Die von Deutschland wiedereingeführten Grenzkontrollen betreffen ab dem 16. September auch die Übergänge nach Belgien.
Nachtschicht-Fluglotsen kündigen 24-stündigen Streik am Flughafen Charleroi an und gefährden 832 Flüge
EU stellt „Fähigkeiten-Übertragbarkeitsgesetz“ vor, um grenzüberschreitende Einstellungen zu erleichtern – Unternehmen mit Sitz in Belgien begrüßen Schritt
Neueste Nachrichten
Deutschland führt ab dem 16. September wieder Grenzkontrollen zu Belgien ein
Deutschland wird vom 16. September 2026 bis zum 15. März 2027 die Kontrollen an der Binnengrenze zu Belgien wieder einführen, um dem Druck durch irreguläre Migration entgegenzuwirken. Mobile Polizeikontrollen auf wichtigen Autobahnen könnten Geschäftsreisende und den Güterverkehr verzögern. Belgische Unternehmen müssen daher sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter stets vollständige Ausweisdokumente bei sich tragen und zusätzliche Zeitpuffer in ihre Lieferkettenplanung einbauen.
Verdacht auf Sabotage in den Niederlanden legt grenzüberschreitende Züge lahm und strandet belgische Fahrgäste
Gezielte Gleisblockaden in den Niederlanden legten am 15. September den Inlands- und internationalen Zugverkehr lahm. Belgische Züge mussten an der Grenze umkehren, was den Verkehr auf der Strecke Brüssel–Amsterdam erheblich störte. Die Sabotage verdeutlicht die Verwundbarkeit des grenzüberschreitenden Bahnverkehrs und veranlasst die belgischen Behörden, die Sicherheitsprotokolle im Schienenverkehr zu überprüfen.
24 aufeinanderfolgende Nachtschichten: Streiks der Fluglotsen am Flughafen Charleroi angekündigt
Die Fluglotsen bei skeyes werden vom 16. September bis zum 10. Oktober jede Nacht am Flughafen Brüssel Süd Charleroi streiken. Sie fordern höhere Zuschläge für Nachtschichten, bevor der Betrieb des Towers in ein digitales Fernsteuerzentrum verlegt wird. Der Streik droht späte Ankünfte und frühe Abflüge zu beeinträchtigen, was Fluggesellschaften und Geschäftsreisende dazu zwingt, über Brüssel oder französische Flughäfen umzuleiten. Unternehmen sollten daher Notfallpläne für Reisen und Fracht vorbereiten, da der Konflikt die zukünftigen Arbeitsbedingungen in Belgiens Fernsteuerzentren maßgeblich beeinflussen könnte.
Eurostar warnt vor Verspätungen am Brüssel-Midi wegen betrieblicher Einschränkungen am 15. September
Die Reise-Update-Seite von Eurostar meldet für den 15. September Verspätungen und Änderungen bei der Ausstattung der Züge durch Brüssel-Midi. Reisende werden aufgefordert, frühzeitig anzureisen und die Echtzeit-Benachrichtigungen aufmerksam zu verfolgen. Die Störung, die auf nicht näher bezeichnete betriebliche Einschränkungen zurückzuführen ist, könnte belgische Unternehmen dazu zwingen, ihre Tagesreisen auf einer wichtigen Geschäftsverbindung anzupassen.
EU gewährt Belgien und acht weiteren Staaten mehr Zeit für die Einführung biometrischer Grenzkontrollen im Rahmen des EES
Am 14. September stimmte die Europäische Kommission zu, Belgien und acht weiteren Schengen-Staaten eine Verzögerung bei der verpflichtenden Erfassung von Fingerabdrücken und Gesichtsscans im Rahmen des EES-Grenzsystems zu gewähren. Diese Entscheidung verhindert den befürchteten Herbst-Stau am Flughafen Brüssel und bei Eurostar, dennoch sollten Unternehmen weiterhin mit uneinheitlichen Abläufen rechnen, bis die technische Ausstattung aufgerüstet ist.
Belgien fordert Aufschub, da neun EU-Länder die vollständige Einführung des Ein- und Ausreisesystems verzögern
Das neue biometrische Grenzsystem der EU hat die Frist am 6. September verpasst. Am 14. September beantragten Belgien und acht weitere Staaten Verlängerungen, da an den Flughäfen in Brüssel und anderen regionalen Grenzübergängen noch Scanner fehlen. Geschäftsreisende aus Nicht-EU-Ländern müssen mit uneinheitlichen Abläufen und längeren Wartezeiten rechnen.
Belgische Einwanderungsbehörde gründet eigenes Begleitschutzkorps für Abschiebungen
Belgien hat mit der Ausbildung eigener Begleitoffiziere für Abschiebeflüge begonnen, um die Wartezeiten bei Abschiebungen von über 30 auf etwa 10 Tage zu verkürzen. Die Initiative soll den Druck auf Abschiebezentren und Gefängnisse verringern, bedeutet aber auch eine strengere Kontrolle für Arbeitgeber von illegalen Beschäftigten.
