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Außenministerium startet landesweite Passmessen zur Entlastung der Sommerreisezeit

Apr. 8, 2026
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Außenministerium startet landesweite Passmessen zur Entlastung der Sommerreisezeit
Die weltweite Nachfrage nach US-Pässen liegt bereits 18 Prozent über dem Niveau vor der Pandemie. Deshalb kündigte das Außenministerium am 7. April eine Reihe von „Spezial-Passannahmeveranstaltungen“ in Postämtern, Gerichtsstellen und öffentlichen Bibliotheken im ganzen Land an. Diese Pop-up-Events – teilweise auch außerhalb der regulären Geschäftszeiten – sollen den saisonalen Anstieg vor dem Höhepunkt von Juni bis August abfedern und eine Wiederholung des letztjährigen Rückstands bei der routinemäßigen Bearbeitung von 10 bis 13 Wochen verhindern. Die Veranstaltungen richten sich an erwachsene Erstbewerber und Minderjährige, die beide nicht per Post verlängern können. Durch die Ausweitung von Wochenend- und Abendterminen hofft das Ministerium, den Andrang in den Passämtern zu verringern und die Anzahl der teuren Eil-Anträge zu reduzieren, die das Personalbudget belasten. Für Firmen-Mobilitätsteams ist der Nutzen zwar indirekt, aber spürbar: Mitarbeiter und deren Familien, die diesen Sommer ins Ausland ziehen, können ihre Reisedokumente ohne Konkurrenz um begrenzte Termine sichern. Details zu den Veranstaltungen sind auf travel.state.gov veröffentlicht und werden wöchentlich aktualisiert. Antragsteller müssen weiterhin einen Staatsbürgerschaftsnachweis, einen amtlichen Lichtbildausweis und ein 2×2-Zoll-Foto mitbringen – wobei die Nutzung des vor Ort angebotenen Fotoservices empfohlen wird, um die häufigste Ablehnungsursache zu vermeiden: nicht konforme Bilder. Die reguläre Bearbeitungszeit beträgt sechs bis acht Wochen, der Express-Service (60 US-Dollar Aufpreis) drei bis fünf Wochen. Das Ministerium kündigt an, bei steigenden Bearbeitungszeiten weitere Pop-ups einzurichten. Die Passausstellung ist längst kein reines Freizeit-Reisethema mehr: Schätzungsweise 46 Prozent der US-amerikanischen Geschäftsreisen ins Ausland erfordern inzwischen einen Pass mit mindestens sechs Monaten Gültigkeit. Mobilitätsmanager sollten daher die Ablaufdaten der Pässe ihrer Mitarbeiter mindestens neun Monate vor internationalen Einsätzen überprüfen und die Veranstaltungen zur rechtzeitigen Verlängerung nutzen. Das Ministerium testet zudem ein Online-Verlängerungsportal für eingeschränkt berechtigte Antragsteller, das aber derzeit nur auf Einladung und während der Sicherheitsüberprüfung zugänglich ist. Unternehmen, die im September große Teams ins Ausland entsenden, sollten den Veranstaltungsplan umgehend weitergeben und, wenn möglich, Gruppen-Termine reservieren. Versäumte Passfristen gehören inzwischen zu den drei Hauptgründen für Verzögerungen bei Auslandseinsätzen – neben Visaverzögerungen und fehlendem Wohnraum.
Quelle: U.S. Department of State

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