
Finnlands Verteidigungsminister Antti Häkkänen nutzte die Münchner Sicherheitskonferenz an diesem Wochenende, um vor einer „Kalter-Krieg-ähnlichen“ Verstärkung der russischen Truppen direkt jenseits der 1.340 Kilometer langen Grenze zu warnen. In einem Interview mit Euronews am 16. Februar berichtete er, dass Satellitenbilder den Bau neuer Kasernen, Hubschrauberlandeplätze und Logistikzentren auf der Kola-Halbinsel und nahe der Grenzregion Karelien zeigen.
Der Minister betonte, dass der militärische Ausbau mit der angeblichen „Instrumentalisierung“ von Migranten durch Moskau zusammenfällt, was Helsinki im Dezember 2023 dazu veranlasste, alle acht Landgrenzübergänge zu schließen. Obwohl die Schließungen Mitte Februar auslaufen sollten, deutete Häkkänen an, dass sie „fast sicher“ verlängert werden, bis sich die Sicherheitslage normalisiert hat. Das bedeutet, dass weder Asylanträge noch kommerzielle Busverbindungen über Russland möglich sind, was Geschäftsreisende, Frachtunternehmen und Pendler zwingt, auf Luft- und Seewege auszuweichen.
Für Unternehmen mit Mitarbeitern in St. Petersburg oder Murmansk ist die Botschaft klar: Die Mobilität über Land bleibt praktisch unmöglich. Logistikteams müssen mit höheren Kosten rechnen, da Fracht über den Flughafen Helsinki-Vantaa oder finnische Ostseehäfen umgeleitet werden muss. Arbeitgeber sollten sich zudem auf verstärkte Kontrollen bei russischen und belarussischen Passinhabern einstellen, die finnische Schengen-Visa oder Aufenthaltserlaubnisse beantragen.
Der Verteidigungsminister forderte die EU-Partner auf, die Einführung des biometrischen Schengen-Ein- und Ausreisesystems zu beschleunigen und die Finanzierung der verbleibenden 165 Kilometer des geplanten 200 Kilometer langen finnischen Grenzzauns sicherzustellen. „Arktische Sicherheit ist europäische Sicherheit“, sagte er und kündigte an, dass die Regierung einen Teil eines neuen EU-Verteidigungskredits in Höhe von einer Milliarde Euro in unbemannte Grenzüberwachungsdrohnen investieren wird.
Praktische Konsequenz: Die östliche Landgrenze bleibt voraussichtlich mindestens bis zum Frühjahr geschlossen, für Fracht nach Finnland sollte mehr Vorlaufzeit eingeplant werden, und Reisende müssen darauf hingewiesen werden, dass Helsinki-Vantaa der einzige verlässliche Zugangspunkt für Reisen aus Russland bleibt.
Der Minister betonte, dass der militärische Ausbau mit der angeblichen „Instrumentalisierung“ von Migranten durch Moskau zusammenfällt, was Helsinki im Dezember 2023 dazu veranlasste, alle acht Landgrenzübergänge zu schließen. Obwohl die Schließungen Mitte Februar auslaufen sollten, deutete Häkkänen an, dass sie „fast sicher“ verlängert werden, bis sich die Sicherheitslage normalisiert hat. Das bedeutet, dass weder Asylanträge noch kommerzielle Busverbindungen über Russland möglich sind, was Geschäftsreisende, Frachtunternehmen und Pendler zwingt, auf Luft- und Seewege auszuweichen.
Für Unternehmen mit Mitarbeitern in St. Petersburg oder Murmansk ist die Botschaft klar: Die Mobilität über Land bleibt praktisch unmöglich. Logistikteams müssen mit höheren Kosten rechnen, da Fracht über den Flughafen Helsinki-Vantaa oder finnische Ostseehäfen umgeleitet werden muss. Arbeitgeber sollten sich zudem auf verstärkte Kontrollen bei russischen und belarussischen Passinhabern einstellen, die finnische Schengen-Visa oder Aufenthaltserlaubnisse beantragen.
Der Verteidigungsminister forderte die EU-Partner auf, die Einführung des biometrischen Schengen-Ein- und Ausreisesystems zu beschleunigen und die Finanzierung der verbleibenden 165 Kilometer des geplanten 200 Kilometer langen finnischen Grenzzauns sicherzustellen. „Arktische Sicherheit ist europäische Sicherheit“, sagte er und kündigte an, dass die Regierung einen Teil eines neuen EU-Verteidigungskredits in Höhe von einer Milliarde Euro in unbemannte Grenzüberwachungsdrohnen investieren wird.
Praktische Konsequenz: Die östliche Landgrenze bleibt voraussichtlich mindestens bis zum Frühjahr geschlossen, für Fracht nach Finnland sollte mehr Vorlaufzeit eingeplant werden, und Reisende müssen darauf hingewiesen werden, dass Helsinki-Vantaa der einzige verlässliche Zugangspunkt für Reisen aus Russland bleibt.
Quelle: Euronews