
Die US-Einwanderungsbehörde USCIS bestätigte am 13. Juni, dass sie den achtmonatigen Stopp bei Einwanderungsanträgen von Staatsangehörigen aus 39 Ländern, die von Präsident Trumps erweiterter Einreisebeschränkung betroffen sind, aufgehoben hat. Der sogenannte „stille Stillstand“ der legalen Einwanderung hatte über eine Million Fälle blockiert – von familienbasierten Green-Card-Anträgen über Einbürgerungen, Verlängerungen von Arbeitserlaubnissen bis hin zu humanitären Aufenthaltsgenehmigungen.
Die plötzliche Wiederaufnahme folgt auf eine scharfe Entscheidung des US-Bezirksgerichts im District of Rhode Island vom 5. Juni, das vier USCIS-Richtlinien als rechtswidrig und diskriminierend erklärte. Richter John J. McConnell Jr. befand, dass die auf Nationalität basierenden Sperren gegen das Diskriminierungsverbot des Einwanderungs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes verstoßen, und ordnete an, die Bearbeitung „sofort“ wieder aufzunehmen. Nachdem der Richter am 12. Juni mit Zwangsmaßnahmen gedroht hatte, gab die USCIS interne Anweisungen heraus, die Richtlinien „als nicht mehr gültig“ zu behandeln, und informierte am folgenden Tag die Öffentlichkeit.
Praktisch bedeutet das, dass Arbeitgeber wieder H-1B-Anträge auf Änderungen, Verlängerungen und I-140-Anträge für betroffene Staatsangehörige einreichen können; Interviews zur Statusanpassung und Einbürgerungszeremonien werden neu terminiert; und Tausende von Arbeitnehmern, die sich in einer Art Arbeitsgenehmigungs-Blockade befanden, sollten innerhalb weniger Wochen Entscheidungen erhalten. Einwanderungsberater empfehlen Unternehmen, alle während des Stillstands zurückgewiesenen oder abgelehnten Fälle zu überprüfen und schnell neu einzureichen, wobei sie das Gerichtsurteil in Begleitschreiben zitieren sollten, um weitere Verzögerungen zu vermeiden.
Das Justizministerium hat Berufung beim First Circuit eingelegt und könnte eine Aussetzung beantragen, doch die meisten Experten halten eine solche für unwahrscheinlich, da die Regierung die pauschale Aussetzung nicht rechtfertigen konnte. Dennoch sollten Arbeitgeber in den kommenden Wochen mit ungleichmäßiger Bearbeitung rechnen, da die USCIS ihre Mitarbeiter neu schult und Akten neu verteilt. Ausländische Staatsangehörige, deren Status während der Pause abgelaufen ist, sollten bei Reisen oder Führerscheinverlängerungen das Gerichtsurteil, die USCIS-Warnung und den Nachweis der fristgerechten Antragstellung mitführen.
Für Manager im Bereich globale Mobilität bedeutet dies, dass US-Einwanderungsentscheidungen wieder nach den üblichen Kriterien und nicht mehr nach nationalitätsbasierten Sperren getroffen werden. Unternehmen mit Talenten aus dem Nahen Osten und Afrika sollten insbesondere ihre Personalplanungen für 2026 überdenken und festgefahrene Einsätze jetzt wieder aufnehmen, da die Bearbeitungen wieder laufen.
Die plötzliche Wiederaufnahme folgt auf eine scharfe Entscheidung des US-Bezirksgerichts im District of Rhode Island vom 5. Juni, das vier USCIS-Richtlinien als rechtswidrig und diskriminierend erklärte. Richter John J. McConnell Jr. befand, dass die auf Nationalität basierenden Sperren gegen das Diskriminierungsverbot des Einwanderungs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes verstoßen, und ordnete an, die Bearbeitung „sofort“ wieder aufzunehmen. Nachdem der Richter am 12. Juni mit Zwangsmaßnahmen gedroht hatte, gab die USCIS interne Anweisungen heraus, die Richtlinien „als nicht mehr gültig“ zu behandeln, und informierte am folgenden Tag die Öffentlichkeit.
Praktisch bedeutet das, dass Arbeitgeber wieder H-1B-Anträge auf Änderungen, Verlängerungen und I-140-Anträge für betroffene Staatsangehörige einreichen können; Interviews zur Statusanpassung und Einbürgerungszeremonien werden neu terminiert; und Tausende von Arbeitnehmern, die sich in einer Art Arbeitsgenehmigungs-Blockade befanden, sollten innerhalb weniger Wochen Entscheidungen erhalten. Einwanderungsberater empfehlen Unternehmen, alle während des Stillstands zurückgewiesenen oder abgelehnten Fälle zu überprüfen und schnell neu einzureichen, wobei sie das Gerichtsurteil in Begleitschreiben zitieren sollten, um weitere Verzögerungen zu vermeiden.
Das Justizministerium hat Berufung beim First Circuit eingelegt und könnte eine Aussetzung beantragen, doch die meisten Experten halten eine solche für unwahrscheinlich, da die Regierung die pauschale Aussetzung nicht rechtfertigen konnte. Dennoch sollten Arbeitgeber in den kommenden Wochen mit ungleichmäßiger Bearbeitung rechnen, da die USCIS ihre Mitarbeiter neu schult und Akten neu verteilt. Ausländische Staatsangehörige, deren Status während der Pause abgelaufen ist, sollten bei Reisen oder Führerscheinverlängerungen das Gerichtsurteil, die USCIS-Warnung und den Nachweis der fristgerechten Antragstellung mitführen.
Für Manager im Bereich globale Mobilität bedeutet dies, dass US-Einwanderungsentscheidungen wieder nach den üblichen Kriterien und nicht mehr nach nationalitätsbasierten Sperren getroffen werden. Unternehmen mit Talenten aus dem Nahen Osten und Afrika sollten insbesondere ihre Personalplanungen für 2026 überdenken und festgefahrene Einsätze jetzt wieder aufnehmen, da die Bearbeitungen wieder laufen.
Quelle: Sedayedarya TV
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