1. Globale Mobilitätsnachrichten
  2. /
  3. China
  4. /
  5. Abgeordneter der CPPCC fordert einfacheres 240-Stunden-Transitvisum und stärkere weltweite Vermarktung

Abgeordneter der CPPCC fordert einfacheres 240-Stunden-Transitvisum und stärkere weltweite Vermarktung

März 6, 2026
·
Abgeordneter der CPPCC fordert einfacheres 240-Stunden-Transitvisum und stärkere weltweite Vermarktung
Am 5. März sprach Wang Yu, Mitglied des Nationalkomitees und Vorsitzender der Spring Airlines, mit Reportern und untermauerte seine Forderung nach einer umfassenderen Visareform mit konkreten Zahlen. China begrüßte im Jahr 2025 mehr als 40 Millionen ausländische Besucher, davon kamen rekordverdächtige 30,08 Millionen – also 74 Prozent – visafrei ins Land. Dennoch entscheiden sich viele Reisende aus Europa und Nordamerika oft zuerst für Japan oder Thailand, was unter anderem daran liegt, dass Chinas 144/240-Stunden-Transitvisafreiheit ein Weiterflugticket voraussetzt und auf 65 ausgewiesene Flughäfen beschränkt ist. Wang schlägt drei Verbesserungen vor: 1) Anerkennung von Bahn-, Straßen- und Fährverbindungen als „Weiterreise“, 2) Aufnahme beliebter Grenzpunkte wie Dongxing in Guangxi und Erenhot in der Inneren Mongolei, und 3) Halbierung des bürokratischen Aufwands durch Online-Registrierung der Reiseroute statt am Check-in. Zudem fordert er eine koordinierte weltweite Medienkampagne sowie einen „Inbound Content-Creator Fund“, der junge Influencer bezahlt, um reibungslose China-Reisen zu dokumentieren.

Abgeordneter der CPPCC fordert einfacheres 240-Stunden-Transitvisum und stärkere weltweite Vermarktung


Warum das wichtig ist: Die Luftfahrtbranche sieht im Transitvisaverkehr ein leicht zu erschließendes Potenzial, um außerhalb der Hauptreisezeiten Flüge zu füllen und Inlandsverbindungen zu stärken. Die Beratungsfirma OAG schätzt, dass jede einprozentige Verlagerung von Langstrecken-Umsteigepassagieren von anderen asiatischen Drehkreuzen zu chinesischen Flughäfen jährlich 240 Millionen US-Dollar an Flughafeneinnahmen bringt. Werden Bahn- und Straßenübergänge geöffnet, könnten Yunnan und Guangxi Rucksacktouristenströme abziehen, die derzeit in Bangkok landen, während Heilongjiang den Verkehr aus dem russischen Fernen Osten anziehen könnte. Für Unternehmen würden erleichterte multimodale Transitvisa es Projektteams ermöglichen, über Kunming oder Chongqing nach Südostasien zu reisen, ohne Einreisekosten, was die Reisekosten um 10 bis 15 Prozent senken könnte. Manager für Unternehmensmobilität sollten die Hinweise des Ministeriums für öffentliche Sicherheit im Auge behalten; Pilotprojekte starten oft als dreimonatige Tests, bevor sie landesweit umgesetzt werden.

Wangs Vorschlag macht auch eine neue Herausforderung deutlich: die mangelnde Bekanntheit. Eine interne Umfrage von Spring Airlines ergab, dass 80 Prozent der europäischen Reisebüros „immer noch glauben, dass für jeden Reisenden ein traditionelles Visum für China erforderlich ist“. Unternehmen mit China-Geschäft sollten ihre globalen Reisebüros informieren, damit diese bei der Planung von Asien-Reiserouten nicht automatisch auf Tokio oder Seoul ausweichen.
Quelle: National Business Daily (nbd.com.cn)

Wie VisaHQ helfen kann

VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für China.

Visa- und Einwanderungsteam @ VisaHQ

Das Expertenteam für Visa und Einwanderung von VisaHQ hilft Einzelpersonen und Unternehmen, die globalen Reise-, Arbeits- und Aufenthaltsanforderungen zu bewältigen. Wir kümmern uns um die Dokumentenvorbereitung, die Einreichung von Anträgen, die Koordination mit Regierungsbehörden und alle Aspekte, die notwendig sind, um schnelle, konforme und stressfreie Genehmigungen zu gewährleisten.

Redaktionelle Richtlinien
×