
Aéroports de la Côte d’Azur (ACA) hat am 22. Juli eine Einladung zur gesetzlich vorgeschriebenen Wirtschaftlichen Beratungskommission veröffentlicht. Die Sitzung, die noch am selben Tag stattfindet, versammelt die Fluggesellschaften, die die Flughäfen Nizza und Cannes-Mandelieu nutzen, um Verkehrsprognosen, Flottenzusammensetzung und Investitionspläne zu besprechen, bevor ACA seinen Entwurf für die Gebührenordnung 2027-29 beim Verkehrsministerium einreicht. Die Airlines haben 15 Tage Zeit, vertrauliche Daten zu Verkehr und Flotte einzureichen, einschließlich Nachhaltigkeitsplänen und Nachfrageprognosen. Quellen aus ACA-Kreisen berichten, dass der Betreiber eine durchschnittliche Erhöhung der Passagiergebühren um 3,9 % vorschlagen wird, eine neue „Spitzenstundenknappheitsgebühr“ für Geschäftsflugzeuge sowie einen 20 % Rabatt für den Transport von SAF-zertifiziertem Treibstoff. Für globale Mobilitätsprogramme ist das Treffen ein wichtiger Indikator: Nizza ist der zweitverkehrsreichste Flughafen Frankreichs für Firmen-Shuttles und Expat-Bewegungen, insbesondere in den Technologie- und Luxusbranchen an der Côte d’Azur. Höhere luftfahrtspezifische Gebühren schlagen sich meist in Ticketpreisen und Abfertigungskosten nieder. Laut ACA-Plan soll der endgültige Tarifvorschlag im Oktober bei der Direction Générale de l’Aviation Civile eingereicht werden und am 1. April 2027 in Kraft treten. Mobilitätsmanager mit hohem Verkehrsaufkommen auf der Côte d’Azur sollten jetzt 24-monatige Firmenkonditionen sichern oder alternative Bahn- und Straßenverbindungen für inner-europäische Reisen prüfen.
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