
Brasilianische Freizeit- und Geschäftsreisende, die Anfang nächster Woche nach Portugal reisen wollten, mussten am Sonntag, den 31. Mai, ihre Pläne überdenken, nachdem portugiesische Gewerkschaften einen 24-stündigen Generalstreik für den 3. Juni angekündigt hatten. TAP Air Portugal und Azul Linhas Aéreas, die beiden Fluggesellschaften, die normalerweise bis zu neun tägliche Nonstop-Flüge zwischen São Paulo, Rio de Janeiro, Recife und Lissabon anbieten, begannen vorsorglich mit Flugstornierungen, da Mitarbeiter im Bereich Flughafenabfertigung, Sicherheitskontrolle und Flugverkehr ihren Arbeitskampf ankündigten. Bis zum Sonntagnachmittag wurden mindestens 12 Abflüge für den 2. und 3. Juni aus den globalen Buchungssystemen entfernt.
Reisebüros im Geschäftsviertel Avenida Paulista in São Paulo berichteten Global Mobility News, dass betroffenen Passagieren kostenlose Umbuchungen innerhalb von 30 Tagen oder vollständige Rückerstattungen angeboten werden. Dennoch raten sie dringend dazu, bei wichtigen Reisen alternative Routen über Madrid, Paris oder London zu wählen und von dort aus mit innergemeinschaftlichen Flügen weiterzureisen, sofern Kapazitäten verfügbar sind.
Der Streik fällt mit der beliebten „Semana do Brasil“-Aktion in Lissabon sowie dem jährlichen Lissabon-Forum zusammen, weshalb Zehntausende Brasilianer in der portugiesischen Hauptstadt erwartet wurden. Nach EU-Verordnung 261/2004 sind Fluggesellschaften verpflichtet, bei durch Arbeitskämpfe von Drittanbietern verursachten Ausfällen Verpflegung, Hotelunterbringung und alternative Transportmöglichkeiten bereitzustellen. Allerdings signalisieren die Airlines bereits, dass die Hotelkapazitäten in Lissabon und Porto begrenzt sind.
Geschäftsreiseleiter sollten daher erwägen, virtuelle Teilnahme an Meetings zu genehmigen oder nicht dringende Reisen zu verschieben, um feststeckende Mitarbeiter zu vermeiden. Aus Sicht der Mobilitätspolitik erinnert dieser Vorfall daran, dass Arbeitsunruhen in wichtigen Zielländern zu plötzlichen Störungen im Expatriate-Plan führen können. Personalabteilungen wird empfohlen, Risikobewertungen für Portugal-Einsätze zu aktualisieren, medizinische Evakuierungsklauseln zu überprüfen und den Kontakt zu Umzugsdienstleistern offen zu halten, falls auch lokale Verkehrsdienste lahmgelegt werden.
Abschließend weisen Vielfliegerprogramm-Verantwortliche darauf hin, dass unfreiwillige Flugstornierungen den Elite-Status nicht gefährden. Reisende sollten Bordkarten oder Stornierungsbestätigungen aufbewahren, um Meilen nach Wiederaufnahme des Flugbetriebs, voraussichtlich am 4. Juni, nachträglich geltend zu machen.
Reisebüros im Geschäftsviertel Avenida Paulista in São Paulo berichteten Global Mobility News, dass betroffenen Passagieren kostenlose Umbuchungen innerhalb von 30 Tagen oder vollständige Rückerstattungen angeboten werden. Dennoch raten sie dringend dazu, bei wichtigen Reisen alternative Routen über Madrid, Paris oder London zu wählen und von dort aus mit innergemeinschaftlichen Flügen weiterzureisen, sofern Kapazitäten verfügbar sind.
Der Streik fällt mit der beliebten „Semana do Brasil“-Aktion in Lissabon sowie dem jährlichen Lissabon-Forum zusammen, weshalb Zehntausende Brasilianer in der portugiesischen Hauptstadt erwartet wurden. Nach EU-Verordnung 261/2004 sind Fluggesellschaften verpflichtet, bei durch Arbeitskämpfe von Drittanbietern verursachten Ausfällen Verpflegung, Hotelunterbringung und alternative Transportmöglichkeiten bereitzustellen. Allerdings signalisieren die Airlines bereits, dass die Hotelkapazitäten in Lissabon und Porto begrenzt sind.
Geschäftsreiseleiter sollten daher erwägen, virtuelle Teilnahme an Meetings zu genehmigen oder nicht dringende Reisen zu verschieben, um feststeckende Mitarbeiter zu vermeiden. Aus Sicht der Mobilitätspolitik erinnert dieser Vorfall daran, dass Arbeitsunruhen in wichtigen Zielländern zu plötzlichen Störungen im Expatriate-Plan führen können. Personalabteilungen wird empfohlen, Risikobewertungen für Portugal-Einsätze zu aktualisieren, medizinische Evakuierungsklauseln zu überprüfen und den Kontakt zu Umzugsdienstleistern offen zu halten, falls auch lokale Verkehrsdienste lahmgelegt werden.
Abschließend weisen Vielfliegerprogramm-Verantwortliche darauf hin, dass unfreiwillige Flugstornierungen den Elite-Status nicht gefährden. Reisende sollten Bordkarten oder Stornierungsbestätigungen aufbewahren, um Meilen nach Wiederaufnahme des Flugbetriebs, voraussichtlich am 4. Juni, nachträglich geltend zu machen.
Quelle: InfoMoney