
Der westliche Himmel Österreichs wird in den nächsten zwei Wochen deutlich ruhiger – und dann plötzlich viel lauter. Die deutsche Bundeswehr bestätigte, dass ihre Gebirgsjägerbrigade vom 15. bis 24. Juli das multinationale Manöver „Mountain Hornet“ im Gebiet der Reiter Alpe an der Grenze zwischen Salzburg und Bayern durchführt. Zum Schutz des zivilen Luftverkehrs und der zahlreichen schnellen Militäreinheiten haben die österreichischen und deutschen Luftfahrtbehörden eine NOTAM herausgegeben, die Teile des unkontrollierten Luftraums auf beiden Seiten der Grenze sperrt. Drohnenpiloten, Gleitschirmflieger und Piloten der Allgemeinen Luftfahrt wurden aufgefordert, den Bereich zu meiden; die kommerziellen Flugrouten, die normalerweise das Tal zwischen Lofer und Ruhpolding durchqueren, wurden mehrere Kilometer nach Norden verlegt.
Obwohl die Sperrung den Verkehr zum Flughafen Salzburg (SZG) nicht direkt betrifft, müssen Betreiber von Geschäftsflugzeugen, die üblicherweise die kleineren Graslandeplätze im Salzkammergut und Berchtesgadener Land nutzen, alternative Flugpläne einreichen oder spezielle VFR-Korridore beantragen. Auch Spediteure, die auf zeitkritische Hubschraubertransporte für pharmazeutische und Halbleiterkomponenten angewiesen sind, wurden gebeten, zusätzliche Pufferzeiten einzuplanen. Die temporären Einschränkungen fallen mitten in die österreichische Feriensaison, wenn Freizeitflüge und Abenteuertourismus ihren Höhepunkt erreichen. Lokale Tourismusverbände befürchten, dass Gleitschirmschulen – die bereits unter gestiegenen Versicherungsprämien leiden – mit fünfstelligen Stornierungen rechnen müssen. Versicherungsexperten von Aon Österreich warnen, dass Betreiber, die ohne Genehmigung in die Sperrzone einfliegen, ihre Kaskoversicherung verlieren könnten.
Firmenreisemanager, deren Führungskräfte in den nächsten zwei Wochen Standortbesuche in Westösterreich oder Süddeutschland planen, sollten: 1) prüfen, ob Charteranbieter ihre Routen aktualisiert haben, 2) Mitarbeiter über mögliche Hubschrauberlärm und Straßensperren informieren und 3) den Network Manager von Eurocontrol im Auge behalten, falls die NOTAM wegen schlechten Wetters kurzfristig verlängert wird. Erfahrungen aus früheren Übungen zeigen, dass selbst kleine Verzögerungen Kettenreaktionen bei den deutschen Flugverkehrskontrollslots in München und Innsbruck auslösen können, weshalb enge Anschlusszeiten vermieden werden sollten.
Obwohl die Sperrung den Verkehr zum Flughafen Salzburg (SZG) nicht direkt betrifft, müssen Betreiber von Geschäftsflugzeugen, die üblicherweise die kleineren Graslandeplätze im Salzkammergut und Berchtesgadener Land nutzen, alternative Flugpläne einreichen oder spezielle VFR-Korridore beantragen. Auch Spediteure, die auf zeitkritische Hubschraubertransporte für pharmazeutische und Halbleiterkomponenten angewiesen sind, wurden gebeten, zusätzliche Pufferzeiten einzuplanen. Die temporären Einschränkungen fallen mitten in die österreichische Feriensaison, wenn Freizeitflüge und Abenteuertourismus ihren Höhepunkt erreichen. Lokale Tourismusverbände befürchten, dass Gleitschirmschulen – die bereits unter gestiegenen Versicherungsprämien leiden – mit fünfstelligen Stornierungen rechnen müssen. Versicherungsexperten von Aon Österreich warnen, dass Betreiber, die ohne Genehmigung in die Sperrzone einfliegen, ihre Kaskoversicherung verlieren könnten.
Firmenreisemanager, deren Führungskräfte in den nächsten zwei Wochen Standortbesuche in Westösterreich oder Süddeutschland planen, sollten: 1) prüfen, ob Charteranbieter ihre Routen aktualisiert haben, 2) Mitarbeiter über mögliche Hubschrauberlärm und Straßensperren informieren und 3) den Network Manager von Eurocontrol im Auge behalten, falls die NOTAM wegen schlechten Wetters kurzfristig verlängert wird. Erfahrungen aus früheren Übungen zeigen, dass selbst kleine Verzögerungen Kettenreaktionen bei den deutschen Flugverkehrskontrollslots in München und Innsbruck auslösen können, weshalb enge Anschlusszeiten vermieden werden sollten.
Quelle: Heute.at