
Einwanderung, Flüchtlinge und Staatsbürgerschaft Kanada (IRCC) eröffnete das zweite Quartal 2026 mit einer lang erwarteten Express-Entry-Auslosung, die ausschließlich auf Facharbeiter ausgerichtet ist. Am 2. April 2026 wurden 3.000 Einladungen zur Antragstellung (ITA) an Kandidaten vergeben, die kürzlich relevante Erfahrung in einem der 80 Red Seal-Berufe nachweisen konnten und mindestens 477 Punkte im Comprehensive Ranking System (CRS) erreichten. Zum ersten Mal seit der Überarbeitung der Kategorie im Februar gab es eine eigene Auswahlrunde für Fachkräfte wie Elektriker, Klempner und Zimmerleute.
Dieser Schritt folgt jahrelangem Druck von Arbeitgebern aus Bau, Rohstoffgewinnung und Hightech-Fertigung, die Arbeitskräftemangel als größte Hürde für Projektumsetzungen sehen. Die Möglichkeit für Facharbeiter, sich ohne Konkurrenz durch Hochschulabsolventen zu bewerben, soll die Rekrutierungszeiten verkürzen und die Bindung verbessern, da die Kandidaten einen klaren Weg zur dauerhaften Niederlassung haben. Für internationale Personalabteilungen signalisiert die Auslosung, dass Ottawa weiterhin gezielte Runden nutzen will, um das Arbeitskräfteangebot präzise zu steuern, statt auf breit angelegte Einladungen mit hohen Punktzahlen zu setzen.
Unternehmen, die auf Fachkräfte angewiesen sind, können daher ausländische Arbeitnehmer mit temporären Arbeitserlaubnissen in Kanada ermutigen, Express-Entry-Profile anzulegen und durch zusätzliche Sprachtests oder eine Provinznominierung CRS-Punkte zu sammeln. Praktisch sollten Arbeitgeber auch ihre Umzugsbudgets überprüfen, da Fachkräfte oft Unterstützung bei teuren Anerkennungsverfahren und dem Transport von Werkzeugen benötigen. Angesichts der unerwartet niedrigen CRS-Grenze wird von Einwanderungsberatern bereits eine weitere Fachkräfte-Auslosung im Mai erwartet, was den Vorbereitungszeitraum für Kandidaten knapp macht.
Schließlich fügt sich die Auslosung in Kanadas umfassendere demografische Strategie ein. Laut CMHC müssen bis 2030 5,8 Millionen neue Wohnungen gebaut werden, um die Erschwinglichkeit wiederherzustellen. 40 Prozent dieser Bauarbeiten entfallen auf Ontario und British Columbia – Provinzen, die bereits Fachkräftemangel mit einer Leerstandsquote von über 10 Prozent in mehreren Gewerken melden. Die beschleunigte dauerhafte Niederlassung von Facharbeitern ist daher ebenso eine Maßnahme zur wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit wie eine Anpassung der Einwanderungspolitik.
Dieser Schritt folgt jahrelangem Druck von Arbeitgebern aus Bau, Rohstoffgewinnung und Hightech-Fertigung, die Arbeitskräftemangel als größte Hürde für Projektumsetzungen sehen. Die Möglichkeit für Facharbeiter, sich ohne Konkurrenz durch Hochschulabsolventen zu bewerben, soll die Rekrutierungszeiten verkürzen und die Bindung verbessern, da die Kandidaten einen klaren Weg zur dauerhaften Niederlassung haben. Für internationale Personalabteilungen signalisiert die Auslosung, dass Ottawa weiterhin gezielte Runden nutzen will, um das Arbeitskräfteangebot präzise zu steuern, statt auf breit angelegte Einladungen mit hohen Punktzahlen zu setzen.
Unternehmen, die auf Fachkräfte angewiesen sind, können daher ausländische Arbeitnehmer mit temporären Arbeitserlaubnissen in Kanada ermutigen, Express-Entry-Profile anzulegen und durch zusätzliche Sprachtests oder eine Provinznominierung CRS-Punkte zu sammeln. Praktisch sollten Arbeitgeber auch ihre Umzugsbudgets überprüfen, da Fachkräfte oft Unterstützung bei teuren Anerkennungsverfahren und dem Transport von Werkzeugen benötigen. Angesichts der unerwartet niedrigen CRS-Grenze wird von Einwanderungsberatern bereits eine weitere Fachkräfte-Auslosung im Mai erwartet, was den Vorbereitungszeitraum für Kandidaten knapp macht.
Schließlich fügt sich die Auslosung in Kanadas umfassendere demografische Strategie ein. Laut CMHC müssen bis 2030 5,8 Millionen neue Wohnungen gebaut werden, um die Erschwinglichkeit wiederherzustellen. 40 Prozent dieser Bauarbeiten entfallen auf Ontario und British Columbia – Provinzen, die bereits Fachkräftemangel mit einer Leerstandsquote von über 10 Prozent in mehreren Gewerken melden. Die beschleunigte dauerhafte Niederlassung von Facharbeitern ist daher ebenso eine Maßnahme zur wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit wie eine Anpassung der Einwanderungspolitik.
Quelle: CIC News
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