
Spät am 13. November ordneten die Fluglotsen am Flughafen Brüssel einen sofortigen Stopp aller Flugbewegungen an, nachdem das Radar ein unbemanntes Luftfahrzeug auf dem Anflugweg entdeckt hatte. Der Betrieb wurde zwischen 22:45 und 23:20 Uhr Ortszeit unterbrochen, was ausreichte, um zwei ankommende Flüge – einen aus Madrid und einen aus Mailand – zur Umleitung nach Lüttich zu zwingen, bevor sie nach Freigabe wieder in die Hauptstadt zurückkehrten. Nach 22:00 Uhr waren keine Abflüge geplant, was die Auswirkungen begrenzte, jedoch wurden mehrere Crewwechsel gestört und Flugzeugpositionierungspläne mussten über Nacht neu erstellt werden.
Der Vorfall ist der jüngste in einer Reihe mysteriöser Drohnenvorfälle, die kritische belgische Infrastrukturen betreffen. Allein in den letzten zwei Wochen wurden Drohnen über dem Luftwaffenstützpunkt Kleine-Brogel, dem Kernkraftwerk Doel und dem Flughafen Lüttich gemeldet. Der belgische Nationale Sicherheitsrat hat bereits Polizei und Verteidigungskräfte ermächtigt, „abweichende“ Drohnen zu „neutralisieren“ und beschleunigt die Einrichtung eines Nationalen Luftraumsicherheitszentrums, das am 1. Januar 2026 in Betrieb gehen soll.
Für globale Mobilitätsmanager bedeutet dies ein erneutes operatives Risiko am wichtigsten belgischen Drehkreuz. Brüssel wickelt täglich mehr als 750 Geschäftsflüge ab und ist ein unverzichtbares Schengen-Drehkreuz für EU-Hauptquartiere und NATO-Personal. Unternehmen mit zeitkritischen Sendungen oder Ankünften von Entsandten sollten zusätzliche Puffer in ihre Reisepläne einbauen und die von Skeyes (belgische Flugsicherung) herausgegebenen NOTAMs genau verfolgen. Auch Versicherer überprüfen derzeit die Prämien für kritische Flüge.
Experten sehen Parallelen zu früheren Störungen in Gatwick (2018) und Kopenhagen (2025), bei denen günstige Consumer-Drohnen mehrstündige Betriebsschließungen verursachten. Bis Gegenmaßnahmen wie Funkfrequenzstörungen und Drohnenjäger flächendeckend eingesetzt werden, sind sporadische Schließungen wahrscheinlich. Reisende sollten die Apps ihrer Fluggesellschaften für Push-Benachrichtigungen aktiviert lassen und im Falle kurzfristiger Sperrungen alternative Routen über Amsterdam, Paris-CDG oder Frankfurt in Betracht ziehen.
Der Vorfall ist der jüngste in einer Reihe mysteriöser Drohnenvorfälle, die kritische belgische Infrastrukturen betreffen. Allein in den letzten zwei Wochen wurden Drohnen über dem Luftwaffenstützpunkt Kleine-Brogel, dem Kernkraftwerk Doel und dem Flughafen Lüttich gemeldet. Der belgische Nationale Sicherheitsrat hat bereits Polizei und Verteidigungskräfte ermächtigt, „abweichende“ Drohnen zu „neutralisieren“ und beschleunigt die Einrichtung eines Nationalen Luftraumsicherheitszentrums, das am 1. Januar 2026 in Betrieb gehen soll.
Für globale Mobilitätsmanager bedeutet dies ein erneutes operatives Risiko am wichtigsten belgischen Drehkreuz. Brüssel wickelt täglich mehr als 750 Geschäftsflüge ab und ist ein unverzichtbares Schengen-Drehkreuz für EU-Hauptquartiere und NATO-Personal. Unternehmen mit zeitkritischen Sendungen oder Ankünften von Entsandten sollten zusätzliche Puffer in ihre Reisepläne einbauen und die von Skeyes (belgische Flugsicherung) herausgegebenen NOTAMs genau verfolgen. Auch Versicherer überprüfen derzeit die Prämien für kritische Flüge.
Experten sehen Parallelen zu früheren Störungen in Gatwick (2018) und Kopenhagen (2025), bei denen günstige Consumer-Drohnen mehrstündige Betriebsschließungen verursachten. Bis Gegenmaßnahmen wie Funkfrequenzstörungen und Drohnenjäger flächendeckend eingesetzt werden, sind sporadische Schließungen wahrscheinlich. Reisende sollten die Apps ihrer Fluggesellschaften für Push-Benachrichtigungen aktiviert lassen und im Falle kurzfristiger Sperrungen alternative Routen über Amsterdam, Paris-CDG oder Frankfurt in Betracht ziehen.