
Die H-1B-Quota-Saison für das Geschäftsjahr 2027, die am 19. Juni effektiv endete, wird als die disruptivste seit einer Generation in Erinnerung bleiben. Drei grundlegende Veränderungen trafen Arbeitgeber gleichzeitig:
1. Auswahl nach Gehaltsgewichtung. Die USCIS ersetzte die Zufallsauswahl durch ein gestuftes System, das Registrierungen mit höheren Gehältern statistisch bevorzugt. Arbeitgeber, die Löhne der Stufen III–IV (oft über 130.000 US-Dollar) anbieten, verzeichneten deutlich höhere Erfolgsquoten, während Positionen der Stufen I–II mit geringeren Chancen zu kämpfen hatten.
2. Konsulargebühr von 100.000 US-Dollar. Obwohl vorübergehend gerichtlich blockiert (siehe oben), gilt die Zusatzgebühr offiziell für Anträge von Begünstigten außerhalb der USA. OPT-Studierende, die ihren Status innerhalb des Landes ändern, sind davon ausgenommen.
3. Einbruch bei den Registrierungen. Nach einem Höchststand von fast 759.000 im Geschäftsjahr 2025 sank die Zahl der einzigartigen Registrierungen innerhalb von zwei Jahren um 72 % auf etwa 212.000 – bedingt durch Betrugsbekämpfung und die höheren Kosten.
Für Manager der globalen Mobilität ist die Botschaft klar: Die Vergütungsstrategie ist jetzt auch die Visastrategie. Unternehmen mit hohen Gehaltsniveaus profitieren von deutlich besseren Auswahlchancen, während Beratungsfirmen, die auf Einstiegsgehälter setzen, ihre US-Personalmodelle überdenken oder Arbeit ins Ausland verlagern müssen. Indische IT-Dienstleister, traditionell unter den größten H-1B-Antragstellern, verlagern bereits Junior-Positionen nach Kanada und Großbritannien, um sich gegen das neue System abzusichern.
Praktische nächste Schritte sind die Überprüfung der Gehaltsniveaus anhand der Daten des Arbeitsministeriums, die frühzeitige Förderung von Green-Card-Anträgen für Schlüsselkräfte sowie die Prüfung von quota-freien Alternativen wie O-1-, L-1- oder TN-Visa. Arbeitgeber sollten zudem die laufenden Gerichtsverfahren zur 100.000-Dollar-Gebühr beobachten, die bei Wiedereinführung Kosten in siebenstelliger Höhe für das nächste Jahr verursachen könnte.
1. Auswahl nach Gehaltsgewichtung. Die USCIS ersetzte die Zufallsauswahl durch ein gestuftes System, das Registrierungen mit höheren Gehältern statistisch bevorzugt. Arbeitgeber, die Löhne der Stufen III–IV (oft über 130.000 US-Dollar) anbieten, verzeichneten deutlich höhere Erfolgsquoten, während Positionen der Stufen I–II mit geringeren Chancen zu kämpfen hatten.
2. Konsulargebühr von 100.000 US-Dollar. Obwohl vorübergehend gerichtlich blockiert (siehe oben), gilt die Zusatzgebühr offiziell für Anträge von Begünstigten außerhalb der USA. OPT-Studierende, die ihren Status innerhalb des Landes ändern, sind davon ausgenommen.
3. Einbruch bei den Registrierungen. Nach einem Höchststand von fast 759.000 im Geschäftsjahr 2025 sank die Zahl der einzigartigen Registrierungen innerhalb von zwei Jahren um 72 % auf etwa 212.000 – bedingt durch Betrugsbekämpfung und die höheren Kosten.
Für Manager der globalen Mobilität ist die Botschaft klar: Die Vergütungsstrategie ist jetzt auch die Visastrategie. Unternehmen mit hohen Gehaltsniveaus profitieren von deutlich besseren Auswahlchancen, während Beratungsfirmen, die auf Einstiegsgehälter setzen, ihre US-Personalmodelle überdenken oder Arbeit ins Ausland verlagern müssen. Indische IT-Dienstleister, traditionell unter den größten H-1B-Antragstellern, verlagern bereits Junior-Positionen nach Kanada und Großbritannien, um sich gegen das neue System abzusichern.
Praktische nächste Schritte sind die Überprüfung der Gehaltsniveaus anhand der Daten des Arbeitsministeriums, die frühzeitige Förderung von Green-Card-Anträgen für Schlüsselkräfte sowie die Prüfung von quota-freien Alternativen wie O-1-, L-1- oder TN-Visa. Arbeitgeber sollten zudem die laufenden Gerichtsverfahren zur 100.000-Dollar-Gebühr beobachten, die bei Wiedereinführung Kosten in siebenstelliger Höhe für das nächste Jahr verursachen könnte.
Quelle: SylphCorps Media
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