
Erstmals seit 2018 versammelte sich am 12. Juni das gesamte Netzwerk der italienischen Konsulate in Rom zu einem zweitägigen Gipfeltreffen, das sich der Modernisierung der Bürgerdienste im Ausland widmete. Bei der Eröffnung im Farnesina hoben Außenminister Antonio Tajani und Innenminister Matteo Piantedosi die Rekordnachfrage hervor: Im Jahr 2025 wurden über 500.000 Reisepässe und 202.026 elektronische Personalausweise ausgestellt, zudem wurden 125 medizinische Evakuierungen organisiert.
Zu den wichtigsten Ankündigungen gehört die Fast-It Mobile-App, die sich derzeit in der Beta-Phase befindet. Sie ermöglicht es im Ausland lebenden Italienern, Reisepässe zu erneuern, Visa-Termine zu buchen und Personenstandsurkunden herunterzuladen – alles ohne den Gang zum Konsulat. Die cloudbasierte Plattform zählt bereits 2,7 Millionen registrierte Nutzer über das Web; die Smartphone-Version soll bis zum ersten Quartal 2027 vollständig ausgerollt werden.
Das Ministerium stellte außerdem ein Pilotprojekt für Video-Interviews bei bestimmten Langzeitvisa vor, das Wartezeiten an stark nachgefragten Standorten wie Buenos Aires und London verkürzen soll. Teams für Unternehmensmobilität begrüßten diese Neuerung: Die Möglichkeit, Reisepässe aus der Ferne zu erneuern, könnte Reisekosten für italienische Entsandte erheblich senken und ein häufiges Hindernis bei innergemeinschaftlichen Transfers im Rahmen der ICT-Richtlinie beseitigen.
Konsularbeamte aus Toronto und Sydney berichteten, dass sich die Terminrückstände nach Einführung gestaffelter Freigabekalender und KI-gestützter Dokumentenprüfung um 18 % verringert haben. ITA Airways, Trenitalia und Poste Italiane als Servicepartner werden Reise- und Logistikdaten in das konsularische Krisenmanagement-Dashboard einspeisen, um die Reaktionszeiten bei Naturkatastrophen oder großflächigen Flugausfällen zu verbessern. Das Dashboard wurde bereits während des Fluglotsenstreiks im Mai getestet und verkürzte die durchschnittliche Bearbeitungszeit von acht Stunden auf 90 Minuten.
Die Konferenz endet am 13. Juni mit Workshops zum neuen Digital Nomad Visa und zur Koordination medizinischer Rückführungen mit regionalen Gesundheitsbehörden. Italienische Staatsbürger im Ausland können die Sitzungen auf YouTube verfolgen und Fragen über das Fast-It-Portal einreichen.
Zu den wichtigsten Ankündigungen gehört die Fast-It Mobile-App, die sich derzeit in der Beta-Phase befindet. Sie ermöglicht es im Ausland lebenden Italienern, Reisepässe zu erneuern, Visa-Termine zu buchen und Personenstandsurkunden herunterzuladen – alles ohne den Gang zum Konsulat. Die cloudbasierte Plattform zählt bereits 2,7 Millionen registrierte Nutzer über das Web; die Smartphone-Version soll bis zum ersten Quartal 2027 vollständig ausgerollt werden.
Das Ministerium stellte außerdem ein Pilotprojekt für Video-Interviews bei bestimmten Langzeitvisa vor, das Wartezeiten an stark nachgefragten Standorten wie Buenos Aires und London verkürzen soll. Teams für Unternehmensmobilität begrüßten diese Neuerung: Die Möglichkeit, Reisepässe aus der Ferne zu erneuern, könnte Reisekosten für italienische Entsandte erheblich senken und ein häufiges Hindernis bei innergemeinschaftlichen Transfers im Rahmen der ICT-Richtlinie beseitigen.
Konsularbeamte aus Toronto und Sydney berichteten, dass sich die Terminrückstände nach Einführung gestaffelter Freigabekalender und KI-gestützter Dokumentenprüfung um 18 % verringert haben. ITA Airways, Trenitalia und Poste Italiane als Servicepartner werden Reise- und Logistikdaten in das konsularische Krisenmanagement-Dashboard einspeisen, um die Reaktionszeiten bei Naturkatastrophen oder großflächigen Flugausfällen zu verbessern. Das Dashboard wurde bereits während des Fluglotsenstreiks im Mai getestet und verkürzte die durchschnittliche Bearbeitungszeit von acht Stunden auf 90 Minuten.
Die Konferenz endet am 13. Juni mit Workshops zum neuen Digital Nomad Visa und zur Koordination medizinischer Rückführungen mit regionalen Gesundheitsbehörden. Italienische Staatsbürger im Ausland können die Sitzungen auf YouTube verfolgen und Fragen über das Fast-It-Portal einreichen.
Quelle: Corriere dell’Economia
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