
Das lang erwartete Freihandelsabkommen (FTA) zwischen Indien und Großbritannien trat am 15. Juli 2026 offiziell in Kraft und löste zahlreiche Fragen zur Einwanderungserleichterung aus. Ein Erklärartikel der Economic Times bestätigt, dass das Abkommen kein neues britisches Arbeitsvisum schafft und das punktebasierte System Großbritanniens nicht lockert. Stattdessen sichert es bestehende temporäre Mobilitätswege und erweitert sie in einigen Bereichen leicht, insbesondere für Geschäftsreisende, innerbetriebliche Versetzungen, Trainees, Vertragsdienstleister und freiberufliche Fachkräfte.
Für Köche, Yogalehrer und klassische Musiker – Berufe mit besonderem kulturellem Austauschwert – wurde eine jährliche Gesamtquote von 1.800 Visa festgelegt. Ein wichtiger Vorteil für indische Fachkräfte, die im Rahmen des FTA entsandt werden, ist das separate Sozialversicherungsabkommen, das bei Einsätzen unter 24 Monaten bis zu 12 % Ersparnis bei den britischen Nationalversicherungsbeiträgen ermöglicht. Zudem garantiert das Abkommen, dass innerbetriebliche Versetzte auch bei zukünftigen Verschärfungen der Kategorie ein dreijähriges Erstaufenthaltsrecht behalten, was multinationalen Unternehmen mittelfristige Planungssicherheit bietet.
Bewerber müssen jedoch weiterhin die regulären Visagebühren, die Immigration Health Surcharge sowie die Gehaltsgrenzen erfüllen (derzeit 38.700 £ für den Senior- oder Specialist Worker-Status). Für indische Arbeitgeber steht nun die Anpassung der Compliance im Vordergrund: Aktualisierung der Entsendeschreiben mit Verweis auf das FTA, Überprüfung der Obergrenzen für Rückerstattungen der britischen Sozialversicherung und Aufklärung der Mitarbeiter, die fälschlicherweise von einem „Fast-Track“ zur Niederlassung ausgehen könnten.
Britische Unternehmen, die indische IT- und Ingenieurfachkräfte rekrutieren, gewinnen zwar an Planungssicherheit, aber keine Kostenvorteile; Sponsoring-, Gehalts- und Englischkenntnisanforderungen bleiben unverändert. Ein gemeinsamer Mobility-Unterausschuss wird sich innerhalb von 60 Tagen treffen, um die Visa-Quoten zu überwachen und Anpassungen vorzuschlagen. Experten erwarten, dass die kulturelle Quote schnell ausgeschöpft sein wird – insbesondere für Köche im boomenden indischen Fine-Dining-Sektor Großbritanniens –, während innerbetriebliche Versetzungen bei einer möglichen Anhebung der Gehaltsgrenzen im Herbsthaushalt zurückgehen könnten.
Für Köche, Yogalehrer und klassische Musiker – Berufe mit besonderem kulturellem Austauschwert – wurde eine jährliche Gesamtquote von 1.800 Visa festgelegt. Ein wichtiger Vorteil für indische Fachkräfte, die im Rahmen des FTA entsandt werden, ist das separate Sozialversicherungsabkommen, das bei Einsätzen unter 24 Monaten bis zu 12 % Ersparnis bei den britischen Nationalversicherungsbeiträgen ermöglicht. Zudem garantiert das Abkommen, dass innerbetriebliche Versetzte auch bei zukünftigen Verschärfungen der Kategorie ein dreijähriges Erstaufenthaltsrecht behalten, was multinationalen Unternehmen mittelfristige Planungssicherheit bietet.
Bewerber müssen jedoch weiterhin die regulären Visagebühren, die Immigration Health Surcharge sowie die Gehaltsgrenzen erfüllen (derzeit 38.700 £ für den Senior- oder Specialist Worker-Status). Für indische Arbeitgeber steht nun die Anpassung der Compliance im Vordergrund: Aktualisierung der Entsendeschreiben mit Verweis auf das FTA, Überprüfung der Obergrenzen für Rückerstattungen der britischen Sozialversicherung und Aufklärung der Mitarbeiter, die fälschlicherweise von einem „Fast-Track“ zur Niederlassung ausgehen könnten.
Britische Unternehmen, die indische IT- und Ingenieurfachkräfte rekrutieren, gewinnen zwar an Planungssicherheit, aber keine Kostenvorteile; Sponsoring-, Gehalts- und Englischkenntnisanforderungen bleiben unverändert. Ein gemeinsamer Mobility-Unterausschuss wird sich innerhalb von 60 Tagen treffen, um die Visa-Quoten zu überwachen und Anpassungen vorzuschlagen. Experten erwarten, dass die kulturelle Quote schnell ausgeschöpft sein wird – insbesondere für Köche im boomenden indischen Fine-Dining-Sektor Großbritanniens –, während innerbetriebliche Versetzungen bei einer möglichen Anhebung der Gehaltsgrenzen im Herbsthaushalt zurückgehen könnten.
Quelle: The Economic Times
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