
In den frühen Morgenstunden des 19. Juni begrüßte Abgeordnete Laura Gillen (D-NY) die Einbringung eines Senatsentswurfs, der als Pendant zu ihrem Gesetzesvorschlag dient und den vorübergehenden Schutzstatus (TPS) sowie die Arbeitserlaubnis für mehr als 300.000 haitianische Staatsangehörige in den USA verlängern würde. Das Repräsentantenhaus hatte Gillens Gesetz im April mit 34 republikanischen Stimmen verabschiedet, doch der Senat blieb bislang still, bis die Senatoren Edward Markey und Lisa Blunt Rochester diese Woche den Entwurf S.-4919 vorlegten. Der TPS-Status für Haiti läuft derzeit am 3. Februar 2026 aus, und die Trump-Administration hatte signalisiert, die Verlängerung nicht zu genehmigen, mit der Begründung, dass „TPS zu einem Hintertürweg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung geworden sei“. Gillens Gesetz würde den Schutzstatus automatisch bis 2030 verlängern und das Heimatschutzministerium (DHS) anweisen, einen vereinfachten Weg zur Statusanpassung für langjährige Begünstigte zu schaffen. Obwohl Pressemitteilungen selten den Senatskalender beeinflussen, hält dieser Schritt das Thema im Fokus, während die Rechtsstreitigkeiten über das Programm in mehreren Gerichtsbezirken weiterlaufen. Für Arbeitgeber, insbesondere in den Bereichen Gesundheitswesen, Gastgewerbe und häusliche Pflege mit großen haitianischen Belegschaften, bietet der legislative Vorstoß einen Hoffnungsschimmer an Sicherheit. Personalabteilungen können diese Entwicklung nutzen, um Mitarbeiter zu beruhigen, deren Arbeitserlaubnis sonst auslaufen würde, und um Zeitpläne für die I-9-Neuverifizierung zu planen. Programme für globale Mobilität mit haitianischen Entsandten sollten den Gesetzesentwurf und etwaige Ankündigungen des DHS genau verfolgen; eine Nichtverlängerung des TPS würde Zehntausende zwingen, alternative Visa zu beantragen oder das Land zu verlassen, was die Projektbesetzung erheblich stören würde. Unternehmen könnten zudem eine interne Förderung für berechtigte Mitarbeiter in den Kategorien EB-3 oder EB-2 in Betracht ziehen, um sich gegen ein Scheitern der Gesetzgebung abzusichern. Sollte der Senat den Entwurf voranbringen – oder der wachsende parteiübergreifende Druck das DHS zu einer administrativen Verlängerung bewegen – gewinnen Arbeitgeber mindestens vier weitere Jahre Stabilität und eine mögliche Green-Card-Option für geschätzte Mitarbeiter. Der nächste verfahrensmäßige Meilenstein ist eine Anhörung im Justizausschuss des Senats, die für diesen Sommer erwartet wird.
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