
Ein neues Briefing der Bibliothek des Unterhauses vom 17. Juli bestätigt, dass das Europäische Reiseinformations- und Genehmigungssystem (ETIAS) nicht wie ursprünglich geplant Ende 2026 starten wird; die Europäische Kommission hat jeden festen Starttermin vorerst ausgesetzt. Der Bericht erinnert rechtzeitig britische und andere visumfreie Reisende daran, dass zusätzliche Formalitäten auf sie zukommen – nur eben noch nicht jetzt – und dass Irland weiterhin nicht Teil des Systems ist.
Unter ETIAS müssen Bürger aus rund 60 visumfreien Ländern vor der Reise in den Schengen-Raum und vier assoziierte Staaten online einen Antrag stellen und eine Gebühr von 7 Euro zahlen. Da Irland jedoch nicht zum Schengen-Raum gehört und das Gemeinsame Reisegebiet (Common Travel Area, CTA) mit dem Vereinigten Königreich aufrechterhält, benötigen Passagiere, die direkt nach Dublin oder Shannon fliegen, keine ETIAS-Genehmigung.
Diese Besonderheit dürfte dazu führen, dass künftig mehr transatlantische Reiserouten über Irland verlaufen, sobald ETIAS in Kraft tritt. Reiseveranstalter kalkulieren bereits Kosteneinsparungen für nordamerikanische Unternehmen: Ein Manager, der über Dublin statt Paris reist, könnte ETIAS-Gebühren für mehrstufige Europareisen vermeiden, die in Irland beginnen und innerhalb des CTA per Flug oder Fähre in den Schengen-Raum führen.
Das Briefing weist zudem auf Anfangsschwierigkeiten beim seit April aktiven EU-Ein- und Ausreisesystem (EES) hin, das an Dover, Eurostar und mehreren Flughäfen zu Warteschlangen führt. Obwohl Irland das EES nicht einführt, erklären Beamte der irischen Grenzverwaltung, dass sie EES-Ausreiseregistrierungen anerkennen werden, wenn sie die erlaubte Aufenthaltsdauer für Reisende berechnen, die über Belfast oder britische Häfen in das CTA einreisen, bevor sie in die Republik Irland weiterreisen.
Unternehmen sollten daher ihre Informationsmaterialien für Reisende aktualisieren: ETIAS gilt nicht für Irland, doch Mitarbeiter, die auf dem Weg nach Dublin über London oder Paris reisen, könnten dennoch biometrische Kontrollpunkte und neue Datenanforderungen passieren müssen.
Unter ETIAS müssen Bürger aus rund 60 visumfreien Ländern vor der Reise in den Schengen-Raum und vier assoziierte Staaten online einen Antrag stellen und eine Gebühr von 7 Euro zahlen. Da Irland jedoch nicht zum Schengen-Raum gehört und das Gemeinsame Reisegebiet (Common Travel Area, CTA) mit dem Vereinigten Königreich aufrechterhält, benötigen Passagiere, die direkt nach Dublin oder Shannon fliegen, keine ETIAS-Genehmigung.
Diese Besonderheit dürfte dazu führen, dass künftig mehr transatlantische Reiserouten über Irland verlaufen, sobald ETIAS in Kraft tritt. Reiseveranstalter kalkulieren bereits Kosteneinsparungen für nordamerikanische Unternehmen: Ein Manager, der über Dublin statt Paris reist, könnte ETIAS-Gebühren für mehrstufige Europareisen vermeiden, die in Irland beginnen und innerhalb des CTA per Flug oder Fähre in den Schengen-Raum führen.
Das Briefing weist zudem auf Anfangsschwierigkeiten beim seit April aktiven EU-Ein- und Ausreisesystem (EES) hin, das an Dover, Eurostar und mehreren Flughäfen zu Warteschlangen führt. Obwohl Irland das EES nicht einführt, erklären Beamte der irischen Grenzverwaltung, dass sie EES-Ausreiseregistrierungen anerkennen werden, wenn sie die erlaubte Aufenthaltsdauer für Reisende berechnen, die über Belfast oder britische Häfen in das CTA einreisen, bevor sie in die Republik Irland weiterreisen.
Unternehmen sollten daher ihre Informationsmaterialien für Reisende aktualisieren: ETIAS gilt nicht für Irland, doch Mitarbeiter, die auf dem Weg nach Dublin über London oder Paris reisen, könnten dennoch biometrische Kontrollpunkte und neue Datenanforderungen passieren müssen.
Quelle: House of Commons Library