
United Airlines arbeitet mit dem U.S. Zoll- und Grenzschutz (CBP) zusammen, um das Internationale Ferngepäck-Screening (IRBS) auf weiteren Langstreckenflügen einzuführen – basierend auf dem Pilotprojekt, das bereits auf der täglichen Strecke Sydney–San Francisco läuft. Beim IRBS wird das aufgegebene Gepäck am Abflughafen geröntgt, die Bilder werden mit den Passagierdaten verknüpft und während des Fluges an CBP-Beamte übermittelt, die das Gepäck vor der Landung freigeben. Passagiere mit Anschlussflügen in den USA können so die herkömmliche Gepäckausgabe und erneute Aufgabe umgehen.
Das Programm wurde erstmals 2024 von American Airlines auf der Strecke Sydney–Los Angeles getestet und deckt inzwischen ausgewählte Verbindungen Seoul Incheon–Atlanta bei Delta und Korean Air ab. Mit der Teilnahme von United wird San Francisco erst das zweite US-Drehkreuz, das diese zeitsparende Maßnahme für Passagiere aus Australien anbietet. Ein Sprecher bestätigte am 26. Juni gegenüber Air Traveler Club, dass die Fluggesellschaft „beabsichtigt, IRBS auf weitere internationale Strecken auszuweiten“, nannte jedoch keine konkreten Routen oder Starttermine.
Die vorhandenen CT-Scanner und Datenverbindungen am Flughafen Sydney erfüllen die technischen Anforderungen des CBP; die meisten ausländischen Flughäfen verfügen noch nicht über diese Ausstattung. Für australische Unternehmen, die Mitarbeiter über die USA reisen lassen, ist der Vorteil deutlich: Das Umgehen der Gepäckausgabe kann bei knappen Anschlusszeiten 45 bis 60 Minuten einsparen und so das Risiko verpasster Inlandsflüge und teurer Übernachtungen verringern.
Reiseverantwortliche sollten beachten, dass IRBS die Notwendigkeit der Einreise- und TSA-Sicherheitskontrollen in den USA nicht ersetzt. Gepäck kann weiterhin stichprobenartig zur physischen Kontrolle herausgezogen werden, und Reisende sollten bis zur vollständigen Etablierung des Programms mindestens 90 Minuten für Anschlussflüge einplanen. Dennoch signalisiert die Technologie einen Trend zu nahtlosen Transitprozessen und könnte zukünftige australische Initiativen beeinflussen, etwa die lange diskutierte Wiedereinführung des biometrischen Boarding mit Gesichtserkennung.
Sollte das CBP in den kommenden Monaten eine Bekanntmachung im Federal Register zur Ausweitung von IRBS veröffentlichen, könnten Flugverbindungen ab Melbourne oder Brisbane als nächste folgen. Unternehmen mit hohem transpazifischem Reiseaufkommen sollten Airlines und Routen priorisieren, die das Programm frühzeitig einführen, da es die Reiseerfahrung deutlich verbessert und die Pünktlichkeitswerte steigert.
Das Programm wurde erstmals 2024 von American Airlines auf der Strecke Sydney–Los Angeles getestet und deckt inzwischen ausgewählte Verbindungen Seoul Incheon–Atlanta bei Delta und Korean Air ab. Mit der Teilnahme von United wird San Francisco erst das zweite US-Drehkreuz, das diese zeitsparende Maßnahme für Passagiere aus Australien anbietet. Ein Sprecher bestätigte am 26. Juni gegenüber Air Traveler Club, dass die Fluggesellschaft „beabsichtigt, IRBS auf weitere internationale Strecken auszuweiten“, nannte jedoch keine konkreten Routen oder Starttermine.
Die vorhandenen CT-Scanner und Datenverbindungen am Flughafen Sydney erfüllen die technischen Anforderungen des CBP; die meisten ausländischen Flughäfen verfügen noch nicht über diese Ausstattung. Für australische Unternehmen, die Mitarbeiter über die USA reisen lassen, ist der Vorteil deutlich: Das Umgehen der Gepäckausgabe kann bei knappen Anschlusszeiten 45 bis 60 Minuten einsparen und so das Risiko verpasster Inlandsflüge und teurer Übernachtungen verringern.
Reiseverantwortliche sollten beachten, dass IRBS die Notwendigkeit der Einreise- und TSA-Sicherheitskontrollen in den USA nicht ersetzt. Gepäck kann weiterhin stichprobenartig zur physischen Kontrolle herausgezogen werden, und Reisende sollten bis zur vollständigen Etablierung des Programms mindestens 90 Minuten für Anschlussflüge einplanen. Dennoch signalisiert die Technologie einen Trend zu nahtlosen Transitprozessen und könnte zukünftige australische Initiativen beeinflussen, etwa die lange diskutierte Wiedereinführung des biometrischen Boarding mit Gesichtserkennung.
Sollte das CBP in den kommenden Monaten eine Bekanntmachung im Federal Register zur Ausweitung von IRBS veröffentlichen, könnten Flugverbindungen ab Melbourne oder Brisbane als nächste folgen. Unternehmen mit hohem transpazifischem Reiseaufkommen sollten Airlines und Routen priorisieren, die das Programm frühzeitig einführen, da es die Reiseerfahrung deutlich verbessert und die Pünktlichkeitswerte steigert.
Quelle: Air Traveler Club
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