
Das Bureau of Transportation Statistics (BTS) veröffentlichte am 24. April seinen jährlichen Tarifbericht, der zeigt, dass die durchschnittlichen Inlandsflugtickets im Jahr 2025 387 US-Dollar kosteten – 1,8 Prozent weniger als der inflationsbereinigte Durchschnitt von 394 US-Dollar im Jahr 2024. Die Zahlen basieren auf der neuen OD40-Umfrage des BTS, die 40 Prozent aller Flugtickets erfasst, und widersprechen damit Berichten über stetig steigende Preise. Trotz eines Anstiegs der Treibstoffkosten Ende 2025 liegen die realen Flugpreise immer noch 39 Prozent unter dem Höchststand von 2000 und 37 Prozent unter dem Niveau von 1995. Unbereinigt um die Inflation stiegen die Preise jedoch um 0,9 Prozent im Jahresvergleich, was darauf hindeutet, dass Reisende nominale Preiserhöhungen spüren. Für Geschäftsreisemanager bieten die Daten Verhandlungsspielraum mit Anbietern: Während Fluggesellschaften wie United für den Sommer Preiserhöhungen von 15 bis 20 Prozent ankündigen, zeigen historische Durchschnittswerte, dass die Airlines einen Großteil der Preisschwankungen auffangen. Unternehmen können auf den BTS-Trend verweisen, um pauschale Zuschläge zu verhindern oder das Angebot an Billigfluggesellschaften für Inlandsflüge auszubauen. Der Bericht weist zudem auf wachsende Preisunterschiede zwischen Flughafenkategorien hin – große Drehkreuze lagen im Durchschnitt bei 412 US-Dollar, mittelgroße Ausgangsflughäfen bei 392 US-Dollar. Dies deutet darauf hin, dass die Verlagerung von Mitarbeitern in sekundäre Städte die Reisekosten weiter senken könnte. Die BTS wird die Zahlen für das erste Quartal 2026 später in diesem Jahr veröffentlichen; Analysten erwarten angesichts der aktuellen Kerosinpreise eine Erholung.