
Das Department für Unternehmen, Handel und Beschäftigung (DETE) hat am 17. Juli 2026 stillschweigend seinen Online-Bearbeitungszeitplan aktualisiert. Anträge auf Critical Skills Employment Permits (CSEP) werden nun für Eingänge ab dem 1. Juli 2026 auf Vollständigkeit geprüft, während die Bearbeitung von General Employment Permits (GEP) auf den 10. Juni 2026 vorgerückt ist. Bei Intra-Company Transfer (ICT)-Genehmigungen sind neue Anträge bis zum 19. Juni 2026 aktuell, Erneuerungen und andere Kategorien bleiben jedoch weiterhin auf Anfang April zurückgestellt. Berufungen werden noch immer bis Dezember 2025 bearbeitet. Für Mobility-Teams in Unternehmen bietet das Update eine nützliche – wenn auch ernüchternde – Orientierungshilfe. Ein heute eingereichter Standard-CSEP-Antrag muss weiterhin mit einer Wartezeit von acht bis neun Wochen rechnen, bevor er einem Sachbearbeiter zugewiesen wird. Insgesamt ergeben sich somit Bearbeitungszeiten von drei bis vier Monaten, wenn Dokumentenprüfungen, Visumsanträge und Einreiseformalitäten mit eingerechnet werden. Arbeitgeber, die im Herbst Projektmitarbeiter entsenden wollen, sollten daher umgehend Anträge stellen und den Trusted Partner-Weg des DETE prüfen, der den Papieraufwand reduziert, aber nicht die Wartezeit verkürzt. Das Ministerium führt die Verzögerungen auf die anhaltend hohe Nachfrage am Arbeitsmarkt sowie die Komplexität des neuen Employment Permits Act 2024 zurück, der unter anderem Überprüfungen der Berufsliste und eine Gehaltsindexierung eingeführt hat. Die Behörden betonen, dass die im Frühjahr eingestellten zusätzlichen Prüfer ab September Wirkung zeigen werden. Bis dahin sollten Unternehmen Vorsorgemaßnahmen treffen: etwa Remote-Arbeit von einem Schengen-Standort aus, gestaffelte Einarbeitung oder die Nutzung von Kurzzeitvisa für Schulungen, die ohne Genehmigung erlaubt sind. Die Personalabteilungen sollten zudem die bevorstehenden gesetzlichen Änderungen im Blick behalten – die Gehaltsschwellen werden zum 1. Januar 2027 erneut entsprechend dem Verbraucherpreisindex steigen. Da die Warteschlangendaten unregelmäßig veröffentlicht werden, empfehlen Experten, bei der Planung von Entsendungen oder der Beantwortung von Prüfungsanfragen Screenshots der DETE-Webseite anzufertigen, um nachzuweisen, dass realistische Bearbeitungszeiten berücksichtigt wurden.