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Ehemalige Generalstaatsanwälte von Ohio fordern den Obersten Gerichtshof auf, den TPS-Status für Haitianer zu bewahren

Apr. 25, 2026
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Ehemalige Generalstaatsanwälte von Ohio fordern den Obersten Gerichtshof auf, den TPS-Status für Haitianer zu bewahren
In einer ungewöhnlichen parteiübergreifenden Eingabe vom 24. April forderten fünf ehemalige Generalstaatsanwälte von Ohio – drei Republikaner und zwei Demokraten – den Obersten Gerichtshof der USA auf, die Trump-Administration daran zu hindern, den Temporären Schutzstatus (TPS) für rund 200.000 haitianische Staatsangehörige zu beenden. Der Fall, der am 29. April mündlich verhandelt wird, dreht sich darum, ob die Heimatschutzministerin Kristi Noem im vergangenen Jahr bei der Beendigung des TPS für Haiti, Nepal, Burma sowie mehrere afrikanische und zentralamerikanische Länder die gesetzlichen Verfahren eingehalten hat. Die ehemaligen Generalstaatsanwälte argumentieren, dass Noems Begründung zur öffentlichen Sicherheit „den Beweisen widerspricht“ und weisen darauf hin, dass haitianische Einwanderer eine 81 Prozent niedrigere Inhaftierungsrate als US-Bürger haben. Daher sei die Regeländerung nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz willkürlich. Sollte das Oberste Gericht zugunsten des Heimatschutzministeriums entscheiden, könnten mehr als 530.000 TPS-Inhaber aus verschiedenen Ländern ihre Arbeitserlaubnis verlieren und mit Abschiebung rechnen, was US-Arbeitgeber in den Branchen Bau, Gastgewerbe und Gesundheitswesen, in denen viele haitianische Arbeitskräfte tätig sind, stark beeinträchtigen würde. Mobilitätsteams sollten daher eine Bestandsaufnahme der Mitarbeiter mit TPS-basierten Arbeitserlaubnissen (EADs) vornehmen und Notfallpläne entwickeln, etwa durch Umstieg auf H-2B-Visa oder Green-Card-Sponsoring, wo möglich. Ein Urteil zugunsten der Kläger würde die Schutzmaßnahmen festigen und das Heimatschutzministerium möglicherweise zwingen, vor künftigen TPS-Beendigungen erneut Konsultationen durchzuführen – was für Personalplaner mehr Planungssicherheit bringt, aber die Verhandlungsposition der Regierung in breiteren Einwanderungsfragen einschränkt. Die Eingabe verdeutlicht die wachsende konservative Skepsis gegenüber pauschalen Rücknahmen, die humanitäre und wirtschaftliche Auswirkungen außer Acht lassen.
Quelle: Ohio Capital Journal

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