
Das Generalkonsulat von Indien in Mailand veröffentlichte am 5. März eine kurze, aber wichtige öffentliche Mitteilung, in der indische Staatsangehörige in Norditalien auf „laufende Flugstörungen“ aufgrund des Nahost-Konflikts hingewiesen und dazu aufgefordert wurden, Flugpläne direkt bei den Fluggesellschaften zu überprüfen. Die Mitteilung bestätigte, dass Air India am selben Tag den Flugbetrieb nach Indien wieder aufgenommen hat, und nannte Hotline-Nummern für Umbuchungen oder vollständige Rückerstattungen. Obwohl Italien selbst nicht im Konfliktgebiet liegt, überfliegen die meisten Flüge nach Indien aus Europa die Golfregion. Die Sperrungen führten zu kurzfristigen Flugausfällen ab Mailand Malpensa und Rom Fiumicino, wodurch indische Geschäftsreisende, Studierende und Textilkunden, die an vorösterlichen Fachmessen teilnahmen, gestrandet sind. Mehrere Reisende berichteten in sozialen Medien, dass sie erst am Flughafen von der Stornierung erfuhren. Die Mitteilung empfiehlt Passagieren, sich für SMS-Benachrichtigungen der Airlines anzumelden und Flüge vorab über FlightRadar24 zu verfolgen – eine bewährte Praxis, die globale Mobilitätsteams in ihren Reise-Risikomanagement-Standards verankern sollten. Zudem wird darauf hingewiesen, dass die EU261-Entschädigungsregelungen bei Stornierungen aufgrund außergewöhnlicher geopolitischer Ereignisse nicht greifen, sodass Erstattungen meist auf Umbuchungen oder Rückzahlungen beschränkt sind. Für Unternehmen, die Ingenieure zwischen den Pharmawerken in der Lombardei und den F&E-Zentren in Indien rotieren, lautet die Botschaft: Puffer in den Rotationstakten einplanen, erstattungsfähige Hotelzimmer vorbuchen und, wenn möglich, Personal über Paris oder Frankfurt umleiten, bis sich der Flugverkehr normalisiert. Auch die Einwanderungsfristen könnten betroffen sein, wenn Mitarbeiter Termine bei den indischen Visa-Auslagerungszentren in Italien verpassen. Das Konsulat kündigte an, weiterhin Updates auf seiner Website und auf X (ehemals Twitter) zu veröffentlichen. Mobilitätsmanager sollten diese Kanäle in Echtzeit-Alarmierungssysteme integrieren, um Informationslücken zu vermeiden.
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