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Aktualisierung zur Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen zeigt schrittweise Fortschritte, aber Rückstand bei Fachkräfteanträgen bleibt bestehen

Juli 21, 2026
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Aktualisierung zur Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen zeigt schrittweise Fortschritte, aber Rückstand bei Fachkräfteanträgen bleibt bestehen
Das Department für Unternehmen, Handel und Beschäftigung (DETE) hat am Montag stillschweigend seine Website aktualisiert, um die neuesten Bearbeitungsdaten für Beschäftigungsgenehmigungen widerzuspiegeln. Ab dem 20. Juli 2026 werden Anträge auf Critical Skills Employment Permit (CSEP), die am 2. Juli 2026 eingereicht wurden, derzeit geprüft, während neue Anträge für die General Employment Permit (GEP) bis zum 11. Juni 2026 bearbeitet werden. Verlängerungen und Intra-Company Transfer (ICT)-Anträge liegen aktuell drei bzw. vier Monate zurück. Überprüfungen und Berufungen hingegen sind weiterhin bis Ende Dezember 2025 zurückgestaut, was ein anhaltendes Nadelöhr für abgelehnte Antragsteller darstellt, die eine Neubewertung anstreben.

Diese schrittweisen Fortschritte sind besonders wichtig für multinationale Unternehmen, die ihre Onboarding-Zyklen im Sommer planen. Arbeitgeber aus den Bereichen Technologie und Life Sciences, die größten Nutzergruppen der CSEP in Irland, hatten gewarnt, dass eine Juli-Frist die Starttermine im September für Absolventen erschweren würde. Das DETE betont, dass Überstundenpläne, ein neues Triage-Team und im April eingeführte maschinelle Lernfilter zur Betrugsbekämpfung die durchschnittliche Bearbeitungszeit jeden Monat um fast fünf Tage verkürzen.

Im zweiten Quartal 2026 wurden 6.400 Genehmigungen bearbeitet – ein Anstieg von 12 Prozent im Jahresvergleich – doch die hohe Nachfrage übersteigt weiterhin die Kapazitäten. Einwanderungsberater warnen, dass die eigentliche Belastungsprobe im August bevorsteht, wenn Universitäten Angebotsschreiben an Forscher außerhalb des EWR ausstellen und typischerweise ein Anstieg saisonaler Gastgewerbegenehmigungen erfolgt. „Manager sollten weiterhin mit einer Vorlaufzeit von acht bis zehn Wochen für Critical Skills und mindestens zwölf Wochen für Standardgenehmigungen planen“, mahnt Aoife Walsh, Leiterin für Mobilität bei der globalen Kanzlei Steer.

Aktualisierung zur Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen zeigt schrittweise Fortschritte, aber Rückstand bei Fachkräfteanträgen bleibt bestehen


Verzögerungen wirken sich auch auf andere Zeitpläne aus: Der Irish Naturalisation and Immigration Service (INIS) kann eine Stamp 1-Aufenthaltserlaubnis erst ausstellen, wenn der Mitarbeiter die gedruckte Genehmigung physisch vorlegt, und Termine im Burgh Quay Registration Office in Dublin sind bereits drei Wochen im Voraus ausgebucht.

Die Aktualisierung des DETE verdeutlicht zudem die Auswirkungen des Employment Permits Act 2024, der im Januar vollständig in Kraft trat. Das Gesetz erlaubt es Arbeitgebern, mehrere Anträge unter einer „Trusted-Partner“-Lizenz zu bündeln – ein Verfahren, das inzwischen 38 Prozent der Einreichungen ausmacht und schnellere Bearbeitungszeiten bei ICT-Anträgen ermöglicht. Kleinere Unternehmen ohne Trusted-Partner-Status müssen jedoch weiterhin die längsten Wartezeiten in Kauf nehmen, was die Irish Small and Medium Enterprises Association zu Forderungen nach einem vereinfachten Fast-Track-Verfahren für wertvolle Start-ups veranlasst.

Für Personal- und Mobilitätsteams bieten die aktuellen Datumsangaben eine wertvolle Orientierungshilfe bei der Beratung von Einstellungsmanagern und der Verlegung von Mitarbeitern. Das DETE veröffentlicht seine Bearbeitungstabellen jeden Montag neu; Experten empfehlen, für jeden offenen Fall einen Screenshot zu machen, um im Falle eines verpassten Starttermins die Sorgfaltspflicht nachweisen zu können. Parallel sollten Unternehmen weiterhin die Möglichkeit prüfen, für langjährige CSEP-Inhaber eine Stamp 4-Erlaubnis zu beantragen, die Kontingentplätze freimachen und die zukünftige Abhängigkeit von Genehmigungen verringern kann.
Quelle: Department of Enterprise, Trade & Employment

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