
Das Air Traffic Control System Command Center der Federal Aviation Administration (FAA) gab am Morgen des 25. April 2026 die Betriebsplan-Mitteilung 035 heraus und startete ein Bodenverzögerungsprogramm (GDP) am San Francisco International Airport aufgrund niedriger Wolkenuntergrenzen. Zudem wurde vor möglichen Bodenstopps später am Tag an den Flughäfen Washington DCA und IAD, Atlanta sowie New York JFK gewarnt. Gewitter werden voraussichtlich die Flugrouten über die Luftraumzentren ZNY, ZDC und den südöstlichen En-Route-Bereich stören, während starke Winde Dallas-Fort Worth und Las Vegas bedrohen. Die Mitteilung folgt auf eine FAA-Wetterprognose vom 24. April, die ähnliche wetterbedingte Risiken für Miami, Chicago, Detroit und Memphis hervorgehoben hatte. Der Reisedienst Adept Traveler weist darauf hin, dass die geografisch verstreuten Gewitter den Zeitraum vom 24. bis 25. April zu einem „Verbindungsrisikofenster“ machen, insbesondere für Reisende mit mehreren Umstiegen. Für Manager der Unternehmensmobilität bedeutet das GDP potenziell verpasste Meetings, verzögerte Projektstarts und Probleme bei der Einsatzplanung der Teams. Unternehmen sollten ihre Reisenden dazu anhalten, längere Umsteigezeiten einzuplanen, die Airline-Apps auf laufende Umbuchungen zu überwachen und, wo möglich, eine Teilnahme per Fernzugriff am selben Tag statt persönlicher Anwesenheit zu genehmigen. Auch die Luftfrachtbranche muss mit Folgewirkungen rechnen: Verzögerte Passagiermaschinen führen zu Engpässen im Frachtraum, während slotkontrollierte Flughäfen wie SFO und JFK mit Nachwirkungen bis in die Arbeitswoche rechnen müssen. Logistikteams sollten zeitkritische Sendungen proaktiv auf Integrator-Netzwerke mit Frachtkapazitäten verlagern oder über weniger betroffene Drehkreuze wie Phoenix oder Denver umleiten.