
Geschäftsreisende, die diese Woche in Prag landen, werden möglicherweise bemerken, dass ihr Flugzeug nicht wie gewohnt zu Terminal 1, sondern zu Terminal 2 rollt. Der Flughafen Václav Havel Prag hat seine Hauptstart- und Landebahn 06/24 vom 30. März bis zum 14. August 2026 wegen einer ein Milliarden CZK teuren Erneuerung der Oberfläche und Beleuchtung außer Betrieb genommen. Mit dem Sommeranstieg ab etwa dem 20. Juni werden alle Großraumflugzeuge bei der Ankunft und die meisten Abflüge nun über die kürzere Nebenbahn 12/30 abgewickelt.
Diese Betriebssituation führt zu Engpässen, die sich in den Mindestumsteigezeiten (MCT) widerspiegeln. Laut einer Juni-Prüfung der Reisedatenfirma Travel Vient ist die offiziell angegebene MCT von 55 Minuten für internationale Umstiege zu optimistisch: Wer zwischen dem Schengen-Terminal 2 und dem Nicht-Schengen-Terminal 1 wechselt, benötigt jetzt mindestens 90 Minuten. Die Passkontrollschlangen haben sich verlängert, da die Sicherheit auf Gate-Ebene in Terminal 1 nun die einzige Kontrollstelle für den gesamten Nicht-Schengen-Verkehr ist.
Die Fluggesellschaften reagieren mit einer Anpassung der Abendflugpläne und der Ausstellung von Umsteigegarantien für vor dem 1. Mai gebuchte Verbindungen. Smartwings, die dominierende Airline, warnt jedoch, dass verpasste Anschlussflüge nicht auf andere Airlines umgebucht werden, da Prag nach dem Zusammenbruch der Czech Airlines nur wenige Interline-Abkommen hat.
Firmenreisemanager raten ihren Mitarbeitern, lieber direkte Bodentransfers nach Brünn, Ostrava oder Dresden zu buchen, statt enge Luftseiten-Anschlüsse in Prag zu riskieren. Reisende, die durch die tschechische Hauptstadt reisen, sollten außerdem die neuen Entry/Exit-System (EES)-Kioske am Passkontrollpunkt von Terminal 1 berücksichtigen, die im April installiert wurden. Ersteinreisende aus Drittstaaten müssen Fingerabdrücke und ein Gesichtsscan abgeben – das kostet trotz der kürzlich installierten zusätzlichen Kioske fünf bis zehn Minuten extra pro Passagier.
Die Flughafenleitung versichert, dass die Erneuerung im Zeitplan liegt und die Bahn 06/24 vor dem Frachtspitzenaufkommen am 15. August wieder geöffnet wird. Bis dahin sind besonders die frühen Charterabflüge am Morgen und späten Ankünfte am Abend anfällig für Verspätungen. Der Rat lautet: großzügige Zeitpuffer einplanen, bei Berechtigung die FastTrack-Spur in Terminal 2 nutzen und Gate-Änderungen in Echtzeit verfolgen.
Diese Betriebssituation führt zu Engpässen, die sich in den Mindestumsteigezeiten (MCT) widerspiegeln. Laut einer Juni-Prüfung der Reisedatenfirma Travel Vient ist die offiziell angegebene MCT von 55 Minuten für internationale Umstiege zu optimistisch: Wer zwischen dem Schengen-Terminal 2 und dem Nicht-Schengen-Terminal 1 wechselt, benötigt jetzt mindestens 90 Minuten. Die Passkontrollschlangen haben sich verlängert, da die Sicherheit auf Gate-Ebene in Terminal 1 nun die einzige Kontrollstelle für den gesamten Nicht-Schengen-Verkehr ist.
Die Fluggesellschaften reagieren mit einer Anpassung der Abendflugpläne und der Ausstellung von Umsteigegarantien für vor dem 1. Mai gebuchte Verbindungen. Smartwings, die dominierende Airline, warnt jedoch, dass verpasste Anschlussflüge nicht auf andere Airlines umgebucht werden, da Prag nach dem Zusammenbruch der Czech Airlines nur wenige Interline-Abkommen hat.
Firmenreisemanager raten ihren Mitarbeitern, lieber direkte Bodentransfers nach Brünn, Ostrava oder Dresden zu buchen, statt enge Luftseiten-Anschlüsse in Prag zu riskieren. Reisende, die durch die tschechische Hauptstadt reisen, sollten außerdem die neuen Entry/Exit-System (EES)-Kioske am Passkontrollpunkt von Terminal 1 berücksichtigen, die im April installiert wurden. Ersteinreisende aus Drittstaaten müssen Fingerabdrücke und ein Gesichtsscan abgeben – das kostet trotz der kürzlich installierten zusätzlichen Kioske fünf bis zehn Minuten extra pro Passagier.
Die Flughafenleitung versichert, dass die Erneuerung im Zeitplan liegt und die Bahn 06/24 vor dem Frachtspitzenaufkommen am 15. August wieder geöffnet wird. Bis dahin sind besonders die frühen Charterabflüge am Morgen und späten Ankünfte am Abend anfällig für Verspätungen. Der Rat lautet: großzügige Zeitpuffer einplanen, bei Berechtigung die FastTrack-Spur in Terminal 2 nutzen und Gate-Änderungen in Echtzeit verfolgen.
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