
Reisende, die im Frühjahr über London Heathrow fliegen wollen, müssen mit erheblichen Störungen rechnen: Die Gewerkschaft Unite hat am 6. November bestätigt, dass mehr als 1.400 Sicherheitsmitarbeiter an Terminal 5 und den Frachtkontrollen vom 31. März bis 9. April 2026 für zehn Tage streiken werden. Die Aktion fällt in die britischen Schulferien und überschneidet sich mit dem Osterwochenende, einer der verkehrsreichsten Zeiten am Flughafen.
Unite erklärt, dass die Mitglieder das jüngste Gehaltsangebot von Heathrow Airport Limited – eine inflationsgebundene Erhöhung um 10 % – abgelehnt haben. Viele Beschäftigte seien aufgrund jahrelanger Lohnstagnation auf Überstunden und Schichtzulagen angewiesen. Heathrow hingegen bezeichnet das Angebot als „marktführend“ und hat bereits 1.000 Manager im Bereich Sicherheitskontrolle geschult, um die Kontrollstellen offen zu halten. Die Fluggesellschaften wurden gebeten, den Ticketverkauf zu begrenzen und Notfallpläne zu erstellen; British Airways, die einzige Airline in Terminal 5, warnte Firmenkunden vor möglichen Flugzeitänderungen und Anpassungen bei Freigepäck.
Sollte der Streik wie geplant stattfinden, könnten Firmenmobilitätsteams mit langen Warteschlangen an den Mitarbeiterschleusen, verpassten Anschlussflügen auf Langstrecken und Einschränkungen bei Fast-Track- und Lounge-Zugängen rechnen. Arbeitgeber mit entsandten Mitarbeitern, die Heathrow passieren, sollten alternative Routen über Gatwick, Manchester oder europäische Drehkreuze prüfen und flexible Tarife buchen.
Der Konflikt folgt auf ein Jahr sporadischer Arbeitskämpfe in der britischen Luftfahrt – von Streiks der Fluglotsen-Software bis zu Ausständen bei Bodenpersonal – und spiegelt den branchenweiten Fachkräftemangel sowie die steigenden Lebenshaltungskosten wider. Experten warnen, dass der Streik in Heathrow weltweite Flugpläne beeinträchtigen könnte, da der Flughafen 62 % der britischen Langstrecken-Kapazität abwickelt.
Gespräche beim Advisory, Conciliation and Arbitration Service (Acas) sind für Mitte Februar angesetzt. Unite betont, man sei weiterhin verhandlungsbereit, werde aber „eskalieren“, falls keine Einigung erzielt wird.
Unite erklärt, dass die Mitglieder das jüngste Gehaltsangebot von Heathrow Airport Limited – eine inflationsgebundene Erhöhung um 10 % – abgelehnt haben. Viele Beschäftigte seien aufgrund jahrelanger Lohnstagnation auf Überstunden und Schichtzulagen angewiesen. Heathrow hingegen bezeichnet das Angebot als „marktführend“ und hat bereits 1.000 Manager im Bereich Sicherheitskontrolle geschult, um die Kontrollstellen offen zu halten. Die Fluggesellschaften wurden gebeten, den Ticketverkauf zu begrenzen und Notfallpläne zu erstellen; British Airways, die einzige Airline in Terminal 5, warnte Firmenkunden vor möglichen Flugzeitänderungen und Anpassungen bei Freigepäck.
Sollte der Streik wie geplant stattfinden, könnten Firmenmobilitätsteams mit langen Warteschlangen an den Mitarbeiterschleusen, verpassten Anschlussflügen auf Langstrecken und Einschränkungen bei Fast-Track- und Lounge-Zugängen rechnen. Arbeitgeber mit entsandten Mitarbeitern, die Heathrow passieren, sollten alternative Routen über Gatwick, Manchester oder europäische Drehkreuze prüfen und flexible Tarife buchen.
Der Konflikt folgt auf ein Jahr sporadischer Arbeitskämpfe in der britischen Luftfahrt – von Streiks der Fluglotsen-Software bis zu Ausständen bei Bodenpersonal – und spiegelt den branchenweiten Fachkräftemangel sowie die steigenden Lebenshaltungskosten wider. Experten warnen, dass der Streik in Heathrow weltweite Flugpläne beeinträchtigen könnte, da der Flughafen 62 % der britischen Langstrecken-Kapazität abwickelt.
Gespräche beim Advisory, Conciliation and Arbitration Service (Acas) sind für Mitte Februar angesetzt. Unite betont, man sei weiterhin verhandlungsbereit, werde aber „eskalieren“, falls keine Einigung erzielt wird.
Quelle: London Daily
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