
Australische Arbeitgeber, die auf temporäre Fachkräftemangel-Visa (TSS 482) und das Employer Nomination Scheme (ENS 186) setzen, wurden gewarnt: Die Core Skill Income Threshold (CSIT) steigt zum 1. Juli 2026 auf 79.499 AUD, die Specialist Skill Income Threshold (SSIT) auf 146.717 AUD. Diese Zahlen, veröffentlicht am 4. März von der Migrationsberatung Mapien nach neuen Lohnstatistiken des australischen Statistikamts (ABS), entsprechen einer Indexierung von 3,9 % gegenüber dem Vorjahr.
Die CSIT ist das Mindestgehalt, das ausländischen Arbeitnehmern im allgemeinen Bereich der 482- und 186-Programme angeboten werden muss; die höhere SSIT gilt für den Spezialistenbereich. Jede Nominierung, die ab dem 1. Juli eingereicht wird, muss diese Mindestgrenzen erfüllen, ohne Superannuation, Boni oder Sachleistungen. Bestehende Visa und vor diesem Datum eingereichte Nominierungen sind davon nicht betroffen.
Für Unternehmen bedeutet die Änderung mehr als nur eine Zahlenerhöhung. Höhere garantierte Löhne erhöhen die ohnehin steigenden Kosten für Sponsoring (Skilling Australia Fund-Abgaben, Krankenversicherung und ab 1. März höhere Gebühren für den Übergang von Graduate-Visa). Mapien rät Unternehmen, ihre Personalplanung jetzt zu überprüfen, da die Einreichungszahlen zum Geschäftsjahresende typischerweise im April bis Juni ihren Höhepunkt erreichen und die Vorbereitung bis zu acht Monate dauern kann.
Branchen mit knappen Margen – Gastronomie, Altenpflege und Agrarwirtschaft – könnten Schwierigkeiten haben, die neue CSIT zu erfüllen. Einige Arbeitgeber prüfen alternative Wege wie das Designated Area Migration Agreement (DAMA) und das Pacific Australia Labour Mobility (PALM)-Programm, die Gehalts- oder Qualifikationszugeständnisse im Austausch für regionale Bindungen ermöglichen.
Personalabteilungen wird empfohlen, Kostensimulationen durchzuführen, Budgets zu aktualisieren und frühzeitig mit ausländischen Bewerbern zu kommunizieren, um Überraschungen in letzter Minute zu vermeiden. Wird das mindestens indexierte Gehalt nicht angeboten, droht eine Visumsablehnung und zivilrechtliche Sanktionen für Sponsoren. Da das Innenministerium weitere Gebührenerhöhungen vor dem 30. Juni 2026 ankündigt, wird die Einhaltung der Einwanderungsbestimmungen für australische Unternehmen im globalen Wettbewerb um Talente zu einem noch größeren Kostenfaktor.
Die CSIT ist das Mindestgehalt, das ausländischen Arbeitnehmern im allgemeinen Bereich der 482- und 186-Programme angeboten werden muss; die höhere SSIT gilt für den Spezialistenbereich. Jede Nominierung, die ab dem 1. Juli eingereicht wird, muss diese Mindestgrenzen erfüllen, ohne Superannuation, Boni oder Sachleistungen. Bestehende Visa und vor diesem Datum eingereichte Nominierungen sind davon nicht betroffen.
Für Unternehmen bedeutet die Änderung mehr als nur eine Zahlenerhöhung. Höhere garantierte Löhne erhöhen die ohnehin steigenden Kosten für Sponsoring (Skilling Australia Fund-Abgaben, Krankenversicherung und ab 1. März höhere Gebühren für den Übergang von Graduate-Visa). Mapien rät Unternehmen, ihre Personalplanung jetzt zu überprüfen, da die Einreichungszahlen zum Geschäftsjahresende typischerweise im April bis Juni ihren Höhepunkt erreichen und die Vorbereitung bis zu acht Monate dauern kann.
Branchen mit knappen Margen – Gastronomie, Altenpflege und Agrarwirtschaft – könnten Schwierigkeiten haben, die neue CSIT zu erfüllen. Einige Arbeitgeber prüfen alternative Wege wie das Designated Area Migration Agreement (DAMA) und das Pacific Australia Labour Mobility (PALM)-Programm, die Gehalts- oder Qualifikationszugeständnisse im Austausch für regionale Bindungen ermöglichen.
Personalabteilungen wird empfohlen, Kostensimulationen durchzuführen, Budgets zu aktualisieren und frühzeitig mit ausländischen Bewerbern zu kommunizieren, um Überraschungen in letzter Minute zu vermeiden. Wird das mindestens indexierte Gehalt nicht angeboten, droht eine Visumsablehnung und zivilrechtliche Sanktionen für Sponsoren. Da das Innenministerium weitere Gebührenerhöhungen vor dem 30. Juni 2026 ankündigt, wird die Einhaltung der Einwanderungsbestimmungen für australische Unternehmen im globalen Wettbewerb um Talente zu einem noch größeren Kostenfaktor.
Quelle: Mapien