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Indien unterzeichnet 28 Abkommen über Migration und Mobilität mit 26 Ländern

Juli 1, 2026
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Indien unterzeichnet 28 Abkommen über Migration und Mobilität mit 26 Ländern
Indien signalisiert am 30. Juni einen entscheidenden Wandel hin zu regelbasierten, menschenzentrierten Mobilitätskonzepten: Außenminister Dr. S. Jaishankar erklärte auf dem Human Resource Mobility Forum in Neu-Delhi, dass das Land inzwischen 28 Migrations- und Mobilitätspartnerschaftsabkommen (MMPAs) mit 26 Partnerländern abgeschlossen hat. Diese MMPAs sind umfassende Abkommen, die legale Wege für die temporäre und langfristige Mobilität von Studierenden, Forschenden und Fachkräften schaffen und gleichzeitig Schutzmechanismen gegen illegale Anwerbung, Menschenhandel und Überziehungen enthalten. Die ersten Abkommen Indiens – mit Deutschland (2023) und Frankreich (2024) – haben bereits vereinfachte Arbeitsvisakontingente für MINT-Absolventen und beschleunigte Aufenthaltserlaubnisse für innerbetriebliche Versetzungen ermöglicht. Neue Partner, die in diesem Jahr hinzukamen, sind unter anderem die VAE, Südkorea, Italien und Brasilien, wodurch das Programm nun alle bewohnten Kontinente abdeckt. Dr. Jaishankar hob die e-Migrate-Plattform Indiens hervor, die seit 2014 über fünf Millionen Auslandserlaubnisse für Beschäftigung bearbeitet hat und den Zielländern Vertrauen in Indiens transparente Steuerung der Arbeitskräfteflüsse gibt. Er lud Arbeitgeber und Vermittlungsagenturen ein, ihre Bewerber-Tracking-Systeme mit der API von e-Migrate zu verknüpfen, um Genehmigungen, Verträge und Versicherungen in Echtzeit an Flughäfen und Grenzübergängen überprüfen zu können. Für indische Multinationale bedeuten die Abkommen geringere Dokumentationsanforderungen und planbare Zeitrahmen für Arbeitserlaubnisse bei Auslandseinsätzen. IT-Dienstleister wie TCS und Infosys nutzen das Abkommen mit Frankreich bereits, um Berater innerhalb von zehn Tagen zu rotieren – ein Prozess, der zuvor bis zu acht Wochen dauerte. Europäische Gesundheitskonzerne, die indische Pflegekräfte rekrutieren, begrüßen die integrierten Klauseln zur Anerkennung von Qualifikationen, die Lizenzierungsverzögerungen reduzieren. Der Minister betonte, dass künftige Verhandlungen die gegenseitige Anerkennung von Fähigkeiten und die Portabilität von Sozialleistungen priorisieren werden – entscheidende Themen angesichts demografischer Veränderungen, die in Industrieländern Fachkräftelücken schaffen, während Indien monatlich fast eine Million Erwerbsfähige hinzufügt. Angesichts der Prognose der Internationalen Arbeitsorganisation, dass bis 2030 weltweit 85 Millionen Tech-Fachkräfte fehlen werden, positioniert sich Indiens wachsendes MMPA-Netzwerk als zentraler Talente-Partner für die Welt.
Quelle: Akashvani News

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