
Geschäftsreisende, die von Zürich abfliegen, können nun entspannt durch die Sicherheitskontrolle gehen – Shampoo darf sogar im Handgepäck bleiben. In den frühen Morgenstunden des 23. Juni 2026 hat der Flughafenbetreiber Flughafen Zürich AG ein neues Sicherheitskonzept im speziellen Screening-Gebäude „SKG“ eingeführt. Alle Kontrollspuren sind jetzt mit modernsten Computertomographie-(CT)-Scannern ausgestattet, die hochauflösende 3D-Bilder erzeugen. Gleichzeitig hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) eine lokale Ausnahme von der langjährigen EU-weiten 100-Milliliter-Regel genehmigt.
Die praktischen Änderungen sind erheblich: Passagiere dürfen Laptops, Tablets und Powerbanks im Handgepäck belassen und Flüssigkeitsbehälter bis zu zwei Litern mitführen, ohne diese in einem separaten Ein-Liter-Plastikbeutel verstauen zu müssen. Eine vierköpfige Familie benötigt somit nur noch zwei statt sechs Tabletts, und die Wartezeiten in Stoßzeiten sollen um 25 bis 30 % sinken. Für Premium- und Anschlussreisende bedeutet der reibungslosere Ablauf weniger Pufferzeit zwischen Meetings und Flügen.
Die Modernisierung kostete laut Flughafen-CEO Lukas Brosi „einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag“, doch die Investition rechnet sich: 2025 wurden in Zürich 33 Millionen Passagiere abgefertigt, und jede zusätzliche Minute, die sie sich im Airside-Bereich aufhalten, generiert etwa drei Schweizer Franken Umsatz im Einzelhandel. Auch Airlines wie Swiss und Edelweiss begrüßen die Neuerung, da sie das Risiko verpasster Anschlussflüge bei engen 40-Minuten-Umsteigezeiten verringert.
Reisende sollten jedoch weiterhin die Regeln für Anschlussflüge beachten: Die gelockerte Flüssigkeitsregel gilt nur bei Reisebeginn in Zürich. Passagiere, die zu Flughäfen ohne CT-Scanner weiterreisen (zum Beispiel New York JFK Terminal 4 oder Singapur Terminal 1), riskieren, dass ihre Zwei-Liter-Flasche bei der erneuten Kontrolle konfisziert wird.
Derzeit ist die Ausnahme nur im SKG-Gebäude gültig, doch Flughafen Zürich plant, die älteren Kontrollstellen bis Ende 2027 mit CT-Technologie nachzurüsten – im Einklang mit dem europäischen Trend zur CT-basierten Sicherheitskontrolle. Für globale Mobilitätsmanager bedeutet das: Zürich wird als Drehkreuz für zeitkritische Geschäftsreisen noch attraktiver, allerdings sollten Richtlinien darauf hinweisen, dass die Flüssigkeitsbestimmungen im Netzwerk variieren.
Ähnliche Änderungen sind 2027 am Flughafen Basel-Mülhausen zu erwarten, sobald das grenzüberschreitende Terminal mit derselben Technik ausgestattet wird.
Die praktischen Änderungen sind erheblich: Passagiere dürfen Laptops, Tablets und Powerbanks im Handgepäck belassen und Flüssigkeitsbehälter bis zu zwei Litern mitführen, ohne diese in einem separaten Ein-Liter-Plastikbeutel verstauen zu müssen. Eine vierköpfige Familie benötigt somit nur noch zwei statt sechs Tabletts, und die Wartezeiten in Stoßzeiten sollen um 25 bis 30 % sinken. Für Premium- und Anschlussreisende bedeutet der reibungslosere Ablauf weniger Pufferzeit zwischen Meetings und Flügen.
Die Modernisierung kostete laut Flughafen-CEO Lukas Brosi „einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag“, doch die Investition rechnet sich: 2025 wurden in Zürich 33 Millionen Passagiere abgefertigt, und jede zusätzliche Minute, die sie sich im Airside-Bereich aufhalten, generiert etwa drei Schweizer Franken Umsatz im Einzelhandel. Auch Airlines wie Swiss und Edelweiss begrüßen die Neuerung, da sie das Risiko verpasster Anschlussflüge bei engen 40-Minuten-Umsteigezeiten verringert.
Reisende sollten jedoch weiterhin die Regeln für Anschlussflüge beachten: Die gelockerte Flüssigkeitsregel gilt nur bei Reisebeginn in Zürich. Passagiere, die zu Flughäfen ohne CT-Scanner weiterreisen (zum Beispiel New York JFK Terminal 4 oder Singapur Terminal 1), riskieren, dass ihre Zwei-Liter-Flasche bei der erneuten Kontrolle konfisziert wird.
Derzeit ist die Ausnahme nur im SKG-Gebäude gültig, doch Flughafen Zürich plant, die älteren Kontrollstellen bis Ende 2027 mit CT-Technologie nachzurüsten – im Einklang mit dem europäischen Trend zur CT-basierten Sicherheitskontrolle. Für globale Mobilitätsmanager bedeutet das: Zürich wird als Drehkreuz für zeitkritische Geschäftsreisen noch attraktiver, allerdings sollten Richtlinien darauf hinweisen, dass die Flüssigkeitsbestimmungen im Netzwerk variieren.
Ähnliche Änderungen sind 2027 am Flughafen Basel-Mülhausen zu erwarten, sobald das grenzüberschreitende Terminal mit derselben Technik ausgestattet wird.
Quelle: ad-hoc-news.de
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