Basel erreicht 38,8 °C – neuer Juni-Hitzerekord in der Schweiz belastet den Sommerverkehr
Schweizer Außenministerium meldet 14 % Anstieg bei konsularischen Hilfsfällen
Hitzewelle in der EU bricht Rekorde in Basel und veranlasst Bahnunternehmen, von Reisen abzuraten
Neueste Nachrichten
Rekordhitze bringt Schweizer Bahnverkehr ins Stocken und stellt Reisende vor Herausforderungen
Temperaturen über 37 °C brechen neue Schweizer Juni-Rekorde, führen zu vereinzelten Zugausfällen, verschärften Feuerverboten und einem Anstieg hitzebedingter Krankenhausaufenthalte. Die SBB warnt Reisende vor Verspätungen, während Unternehmen dazu aufgerufen werden, Extremwetter-Strategien in ihre Mobilitätspolitik zu integrieren.
Flugverbotszone über dem Bürgenstock-Gipfel führt zu Flugumleitungen in Zürich
Eine kurzfristig eingerichtete Flugverbotszone zum Schutz der US-Iran-Friedensgespräche im Bürgenstock Resort führte zu Flugverspätungen und Hotelstornierungen. Dies zeigt, wie die Rolle der Schweiz als diplomatischer Austragungsort Geschäftsreisen beeinträchtigen kann. Unternehmen werden daher dringend empfohlen, FOCA-Notams zu überwachen und zusätzliche Pufferzeiten in ihre Reisepläne einzubauen.
ETIAS-Gebühr für Reisende ab 70 Jahren abgeschafft, aber Genehmigung bleibt Pflicht
Ab dem vierten Quartal 2026 müssen Reisende ab 70 Jahren keine ETIAS-Gebühr mehr zahlen, jedoch bleibt die Antragstellung verpflichtend. Schweizer Unternehmen, die leitende Angestellte oder Familienbesucher dieser Altersgruppe empfangen, sollten sich trotz Wegfall der Gebühr auf den bürokratischen Aufwand einstellen.
Live-Dashboards zeigen, wie sich die Wartezeiten bei der Passkontrolle in Zürich während der Schulferien verdoppeln
Echtzeit-Sensordaten zeigen, dass die Wartezeiten bei der Passkontrolle in Zürich am 27. Juni aufgrund des EES-Biometriesystems und des Schulferienansturms auf 38 Minuten ansteigen. Unternehmen sollten Flüge außerhalb der Stoßzeiten planen oder zusätzliche Pufferzeiten einrechnen.
Petition fordert Schließung der touristischen Eishöhle am Rhonegletscher wegen Sicherheits- und Nachhaltigkeitsbedenken
Eine Petition mit 8.000 Unterschriften, die am 27. Juni übergeben wurde, fordert das Wallis auf, die beliebte Eishöhle am Rhonegletscher zu schließen. Begründet wird dies mit der beschleunigten Gletscherschmelze und Sicherheitsrisiken für Besucher. Dieser Schritt könnte die Einnahmen des lokalen Tourismus beeinträchtigen und Anbieter von Ausflügen dazu zwingen, ihre Programme anzupassen.
Schweizer Rettungsteam entsendet 80 Spezialisten und 18 Tonnen Hilfsgüter nach Venezuela
Am 27. Juni trafen achtzig Spezialisten von Swiss Rescue mit 18 Tonnen Hilfsgütern in Caracas ein, um den Erdbebenopfern zu helfen. Der schnelle Einsatz, ermöglicht durch visafreie Einreisebestimmungen, unterstreicht die logistische Kompetenz der Schweiz und liefert wertvolle Erkenntnisse für die Notfallplanung in Unternehmen.
Flughafen Zürich hebt 100-Milliliter-Flüssigkeitsregel auf – neue CT-Scanner in Betrieb genommen
Der Flughafen Zürich ist einer der ersten großen europäischen Drehkreuze, der die 100-ml-Flüssigkeitsbeschränkung aufhebt, nachdem an allen Sicherheitskontrollen CT-Scanner installiert wurden. Ab dem 26. Juni 2026 dürfen Passagiere, die ihre Reise in Zürich beginnen, bis zu zwei Liter Flüssigkeiten sowie Laptops im Handgepäck behalten, was die Sicherheitskontrollen um bis zu 40 Prozent beschleunigt. Die Änderung verbessert das Reiseerlebnis für Geschäftsreisende, erfordert jedoch weiterhin Vorsicht bei Umstiegen an Flughäfen, die noch nicht aufgerüstet sind.
