
Ontario hat die erste Phase einer umfassenden Reform des Ontario Immigrant Nominee Program (OINP) umgesetzt. Die Verordnung 204-26, die am 26. Juni in Kraft trat, schließt alle acht bisherigen OINP-Kategorien und ersetzt sie durch einen einzigen, zusammengefassten Ontario Workforce Priority-Stream. Details wurden am 29. Juni auf der offiziellen Website der Provinz veröffentlicht. Zu den abgeschafften Kategorien gehören unter anderem Employer Job Offer (für ausländische Arbeitskräfte, internationale Studierende und gefragte Fachkräfte), Master- und PhD-Absolventen sowie alle drei Express Entry-gebundenen Programme. Bereits ausgestellte Einladungen behalten ihre Gültigkeit, während nicht genutzte Expressions of Interest (EOIs) gelöscht werden. Die Annahme neuer EOIs im Rahmen des neuen Streams ist bis zum Spätsommer ausgesetzt, da die Provinz ihre IT-Plattform aktualisiert.
Die Neugestaltung zielt darauf ab, die Handhabung für Arbeitgeber zu vereinfachen, Doppelbearbeitungen zu vermeiden und die Einhaltung der Vorschriften zu stärken. Besonders hervorzuheben ist, dass die Reaktionszeit auf Administrative Monetary Penalty (AMP)-Bescheide von 60 auf 30 Tage verkürzt wird und diese Bescheide nun elektronisch zugestellt werden können, was die Durchsetzung beschleunigt. Ländliche Arbeitgeber profitieren zudem von gelockerten Umsatzgrenzen; Gemeinden mit weniger als 150.000 Einwohnern gelten nun als „ländlich“ im neuen Sinne.
Für multinationale Unternehmen ist die bedeutendste Änderung die Abschaffung der getrennten Wege für hochqualifizierte und gefragte Fachkräfte – alle Nominierungen erfolgen künftig über den Workforce Priority-Stream, wobei Arbeitgeber eine von drei Unterkategorien wählen: Job Offer, Talent Retention oder Regional Pilot. Unternehmen sollten daher ihre Kandidatenpools überprüfen und sich darauf vorbereiten, EOIs erneut einzureichen, sobald das Portal wieder geöffnet wird.
Immigrationsanwälte rechnen mit Übergangsstaus, loben jedoch die Provinz für die Straffung der Kriterien. Sie warnen allerdings, dass die erforderlichen Punktzahlen für eine Einladung deutlich steigen könnten, da alle Nachfragekanäle nun in einem einzigen Pool zusammenlaufen. Arbeitgeber sollten jetzt bereits Angebotsschreiben vorbereiten und alle erforderlichen Unterlagen sammeln, um am ersten Tag des neuen Aufnahmefensters einreichen zu können.
Die Neugestaltung zielt darauf ab, die Handhabung für Arbeitgeber zu vereinfachen, Doppelbearbeitungen zu vermeiden und die Einhaltung der Vorschriften zu stärken. Besonders hervorzuheben ist, dass die Reaktionszeit auf Administrative Monetary Penalty (AMP)-Bescheide von 60 auf 30 Tage verkürzt wird und diese Bescheide nun elektronisch zugestellt werden können, was die Durchsetzung beschleunigt. Ländliche Arbeitgeber profitieren zudem von gelockerten Umsatzgrenzen; Gemeinden mit weniger als 150.000 Einwohnern gelten nun als „ländlich“ im neuen Sinne.
Für multinationale Unternehmen ist die bedeutendste Änderung die Abschaffung der getrennten Wege für hochqualifizierte und gefragte Fachkräfte – alle Nominierungen erfolgen künftig über den Workforce Priority-Stream, wobei Arbeitgeber eine von drei Unterkategorien wählen: Job Offer, Talent Retention oder Regional Pilot. Unternehmen sollten daher ihre Kandidatenpools überprüfen und sich darauf vorbereiten, EOIs erneut einzureichen, sobald das Portal wieder geöffnet wird.
Immigrationsanwälte rechnen mit Übergangsstaus, loben jedoch die Provinz für die Straffung der Kriterien. Sie warnen allerdings, dass die erforderlichen Punktzahlen für eine Einladung deutlich steigen könnten, da alle Nachfragekanäle nun in einem einzigen Pool zusammenlaufen. Arbeitgeber sollten jetzt bereits Angebotsschreiben vorbereiten und alle erforderlichen Unterlagen sammeln, um am ersten Tag des neuen Aufnahmefensters einreichen zu können.
Quelle: Immigration2Canada
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