
Der australische Bundeshaushalt 2026-27, der am 31. Mai in Canberra vorgestellt wurde, bestätigt, dass das permanente Migrationsprogramm zum dritten Mal in Folge bei 185.000 Plätzen bleibt – allerdings mit einer deutlich veränderten Visa-Zusammensetzung. Von der Gesamtzahl sind 129.590 Plätze (fast 70 %) für Personen reserviert, die sich bereits mit temporären Visa im Land aufhalten – darunter Inhaber des Graduate-485-Visums, arbeitgebergesponserte 482-Arbeitnehmer, internationale Studierende und Inhaber regionaler vorläufiger Visa. Nur 55.110 Plätze stehen neuen Bewerbern aus dem Ausland offen.
Die Finanzbehörden betonen, dass die stärkere Ausrichtung auf Bewerber im Inland den Druck auf Wohnraum und Infrastruktur verringern soll, indem die Ankunftszahlen gleichmäßiger verteilt werden, während Unternehmen weiterhin Zugang zu Talenten haben, die bereits zum Arbeitsmarkt beitragen. Der Fachkräftebereich bleibt mit 72 % des Programms (fast 133.000 Plätze) dominant, konzentriert sich jedoch stärker auf arbeitgebergesponserte Bewerbungen und Berufe, die auf der neuen Core Skills Occupation List Australiens stehen.
Ein überarbeitetes, punktebasiertes Talentbewertungssystem, das Ende 2026 eingeführt werden soll, wird höhere Gehälter, Englischkenntnisse und regionale Bindungen stärker belohnen. Arbeitgeber profitieren von schnelleren Nominierungsentscheidungen durch das kürzlich gestartete digitale Verarbeitungssystem und das neue „Skills in Demand“-Visa-Framework, müssen aber auch mit strengeren Kontrollen rechnen. Im Haushaltsplan sind Sponsor-Audits, höhere Mindestgehaltsgrenzen ab dem 1. Juli 2026 sowie verpflichtende Beiträge zu den Ansiedlungskosten für temporäre Migranten angekündigt.
Personalabteilungen werden dringend aufgefordert, ihre Nominierungs-Pipelines jetzt zu überprüfen, insbesondere für Positionen knapp über der aktuellen Core Skills Income Threshold von 76.515 AUD. Für potenzielle Migranten wird der Wettbewerb härter: Die Regierung plant, im Oktober die überarbeiteten Mindestpunktzahlen für den Test zu veröffentlichen und zeitlich begrenzte Einladungsrunden einzuführen, um die Ranglisten transparenter zu machen.
Absolventen und Working-Holiday-Maker, die sich bereits in Australien aufhalten, könnten von neuen regionalen Anreizen und einem vereinfachten Weg von temporärem zu dauerhaftem Aufenthalt profitieren. Bewerber aus dem Ausland müssen hingegen mit längeren Wartezeiten rechnen, sofern ihre Fähigkeiten nicht zu den kritischen Engpassberufen zählen.
Migrationsberater sehen in der Zahl eine grundlegende politische Wende: „Es geht nicht mehr darum, so viele Menschen wie möglich hereinzuholen, sondern darum, temporäre Talente, die bereits beitragen, in dauerhafte Arbeitskräfte umzuwandeln“, erklärt die in Sydney ansässige Beraterin Priya Rao. Unternehmen wird empfohlen, Sponsorships frühzeitig einzureichen, sicherzustellen, dass die Gehälter den ab 1. Juli geltenden Indexgrenzen entsprechen, und höhere staatliche Antragsgebühren ab September einzuplanen.
Die Finanzbehörden betonen, dass die stärkere Ausrichtung auf Bewerber im Inland den Druck auf Wohnraum und Infrastruktur verringern soll, indem die Ankunftszahlen gleichmäßiger verteilt werden, während Unternehmen weiterhin Zugang zu Talenten haben, die bereits zum Arbeitsmarkt beitragen. Der Fachkräftebereich bleibt mit 72 % des Programms (fast 133.000 Plätze) dominant, konzentriert sich jedoch stärker auf arbeitgebergesponserte Bewerbungen und Berufe, die auf der neuen Core Skills Occupation List Australiens stehen.
Ein überarbeitetes, punktebasiertes Talentbewertungssystem, das Ende 2026 eingeführt werden soll, wird höhere Gehälter, Englischkenntnisse und regionale Bindungen stärker belohnen. Arbeitgeber profitieren von schnelleren Nominierungsentscheidungen durch das kürzlich gestartete digitale Verarbeitungssystem und das neue „Skills in Demand“-Visa-Framework, müssen aber auch mit strengeren Kontrollen rechnen. Im Haushaltsplan sind Sponsor-Audits, höhere Mindestgehaltsgrenzen ab dem 1. Juli 2026 sowie verpflichtende Beiträge zu den Ansiedlungskosten für temporäre Migranten angekündigt.
Personalabteilungen werden dringend aufgefordert, ihre Nominierungs-Pipelines jetzt zu überprüfen, insbesondere für Positionen knapp über der aktuellen Core Skills Income Threshold von 76.515 AUD. Für potenzielle Migranten wird der Wettbewerb härter: Die Regierung plant, im Oktober die überarbeiteten Mindestpunktzahlen für den Test zu veröffentlichen und zeitlich begrenzte Einladungsrunden einzuführen, um die Ranglisten transparenter zu machen.
Absolventen und Working-Holiday-Maker, die sich bereits in Australien aufhalten, könnten von neuen regionalen Anreizen und einem vereinfachten Weg von temporärem zu dauerhaftem Aufenthalt profitieren. Bewerber aus dem Ausland müssen hingegen mit längeren Wartezeiten rechnen, sofern ihre Fähigkeiten nicht zu den kritischen Engpassberufen zählen.
Migrationsberater sehen in der Zahl eine grundlegende politische Wende: „Es geht nicht mehr darum, so viele Menschen wie möglich hereinzuholen, sondern darum, temporäre Talente, die bereits beitragen, in dauerhafte Arbeitskräfte umzuwandeln“, erklärt die in Sydney ansässige Beraterin Priya Rao. Unternehmen wird empfohlen, Sponsorships frühzeitig einzureichen, sicherzustellen, dass die Gehälter den ab 1. Juli geltenden Indexgrenzen entsprechen, und höhere staatliche Antragsgebühren ab September einzuplanen.
Quelle: Migration Republic