
Reisebüros und Grenzbeamte berichten weiterhin von Verwirrung rund um die elektronische Reisegenehmigung (ETA) für das Vereinigte Königreich, fast vier Monate nach der verpflichtenden Einführung am 25. Februar 2026. Laut einem Gespräch mit TravelPulse Canada am 11. Juni erklärte der Leiter für Kundenerfahrung bei iVisa, dass „eine überraschend hohe Zahl“ kanadischer, US-amerikanischer und australischer Staatsbürger noch immer ohne genehmigte ETA an Flughäfen ankommt, was zu verpassten Flügen und zusätzlichen Umbuchungskosten führt. Das Problem beschränkt sich nicht nur auf Nordamerika: Grenzbeamte der Heathrow Border Force berichteten dem Branchennewsletter Airline Matters, dass täglich „im niedrigen dreistelligen Bereich“ Passagiere an Bord verweigert werden – und das bei allen Fluggesellschaften.
Fluggesellschaften haften weiterhin für Bußgelder von bis zu 10.000 Pfund pro unzulässigem Passagier gemäß Anhang 11 des Immigration Act 2024. Als Reaktion haben große Airlines ihre Online-Check-in-Portale aktualisiert, sodass vor der Ausstellung der Bordkarte eine ETA-Referenznummer verlangt wird. Allerdings hinken Codeshare-Partner und GDS-Systeme noch hinterher. Die britische Regierung hat ihre Werbung in sozialen Medien verstärkt und die ETA-App um französische und spanische Übersetzungen erweitert. Dennoch berichten Reisebüro- und Managementfirmen, dass Geschäftsreisende mit komplexen Mehrländer-Reiserouten weiterhin Gefahr laufen, durch das Raster zu fallen.
Für Unternehmen, die visafreie Mitarbeiter ins Vereinigte Königreich entsenden, gehört es mittlerweile zum Standard, Flüge erst mindestens 72 Stunden nach Einreichung der ETA-Anträge zu buchen und die Genehmigungsnummer in den Reisendenprofilen zu hinterlegen. Global-Mobility-Teams sollten zudem Doppelstaatsbürger darauf hinweisen, dass das Reisen mit einem nicht-britischen Pass ohne Nachweis der britischen Staatsbürgerschaft riskant ist – ein Thema, das in aktuellen Anweisungen des Innenministeriums betont wird. Die Behörden kündigen an, dass die Zahlen zu Ablehnungen in den nächsten quartalsweisen Einwanderungsstatistiken im August veröffentlicht werden.
Fluggesellschaften haften weiterhin für Bußgelder von bis zu 10.000 Pfund pro unzulässigem Passagier gemäß Anhang 11 des Immigration Act 2024. Als Reaktion haben große Airlines ihre Online-Check-in-Portale aktualisiert, sodass vor der Ausstellung der Bordkarte eine ETA-Referenznummer verlangt wird. Allerdings hinken Codeshare-Partner und GDS-Systeme noch hinterher. Die britische Regierung hat ihre Werbung in sozialen Medien verstärkt und die ETA-App um französische und spanische Übersetzungen erweitert. Dennoch berichten Reisebüro- und Managementfirmen, dass Geschäftsreisende mit komplexen Mehrländer-Reiserouten weiterhin Gefahr laufen, durch das Raster zu fallen.
Für Unternehmen, die visafreie Mitarbeiter ins Vereinigte Königreich entsenden, gehört es mittlerweile zum Standard, Flüge erst mindestens 72 Stunden nach Einreichung der ETA-Anträge zu buchen und die Genehmigungsnummer in den Reisendenprofilen zu hinterlegen. Global-Mobility-Teams sollten zudem Doppelstaatsbürger darauf hinweisen, dass das Reisen mit einem nicht-britischen Pass ohne Nachweis der britischen Staatsbürgerschaft riskant ist – ein Thema, das in aktuellen Anweisungen des Innenministeriums betont wird. Die Behörden kündigen an, dass die Zahlen zu Ablehnungen in den nächsten quartalsweisen Einwanderungsstatistiken im August veröffentlicht werden.
Quelle: TravelPulse Canada
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