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Indien-Neuseeland FTA öffnet Türen für Working-Holiday-Visa und Direktflüge

Sept. 26, 2026
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Indien-Neuseeland FTA öffnet Türen für Working-Holiday-Visa und Direktflüge
Das umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen zwischen Indien und Neuseeland, das am 20. Oktober 2026 in Kraft treten soll, entwickelt sich zu weit mehr als nur einem Zollsenkungsvertrag. In Neu-Delhi erklärte Hochkommissar Patrick Rata, dass das Abkommen ein Kontingent von 5.000 „Temporary Employment Entry“-Visa für qualifizierte Inder vorsieht – von IT-Ingenieuren bis hin zu Yoga-Lehrern – sowie ein Arbeitsurlaub-Programm mit 1.000 Plätzen für junge Fachkräfte. Indische STEM-Absolventen neuseeländischer Universitäten erhalten zudem ein dreijähriges Post-Study-Arbeitsrecht, Doktoranden sogar vier Jahre. Die Verhandlungsführer haben die Mobilität in ein umfassenderes Marktzugangsabkommen eingebettet, das 118 Dienstleistungssektoren abdeckt und in weiteren 139 Sektoren die Meistbegünstigtenbehandlung garantiert. Besonders wichtig für Unternehmen: Alle numerischen Beschränkungen für indische Studierende wurden aufgehoben. Universitäten in Auckland und Wellington suchen bereits Partnerschaften in Bengaluru und Hyderabad, um duale Studiengänge zu entwickeln, die direkt in die neuen Visapfade münden. Auch die Luftverkehrsverbindungen sollen folgen. Beide Regierungen unterstützen eine Direktverbindung – voraussichtlich Mumbai–Auckland –, die die Reisezeit für Führungskräfte um fünf Stunden verkürzt und einen Transitvisastopp in Singapur oder am Golf überflüssig macht. Fluggesellschaften beobachten die Nachfrage, Analysten rechnen mit mindestens drei wöchentlichen Flügen, sobald das Freihandelsabkommen in Kraft tritt. Für Mobility-Manager ist die Botschaft klar: Budgetieren Sie jetzt für Reisen und Einsatzkosten in Neuseeland. Arbeitgeber können das dreijährige Visum nutzen, um indische Experten auf neuseeländischen Projekten einzusetzen, ohne dass dies als dauerhafte Migration gewertet wird. Gleichzeitig sollten HR-Teams ihre globalen Mobilitätsrichtlinien anpassen, um die gegenseitige Anerkennung indischer Qualifikationen, die das Abkommen mit sich bringt, zu berücksichtigen.
Quelle: The Economic Times

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