
Eine detailliertere Auswertung desselben ABS-Datensatzes, berichtet vom Guardian-Live-Blog zur Politik am 18. Juni, zeigt, dass im Jahr 2025 insgesamt 563.500 Menschen nach Australien eingewandert sind – 32.000 weniger als 2024 und weniger als in jedem Vor-Pandemie-Jahr seit 2018. Auch die Abwanderungszahlen gingen zurück, was zu einem Nettozuwachs von 301.000 führte. Diese Zahlen bestätigen die Prognose des Finanzministeriums aus dem Mai-Haushalt, wonach der Netto-Migrationsüberschuss (NOM) im Jahr bis Juni 2026 auf 295.000 und im darauffolgenden Jahr auf 245.000 sinken wird. Bevölkerungsanalysten weisen darauf hin, dass die Migration im vergangenen Jahr fast drei Viertel des Bevölkerungswachstums von 1,5 Prozent in Australien ausmachte, während die natürliche Bevölkerungszunahme 111.500 Personen beitrug. Die nationale Bevölkerung überschritt Anfang 2026 die symbolische Marke von 28 Millionen.
Warum das für Unternehmen wichtig ist, betrifft die Kapazitäten. Die nach der Wiedereröffnung der Grenzen 2022 hinzugefügten Bearbeitungsressourcen übersteigen inzwischen die Nachfrage. In einigen Bundesstaaten häufen sich Visa-Zuteilungen, die zwar genehmigt, aber nicht genutzt werden, und das Innenministerium verlagert stillschweigend Fallbearbeiter hin zu Aufgaben in den Bereichen Integrität und Arbeitgeber-Compliance. Personalplaner sollten daher mit schnelleren Entscheidungen bei kurzfristigen, vorrangigen Anträgen rechnen, aber auch mit mehr Nachverifizierungsanrufen nach der Antragstellung. Diese Entwicklung eröffnet zudem die Möglichkeit von „Use-it-or-lose-it“-Einladungen für staatlich nominierte Visa zur Jahresmitte; Unternehmen mit Talentpools in den Bereichen Gesundheitswesen, Ingenieurwesen und fortschrittliche Fertigung sollten daher Ersatzkandidaten bereithalten, falls kurzfristig zusätzliche Einladungen ausgesprochen werden.
Warum das für Unternehmen wichtig ist, betrifft die Kapazitäten. Die nach der Wiedereröffnung der Grenzen 2022 hinzugefügten Bearbeitungsressourcen übersteigen inzwischen die Nachfrage. In einigen Bundesstaaten häufen sich Visa-Zuteilungen, die zwar genehmigt, aber nicht genutzt werden, und das Innenministerium verlagert stillschweigend Fallbearbeiter hin zu Aufgaben in den Bereichen Integrität und Arbeitgeber-Compliance. Personalplaner sollten daher mit schnelleren Entscheidungen bei kurzfristigen, vorrangigen Anträgen rechnen, aber auch mit mehr Nachverifizierungsanrufen nach der Antragstellung. Diese Entwicklung eröffnet zudem die Möglichkeit von „Use-it-or-lose-it“-Einladungen für staatlich nominierte Visa zur Jahresmitte; Unternehmen mit Talentpools in den Bereichen Gesundheitswesen, Ingenieurwesen und fortschrittliche Fertigung sollten daher Ersatzkandidaten bereithalten, falls kurzfristig zusätzliche Einladungen ausgesprochen werden.
Quelle: The Guardian (live blog)