
Am 29. April wies die globale Einwanderungsfirma Corporate Immigration Partners auf eine wichtige Änderung für australische Sponsoren hin: Die Methode zur Berechnung des Annual Market Salary Rate (AMSR) wurde am 25. März angepasst, was die Art und Weise verändert, wie Unternehmen Gehaltsangebote für Temporary Skill Shortage (TSS) und Employer Nomination Scheme (ENS) Visa begründen müssen. Statt sich auf interne Vergütungsdaten zu stützen, müssen Sponsoren nun auf autoritative externe Quellen wie JobOutlook und das Finanzamt verweisen, um nachzuweisen, dass das Gehaltspaket eines Nominierten den lokalen Marktstandards entspricht oder diese übertrifft. Wird dies nicht beachtet, drohen Ablehnungen der Nominierung oder spätere Compliance-Prüfungen. Besonders in Branchen mit akutem Fachkräftemangel – Gesundheitswesen, Ingenieurwesen und digitale Technologien – könnte die erhöhte Nachweispflicht die Personalkosten in die Höhe treiben. Migrationsberater analysieren bereits die Auswirkungen auf die Personalplanung für das Geschäftsjahr 2026-27 und warnen, dass unterfinanzierte Projekte sich verzögern könnten, bis neue Gehaltsfreigaben vorliegen. Praktisch sollten HR-Teams ihre Vorlagen für Arbeitsmarktprüfungen aktualisieren und sicherstellen, dass Beschaffungssysteme Gehaltsdaten von Drittanbietern erfassen. Multinationale Unternehmen überprüfen zudem ihre regionalen Mobilitätspolitiken, um sicherzustellen, dass entsandte Mitarbeiter, die nach dem 25. März nach Australien kommen, die überarbeitete AMSR-Prüfung erfüllen.
Quelle: Corporate Immigration Partners