
Der majestätische Sala Conferenze Internazionali im Farnesina in Rom war heute Morgen erfüllt von diplomatischem Austausch, als Außenminister Antonio Tajani und Innenminister Matteo Piantedosi die zweitägige Konferenz der italienischen Konsuln eröffneten. Es ist das erste persönliche Treffen der 172 Leiter italienischer Konsulate seit der Pandemie und findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem die italienische Auslandsgemeinschaft auf über sieben Millionen registrierte Staatsbürger weltweit angewachsen ist.
Im Mittelpunkt der Ankündigungen standen Innovationen im Servicebereich. Aufbauend auf dem Fast-IT-Portal – das bereits von 2,7 Millionen Menschen genutzt wird, um Reisepässe zu erneuern oder Geburten online zu registrieren – bestätigte das Außenministerium die Einführung einer mobilen App bis Jahresende. Diese ermöglicht die biometrische Passverlängerung per Smartphone sowie Push-Benachrichtigungen für Visa-Termine. Das Innenministerium testet zudem eine „One-Click-AIRE-Übertragung“, mit der Italiener, die innerhalb der EU umziehen, ihre Wohnsitzdaten ohne Konsulatsbesuch aktualisieren können.
Darüber hinaus wird Poste Italiane an 30 Botschaften sichere Briefkästen aufstellen, damit neue elektronische Personalausweise per Kurier zugestellt werden können, anstatt persönlich abgeholt zu werden. Für Arbeitgeber mit großen italienischen Belegschaften im Ausland bedeuten diese Verbesserungen kürzere Bearbeitungszeiten für Dokumente von Angehörigen und weniger Notfallreisen zur nächstgelegenen Vertretung – ein ständiger Kostenfaktor bei Mobilitätsprogrammen.
ITA Airways, Sponsor der Konferenz, kündigte an, die Fast-IT-API in ihr Buchungssystem zu integrieren, sodass Passagiere mit einem in den nächsten sechs Monaten ablaufenden Reisepass in Echtzeit eine Erinnerung und einen Link zur Terminvereinbarung erhalten.
Neben der Technik wurde auch die Reduzierung von Rückständen diskutiert. Die Konsulate in London und Buenos Aires berichteten von durchschnittlichen Wartezeiten für Termine zur Staatsbürgerschaft durch Abstammung von 36 bzw. 28 Monaten. Ein neues „Hub-and-Spoke“-Modell soll Überkapazitäten von stark frequentierten Posten an Backoffice-Teams in weniger ausgelasteten Standorten wie Riga weiterleiten. Zudem sind Pläne vorgesehen, an zehn „Mega-Missionen“ wie New York und São Paulo einmal pro Quartal samstags zu öffnen.
Präsident Sergio Mattarella betonte in einer an die Delegierten verlesenen Botschaft, dass effiziente konsularische Dienstleistungen ein „strategisches Gut“ sind, das Italiens wirtschaftliche Diplomatie stärkt. Die Botschaft für global mobile Bürger und Personalabteilungen ist eindeutig: Digitale Selbstbedienung wird vom Pilotprojekt zur Regel, und die Zeiten langer Warteschlangen vor Konsulaten könnten bald der Vergangenheit angehören.
Im Mittelpunkt der Ankündigungen standen Innovationen im Servicebereich. Aufbauend auf dem Fast-IT-Portal – das bereits von 2,7 Millionen Menschen genutzt wird, um Reisepässe zu erneuern oder Geburten online zu registrieren – bestätigte das Außenministerium die Einführung einer mobilen App bis Jahresende. Diese ermöglicht die biometrische Passverlängerung per Smartphone sowie Push-Benachrichtigungen für Visa-Termine. Das Innenministerium testet zudem eine „One-Click-AIRE-Übertragung“, mit der Italiener, die innerhalb der EU umziehen, ihre Wohnsitzdaten ohne Konsulatsbesuch aktualisieren können.
Darüber hinaus wird Poste Italiane an 30 Botschaften sichere Briefkästen aufstellen, damit neue elektronische Personalausweise per Kurier zugestellt werden können, anstatt persönlich abgeholt zu werden. Für Arbeitgeber mit großen italienischen Belegschaften im Ausland bedeuten diese Verbesserungen kürzere Bearbeitungszeiten für Dokumente von Angehörigen und weniger Notfallreisen zur nächstgelegenen Vertretung – ein ständiger Kostenfaktor bei Mobilitätsprogrammen.
ITA Airways, Sponsor der Konferenz, kündigte an, die Fast-IT-API in ihr Buchungssystem zu integrieren, sodass Passagiere mit einem in den nächsten sechs Monaten ablaufenden Reisepass in Echtzeit eine Erinnerung und einen Link zur Terminvereinbarung erhalten.
Neben der Technik wurde auch die Reduzierung von Rückständen diskutiert. Die Konsulate in London und Buenos Aires berichteten von durchschnittlichen Wartezeiten für Termine zur Staatsbürgerschaft durch Abstammung von 36 bzw. 28 Monaten. Ein neues „Hub-and-Spoke“-Modell soll Überkapazitäten von stark frequentierten Posten an Backoffice-Teams in weniger ausgelasteten Standorten wie Riga weiterleiten. Zudem sind Pläne vorgesehen, an zehn „Mega-Missionen“ wie New York und São Paulo einmal pro Quartal samstags zu öffnen.
Präsident Sergio Mattarella betonte in einer an die Delegierten verlesenen Botschaft, dass effiziente konsularische Dienstleistungen ein „strategisches Gut“ sind, das Italiens wirtschaftliche Diplomatie stärkt. Die Botschaft für global mobile Bürger und Personalabteilungen ist eindeutig: Digitale Selbstbedienung wird vom Pilotprojekt zur Regel, und die Zeiten langer Warteschlangen vor Konsulaten könnten bald der Vergangenheit angehören.
Wie VisaHQ helfen kann
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