
Der internationale Flughafen Fuzhou Changle feierte am 23. Juni 2026 einen doppelten Meilenstein. Um 09:00 Uhr Ortszeit wurde die lang erwartete zweite Start- und Landebahn offiziell in Betrieb genommen, wodurch die stündliche Kapazität von 28 auf 45 Flugbewegungen anstieg und der schnell wachsenden Hauptstadt Fujian mehr Spielraum für den Betrieb von Großraumflugzeugen auf interkontinentalen Strecken geschaffen wurde. Nur wenige Minuten später startete der Xiamen Airlines Flug MF813 – eine Boeing 787-9 mit dem Slogan „福连五洲 荷你乡约“ (Gesegnetes Fuzhou, Treffen in Holland) – nach Amsterdam-Schiphol. Dies markierte die erste Nonstop-Passagierverbindung zwischen Fuzhou und Europa.
Die neue Route wird zweimal wöchentlich (mittwochs und samstags) bedient und nutzt das Netzwerk des SkyTeam-Partners KLM, um am selben Tag Anschlussflüge von Amsterdam zu über 30 Städten in Europa und Südamerika anzubieten. Die lokalen Behörden schätzen, dass der direkte Zugang zu einem der wichtigsten europäischen Fracht- und Passagierdrehscheiben die Tür-zu-Tür-Transitzeiten für Elektronik, Meeresfrüchte und E-Commerce-Pakete um bis zu 24 Stunden verkürzen wird. Gleichzeitig erleichtert die Verbindung den Textilexporteuren Fujian sowie niederländischen Agrartechnikunternehmen kurzfristige Geschäftsreisen.
Für den boomenden Tourismussektor der Provinz bietet Amsterdam ein attraktives Tor zum Schengen-Raum der Europäischen Union – insbesondere nach der Entscheidung der niederländischen Regierung im Mai, einen 48-Stunden-Fast-Track-Visa-Kanal für chinesische Freizeitgruppen einzuführen. Umgekehrt ermöglicht der Flug europäischen Reisenden eine bequeme Verbindung, um Fuzhou zu besuchen und anschließend UNESCO-Welterbestätten in Xiamen, Wuyishan und den Hakka-Tulou-Gebieten zu erkunden.
Flughafenvertreter erklärten gegenüber lokalen Medien, dass die zweite Start- und Landebahn unabhängige gleichzeitige Ankünfte und Abflüge von Großraumflugzeugen ermögliche – eine Voraussetzung für weitere Langstreckenverbindungen, die derzeit mit Fluggesellschaften aus Katar, Australien und den USA verhandelt werden. Die Stadtverwaltung arbeitet zudem an einem 72-Stunden-visafreien Zwischenstopp, um die erweiterte Kapazität optimal zu nutzen.
Branchenanalysten sehen in diesen Entwicklungen ein deutliches Zeichen dafür, dass regionale Drehkreuze jenseits von Peking, Shanghai und Guangzhou nun verstärkt um den internationalen Flugverkehr konkurrieren, während der chinesische Luftfahrtmarkt sich erholt. Für multinationale Unternehmen bedeutet dies eine größere Auswahl an Einstiegspunkten, mehr Frachtkapazitäten im Frachtraum und vor allem direkten Zugang zu zweitklassigen Produktionszentren, die viele globale Lieferketten antreiben.
Die neue Route wird zweimal wöchentlich (mittwochs und samstags) bedient und nutzt das Netzwerk des SkyTeam-Partners KLM, um am selben Tag Anschlussflüge von Amsterdam zu über 30 Städten in Europa und Südamerika anzubieten. Die lokalen Behörden schätzen, dass der direkte Zugang zu einem der wichtigsten europäischen Fracht- und Passagierdrehscheiben die Tür-zu-Tür-Transitzeiten für Elektronik, Meeresfrüchte und E-Commerce-Pakete um bis zu 24 Stunden verkürzen wird. Gleichzeitig erleichtert die Verbindung den Textilexporteuren Fujian sowie niederländischen Agrartechnikunternehmen kurzfristige Geschäftsreisen.
Für den boomenden Tourismussektor der Provinz bietet Amsterdam ein attraktives Tor zum Schengen-Raum der Europäischen Union – insbesondere nach der Entscheidung der niederländischen Regierung im Mai, einen 48-Stunden-Fast-Track-Visa-Kanal für chinesische Freizeitgruppen einzuführen. Umgekehrt ermöglicht der Flug europäischen Reisenden eine bequeme Verbindung, um Fuzhou zu besuchen und anschließend UNESCO-Welterbestätten in Xiamen, Wuyishan und den Hakka-Tulou-Gebieten zu erkunden.
Flughafenvertreter erklärten gegenüber lokalen Medien, dass die zweite Start- und Landebahn unabhängige gleichzeitige Ankünfte und Abflüge von Großraumflugzeugen ermögliche – eine Voraussetzung für weitere Langstreckenverbindungen, die derzeit mit Fluggesellschaften aus Katar, Australien und den USA verhandelt werden. Die Stadtverwaltung arbeitet zudem an einem 72-Stunden-visafreien Zwischenstopp, um die erweiterte Kapazität optimal zu nutzen.
Branchenanalysten sehen in diesen Entwicklungen ein deutliches Zeichen dafür, dass regionale Drehkreuze jenseits von Peking, Shanghai und Guangzhou nun verstärkt um den internationalen Flugverkehr konkurrieren, während der chinesische Luftfahrtmarkt sich erholt. Für multinationale Unternehmen bedeutet dies eine größere Auswahl an Einstiegspunkten, mehr Frachtkapazitäten im Frachtraum und vor allem direkten Zugang zu zweitklassigen Produktionszentren, die viele globale Lieferketten antreiben.
Quelle: Southeast Net
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