Flughafen Zürich hebt 100-ml-Regel auf: Reisende dürfen ab heute bis zu 2 Liter Flüssigkeiten im Handgepäck mitführen
Am Flughafen Zürich werden heute 26 neue CT-Scanner in Betrieb genommen, die es Passagieren am Abflug ermöglichen, bis zu zwei Liter Flüssigkeiten mitzuführen und elektronische Geräte in den Taschen zu belassen. Diese Neuerung soll die Wartezeiten um etwa ein Drittel verkürzen und den Plastikmüll reduzieren. Für Umsteige- und Rückflüge gilt jedoch weiterhin die alte 100-ml-Regel, bis auch dort die Kontrollstellen modernisiert sind.
Zwischenbericht zur Schweizer „Task-Force Intensivtäter“ zeigt härtere und schnellere Abschiebungen ausländischer Mehrfachtäter
Die sechsmonatige Überprüfung der „Task-Force Intensivtäter“ durch das SEM zeigt, dass die engere Zusammenarbeit zwischen Migrations-, Polizei- und Justizbehörden bereits zur Festnahme oder Ausweisung dutzender ausländischer Wiederholungstäter geführt hat. Die Schweiz plant, diesen Mechanismus dauerhaft einzuführen, was auf eine härtere Durchsetzung statt neuer Obergrenzen hinweist. Arbeitgeber müssen mit strengeren Hintergrundprüfungen und schnelleren Abschiebungen in schweren Fällen rechnen.
Stromleitung-Unfall legt alle Züge im Lausanner Knoten lahm – Verbindungen Genf–Zürich und Frankreich–Schweiz stundenlang unterbrochen
Ein IC1-Zug riss am 26. Juni um 15:27 Uhr in Lausanne eine Oberleitung herunter, wodurch der gesamte Verkehr durch den wichtigen Schweizer und internationalen Bahnknotenpunkt für mehrere Stunden zum Erliegen kam und die TGV Lyria-Verbindungen nach Frankreich unterbrochen wurden. Der Ausfall verdeutlicht die Verwundbarkeit des Korridors Genf–Zürich und unterstreicht die Notwendigkeit robuster Notfallpläne für Geschäftsreisende und Pendler über die Grenze hinweg.
Swiss Re veranstaltet ersten „Tag des widerstandsfähigen Schweiz“ angesichts extremer Hitze und Belastung der Infrastruktur
Am 26. Juni fand der erste „Resilient Switzerland Day“ von Swiss Re statt, bei dem vor den zunehmenden Belastungen durch steigende Temperaturen auf die Verkehrs- und Mobilitätsinfrastruktur der Schweiz gewarnt wurde. Experten diskutierten über die Kühlung von Bahngleisen, die Widerstandsfähigkeit von Start- und Landebahnen sowie Versicherungsinstrumente gegen wetterbedingte Reiseverzögerungen – Themen, die für die Planung der Unternehmensmobilität von zentraler Bedeutung sind.
Chef des Schweizer Nachrichtendienstes warnt vor zunehmenden hybriden Bedrohungen und fordert strengere Grenzkontrollen
Bei der Vorstellung des Geheimdienstberichts 2026 erklärte FIS-Direktor Serge Bavaud, dass ausländische Spionage, extremistische Anschlagspläne und Cyber-Desinformation zunehmen. Dies veranlasst Politiker, verstärkte Zoll- und Grenzkontrollen zu fordern. Unternehmen sollten sich auf strengere Überprüfungen ausländischer Mitarbeiter und mögliche punktuelle Grenzkontrollen bei Großveranstaltungen einstellen.
Wartungsarbeiten an der Vevey–Blonay Strecke beginnen am 26. Juni – Pendler und Touristen am Genfersee betroffen
Die Schmalspurbahn Vevey–Blonay wurde am 26. Juni für sieben Wochen wegen Bauarbeiten eingestellt, Ersatzbusse verkehren stattdessen. Die Sperrung fällt in die Zeit der Auswandererumzüge und das Montreux Jazz Festival, daher sollten Arbeitgeber und Reiseverantwortliche für Transfers am Genfersee mehr Zeit einplanen.