator stellte erst diese Woche fest, dass sein Rückflug aus New York nach Ablauf der Frist landet und das Zertifikat nicht rechtzeitig ausgestellt werden kann. Eltern von im Ausland registrierten, in Großbritannien geborenen Kindern befürchten, dass ihre Kinder gestrandet sein könnten. Die Kampagnengruppe The 3 Million setzt sich für eine kostengünstige, einmalige Ausnahmegenehmigung ähnlich der kanadischen Reisegenehmigung ein.
Beamte verteidigen die Maßnahme als letzten Schritt zu einer „nahtlosen digitalen Grenze“, die eine frühzeitige Sicherheitsüberprüfung ermöglicht und die Vorabkontrollen der Fluggesellschaften automatisiert. Intern geben Quellen der Grenzschutzbehörde jedoch zu, dass die Kommunikation mangelhaft war, da Politik, IT-Umsetzung und Öffentlichkeitsarbeit getrennt voneinander liefen. Fluggesellschaften haben um eine vorübergehende Übergangsfrist gebeten, wurden jedoch darauf hingewiesen, dass das Datum gesetzlich festgelegt ist.
Für Arbeitgeber ergeben sich sofort praktische Folgen. Manager für globale Mobilität müssen Mitarbeiter mit Doppelstaatsbürgerschaft überprüfen, sicherstellen, dass sie für Reisen nach dem 25. Februar einen gültigen britischen Pass mitführen, oder die Kosten für das Zertifikat einplanen. Mobilitätsrichtlinien sollten zudem darauf hinweisen, dass das Zertifikat bei jedem neuen ausländischen Pass erneuert werden muss, was die Kosten für Vielreisende und ihre Familien vervielfacht.
Ab dem 25. Februar werden die britischen Grenzkontrollsysteme vollständig digitalisiert. Jeder Reisende benötigt vor dem Check-in eine elektronische Reisegenehmigung (ETA) oder ein verknüpftes eVisum – ausgenommen sind nur britische und irische Staatsbürger. Doppelstaatsbürger, die bisher auf den Pass ihrer zweiten Staatsangehörigkeit vertrauten, werden somit vom ETA-System ausgeschlossen. Fluggesellschaften wurden angewiesen, das Boarding für alle zu verweigern, die keinen gültigen britischen (oder irischen) Pass oder ein „Zertifikat über das Recht auf Aufenthalt“ vorlegen können, das an ihren ausländischen Pass angehängt ist. Dieses Zertifikat kostet 589 Pfund und kann Wochen in Anspruch nehmen.
Der Guardian berichtet von wachsendem Unmut unter in Spanien, Deutschland und anderen Ländern lebenden Briten, die nach dem Brexit ihren britischen Pass nicht erneuert oder nie besessen haben. Ein britisch-italienischer Museumsregistrator stellte erst diese Woche fest, dass sein Rückflug aus New York nach Ablauf der Frist landet und das Zertifikat nicht rechtzeitig ausgestellt werden kann. Eltern von im Ausland registrierten, in Großbritannien geborenen Kindern befürchten, dass ihre Kinder gestrandet sein könnten. Die Kampagnengruppe The 3 Million setzt sich für eine kostengünstige, einmalige Ausnahmegenehmigung ähnlich der kanadischen Reisegenehmigung ein.
Beamte verteidigen die Maßnahme als letzten Schritt zu einer „nahtlosen digitalen Grenze“, die eine frühzeitige Sicherheitsüberprüfung ermöglicht und die Vorabkontrollen der Fluggesellschaften automatisiert. Intern geben Quellen der Grenzschutzbehörde jedoch zu, dass die Kommunikation mangelhaft war, da Politik, IT-Umsetzung und Öffentlichkeitsarbeit getrennt voneinander liefen. Fluggesellschaften haben um eine vorübergehende Übergangsfrist gebeten, wurden jedoch darauf hingewiesen, dass das Datum gesetzlich festgelegt ist.
Für Arbeitgeber ergeben sich sofort praktische Folgen. Manager für globale Mobilität müssen Mitarbeiter mit Doppelstaatsbürgerschaft überprüfen, sicherstellen, dass sie für Reisen nach dem 25. Februar einen gültigen britischen Pass mitführen, oder die Kosten für das Zertifikat einplanen. Mobilitätsrichtlinien sollten zudem darauf hinweisen, dass das Zertifikat bei jedem neuen ausländischen Pass erneuert werden muss, was die Kosten für Vielreisende und ihre Familien vervielfacht.
Quelle: The Guardian
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