EES-Verzögerung verschafft belgischen Geschäftsreisenden Luft – Unsicherheit bleibt bestehen
Ein Experte für Geschäftsreisetrends warnt belgische Unternehmen, dass die EU-Ausnahme vom 14. September für das EES zwar kurzfristig Wartezeiten an den Grenzen verringert, aber monatelang zu uneinheitlichen Grenzverfahren führt. Reiseplaner sollten daher mehr Pufferzeit einplanen, den Status der einzelnen Grenzübergänge genau beobachten und die Datenschutzvorgaben überprüfen.
Niederlande verlängern Grenzkontrollen zu Belgien bis zum 30. September; Deutschland zieht nach
Schengen-Mitteilungen vom 14. September zeigen, dass die Niederlande die Kontrollen an der Binnengrenze zu Belgien bis zum 30. September verlängern, während Deutschland ab dem 16. September wieder Grenzkontrollen einführt. Diese Maßnahmen führen zu Ausweiskontrollen und Verzögerungen für belgische Pendler und Frachtverkehr.
Belgien verzeichnet neuen Rekord bei Abschiebungen von straffälligen Personen ohne Aufenthaltserlaubnis
Belgien hat in den ersten acht Monaten des Jahres 2026 insgesamt 1.239 Straftäter ohne gültige Aufenthaltserlaubnis abgeschoben und damit seinen bisherigen Jahresrekord übertroffen. Eine engere Zusammenarbeit zwischen Justiz und Migrationsbehörden sowie neue Rückführungsabkommen trieben den Anstieg voran und signalisieren eine härtere Gangart gegenüber illegalem Aufenthalt – ein Signal, das Geschäftsreisende beachten sollten.
Niederlande verlängert Grenzkontrollen an der belgischen Grenze bis zum 30. September
Die Niederlande haben die Grenzkontrollen an der Grenze zu Belgien bis zum 30. September 2026 verlängert, was den Straßen-, Schienen- und Busverkehr betrifft. Belgische Unternehmen müssen mit geringfügigen Verzögerungen rechnen und ihre nicht-EU-Mitarbeiter daran erinnern, stets ihre Aufenthaltsdokumente mitzuführen, um Bußgelder vor Ort zu vermeiden.
Drohender Streik der Fluglotsen am Flughafen Brüssel Süd Charleroi
Die Fluglotsen bei Skeyes haben eine neue Streikankündigung eingereicht, woraufhin der Flughafen Brüssel Süd Charleroi am 14. September Passagiere und Fluggesellschaften warnte. Mögliche Arbeitsniederlegungen gefährden Billigflüge und regionale Arbeitsplätze und könnten Auswirkungen auf den belgischen und angrenzenden Luftraum haben.
Arbeitsgruppe für EU-Visa trifft sich in Brüssel zur Debatte über Schengen-Gebührenerhöhung und Ausnahmekriterien
Die EU-Mitgliedstaaten trafen sich am 14. September in Brüssel, um einen Vorschlag zur Anhebung der Standardgebühr für Schengen-Visa auf 95 Euro sowie zur Festlegung von Leistungskennzahlen für visumfreie Länder zu prüfen. Nach Verabschiedung der Entscheidungen werden diese Auswirkungen auf die Kostenplanung und Reisevorbereitung für in Belgien ansässige multinationale Unternehmen haben.
Drohender Streik der Fluglotsen am Flughafen Brüssel Süd Charleroi
Eine von belgischen Fluglotsen eingereichte Streikankündigung droht den Flugverkehr am Flughafen Charleroi, dem zweitgrößten Kontinentaldrehkreuz von Ryanair, zu beeinträchtigen. Unternehmen, die CRL nutzen, sollten alternative Routen planen und ihre reisenden Mitarbeiter informieren.
Arbeitsgruppe für EU-Visa trifft sich in Brüssel, um Erhöhung der Schengen-Visagebühren zu prüfen
Bei den am 14. September in Belgien stattfindenden EU-Gesprächen wurde über eine Erhöhung der Schengen-Visagebühren auf 90 Euro sowie eine Verschärfung der Befreiungsregeln diskutiert. Eine Gebührenerhöhung würde die Kosten für belgische Unternehmen erhöhen, die Nicht-EU-Partner zu kurzen Einsätzen einladen.
Statbel: Belgier unternahmen im ersten Quartal 2026 insgesamt 5,3 Millionen Kurzreisen – Frankreich an der Spitze
Offizielle Statistiken vom 14. September zeigen, dass es im ersten Quartal 2026 in Belgien 5,3 Millionen Übernachtungsreisen gab, ein Anstieg von 1 % im Vergleich zum Vorjahr. Frankreich, die Niederlande und Deutschland führten bei den Auslandszielen, während Inlandsreisen fast ein Drittel des Gesamtvolumens ausmachten – ein Beleg für einen starken Auslands- und Binnenreisemarkt.
Zusätzliche Visumsbearbeitungsgebühr für belgische Langzeit-Arbeitserlaubnisanträge online bestätigt
Ein Update der belgischen Konsularwebsite vom 14. September stellt klar, dass die Bundesbearbeitungsgebühr von 242 € für Langzeit-Arbeitsvisa vor jedem Botschaftstermin zu entrichten ist. Unternehmen sollten ihre Zeitpläne entsprechend anpassen, um Ablehnungen von Anträgen und Projektverzögerungen zu vermeiden.