
Spanische Geschäftsreisende, die innerhalb ihres eigenen Landes unterwegs sind, stoßen inzwischen auf dieselben Hindernisse wie Freizeittouristen in der Hochsaison. Laut der heute veröffentlichten Global Business Travel Survey 2026 von SAP Concur geben 77 % der spanischen Geschäftsreisenden an, dass ihre Reisen bereits durch Massentourismus beeinträchtigt wurden. Höhere Hotelpreise, knappe Unterkünfte in Stadtzentren und längere Transferzeiten zählen zu den häufigsten Beschwerden.
Die Folgen gehen über bloße Unannehmlichkeiten hinaus: 38 % der Corporate Travel Manager sehen die Reiseunlust der Mitarbeiter mittlerweile als größte Bedrohung für ihre Mobilitätsprogramme – noch vor geopolitischen Risiken und Visaproblemen. Steigende Kosten zwingen Unternehmen dazu, Reisepläne zu ändern, Meetings online abzuhalten oder Reisen in die Nebensaison zu verlegen – Strategien, die die Reiseplanung erschweren und Kundenbeziehungen belasten können.
Spanische Firmen kämpfen zudem mit einer technologischen Lücke. Zwei Drittel der Befragten geben zu, unautorisierte KI-Tools – sogenannte „Shadow AI“ – zur Buchung oder Verwaltung von Reisen zu nutzen, da offizielle Plattformen zu träge reagieren. Das führt zu Compliance- und Datenschutzproblemen, gerade jetzt, wo die Finanzabteilungen die Ausgabenkontrollen verschärfen. Fast die Hälfte (47 %) der Reisenden gab an, im vergangenen Jahr mindestens einmal gegen Unternehmensrichtlinien verstoßen zu haben.
Was können Unternehmen tun? Experten für Reisemanagement empfehlen, Hotelverträge Monate im Voraus abzuschließen, Meetings in weniger überfüllte Sekundärstädte wie Zaragoza oder Valencia zu verlegen und in dynamische, KI-basierte Buchungssysteme zu investieren, die automatisch regelkonforme Optionen anzeigen. Außerdem sollten Personalabteilungen eng mit Risikoteams zusammenarbeiten, damit Notfallpläne auch Szenarien mit Hochsaison-Massen abdecken – neben den klassischen Sicherheitsbedrohungen.
Langfristig fordert der Bericht, dass Städte und Regionen den Tourismusfluss diversifizieren, indem sie Konferenzen außerhalb der Saison fördern und die Ankünfte von Kreuzfahrtschiffen begrenzen – Maßnahmen, die sowohl den Einwohnern als auch dem Unternehmenssektor zugutekommen würden. Bis dahin bleibt der gefeierte Besucherboom Spaniens ein zweischneidiges Schwert für die global mobile Arbeitswelt des Landes.
Die Folgen gehen über bloße Unannehmlichkeiten hinaus: 38 % der Corporate Travel Manager sehen die Reiseunlust der Mitarbeiter mittlerweile als größte Bedrohung für ihre Mobilitätsprogramme – noch vor geopolitischen Risiken und Visaproblemen. Steigende Kosten zwingen Unternehmen dazu, Reisepläne zu ändern, Meetings online abzuhalten oder Reisen in die Nebensaison zu verlegen – Strategien, die die Reiseplanung erschweren und Kundenbeziehungen belasten können.
Spanische Firmen kämpfen zudem mit einer technologischen Lücke. Zwei Drittel der Befragten geben zu, unautorisierte KI-Tools – sogenannte „Shadow AI“ – zur Buchung oder Verwaltung von Reisen zu nutzen, da offizielle Plattformen zu träge reagieren. Das führt zu Compliance- und Datenschutzproblemen, gerade jetzt, wo die Finanzabteilungen die Ausgabenkontrollen verschärfen. Fast die Hälfte (47 %) der Reisenden gab an, im vergangenen Jahr mindestens einmal gegen Unternehmensrichtlinien verstoßen zu haben.
Was können Unternehmen tun? Experten für Reisemanagement empfehlen, Hotelverträge Monate im Voraus abzuschließen, Meetings in weniger überfüllte Sekundärstädte wie Zaragoza oder Valencia zu verlegen und in dynamische, KI-basierte Buchungssysteme zu investieren, die automatisch regelkonforme Optionen anzeigen. Außerdem sollten Personalabteilungen eng mit Risikoteams zusammenarbeiten, damit Notfallpläne auch Szenarien mit Hochsaison-Massen abdecken – neben den klassischen Sicherheitsbedrohungen.
Langfristig fordert der Bericht, dass Städte und Regionen den Tourismusfluss diversifizieren, indem sie Konferenzen außerhalb der Saison fördern und die Ankünfte von Kreuzfahrtschiffen begrenzen – Maßnahmen, die sowohl den Einwohnern als auch dem Unternehmenssektor zugutekommen würden. Bis dahin bleibt der gefeierte Besucherboom Spaniens ein zweischneidiges Schwert für die global mobile Arbeitswelt des Landes.
Quelle: Europa Press